Christoph Pennig

Projektbeirat zur BNE-Jugendbeteiligung gegründet

Am 29.03.18 traf sich der Projektbeirat zu dem Vorhaben youpaN in Berlin zum ersten Mal. 15 Vertreter*innen unterschiedlicher Organisationen und Institutionen aus dem gesamten Bundesgebiet folgten der Einladung, um den Beirat zu gründen. Zu Beginn berichtete Projektmanagerin Dilan Aytac den Teilnehmenden über die Arbeit des youpaN und der youboX. Im Anschluss ordnete Insa Otte aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die nationale Umsetzung von BNE und die Rolle der Jugendbeteiligung in das UNESCO-Weltaktionsprogramm ein.

Im vorletzen Programmpunkt der Veranstaltung wurden die Teilnehmenden dann selbst aktiv: In vier Stationen zu den Bereichen „Wirtschaft“, „Zivilgesellschaft“, „Politik“ und „Institutionen“ diskutierten die Beiratsmitglieder, welche Hebel bestehen und welche noch notwendig sind, um Jugendbeteiligung noch erfolgreicher zu machen.

Die Mitlgieder des Projektbeirats stecken die Köpfe zusammen und diskutieren über eine gute BNE-Jugendbeteiligung

Bedauerlicherweise stellten einzelne Teilnehmende dabei fest, das sich Jugendbeteiligung häufig nur schwer mit dem derzeitigen Bildungssystem vereinbaren lässt. Schüler*innen, aber auch Student*innen, sind mit ihren Aufgaben in der Schule oder Uni so sehr ausgelastet, dass wenig Freiraum für eine Beteiligung, wie beispielsweise in der Politik, offen bleibt.

Ein Thema das auch mir (Marcel) persönlich eine Herzensangelegenheit ist. Wenn echte Jugendbeteiligung gewollt ist, wenn junge Menschen in der Politik erwünscht sind und ihre Stimme einbringen oder Ideen entwickeln sollen, dann muss ihnen dafür auch eine wichtige Ressource gegeben werden: Zeit.

Denn nur so kann gute Jugendbeteiligung funktionieren und nur so kann Jugendbeteiligung in Deutschland zum Erfolg gebracht werden!

Verfasser des Artikels: Marcel Kupfer aus dem youpaN

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