youprO: Wegweiser

Die Projektidee

Das Projekt Wegweiser verfolgt das Ziel, junge Menschen bei ihrer Sinnfindung und Selbstverwirklichung zu unterstützen. Indem eine Auseinandersetzung mit zentralen lebensphilosophischen Themen wie Sinn, Glück, Achtsamkeit und Verantwortung gefördert wird, soll zum einen die Idee einer ganzheitlichen und humanistischen Bildung an Schulen begünstigt, zum anderen das Bewusstsein junger Menschen mehr zum bedachten Umgang mit sich selbst und der Umwelt geführt werden.  

Um dies zu erreichen, soll zunächst im ersten Schritt des Projekts eine Studie zum Thema Sinn & Selbstwert an Schulen mit ca. 400 Teilnehmer*Innen durchgeführt werden. Dabei soll an erster Stelle eine Antwort auf die Frage geliefert werden, welchen Sinn Schüler für ihr persönliches Leben sehen bzw. anstreben. Anschließend besteht die Hauptleistung des Projekts, aufbauend auf den Ergebnissen der Studie, aus der Bereitstellung eines gedruckten philosophischen Arbeitshefts, das sowohl an Schüler*Innen als auch an Lehrer*Innen verteilt werden soll.  

Das Arbeitsheft ist dadurch charakterisiert, dass man darin selbst lebensnahe und relevante Themen aus dem Bereich der Philosophie bearbeiten kann und nicht nur philosophische Texte zum Lesen bekommt. Ziel der im Arbeitsheft dargestellten Inhalte soll sein, jungen Menschen dabei zu helfen, herauszufinden, wer sie sind, was ihre Fähigkeiten sind und wie sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten etwas in der Welt bewegen können. Die Inhalte des Arbeitshefts werden außerdem vor Ort an Schulen in verschiedenen Klassen und ggf. noch in einer Arbeitsgemeinschaft bearbeitet.

Der Projektpartner vor Ort ist das Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostfildern-Nellingen. Das Projekt Wegweiser ist so konzipiert, dass es jederzeit und an jedem Ort wiederholbar ist, da die Materialien einfach reproduzierbar und erweiterbar sind. Das Projekt kann daher auch als Lehreinheit, Workshop oder Arbeitsgemeinschaft durchgeführt werden.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung bekannt machen

Das Projekt Wegweiser soll die Welt nachhaltiger machen, indem ein Grundstein für Achtsamkeit und Selbstreflexion im Bewusstsein junger Menschen gelegt wird. Nachhaltigkeit ist hierbei so zu verstehen, dass junge Menschen erkennen, mit welchen ihrer Fähigkeiten sie etwas zur Gemeinschaft beitragen können und dabei sozusagen mit sich selbst im Reinen sind und persönlich Glück sowie Zufriedenheit empfinden können. Die Auseinandersetzung mit konkreten philosophischen Inhalten trägt nicht nur zu einer ganzheitlichen Bildung bei, sondern macht junge Menschen zudem aufmerksamer im Umgang mit sich selbst und der Umwelt, das heißt mit der Natur und anderen Menschen.  

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird im Projekt Wegweiser in zwei Formen verwendet, die eng miteinander verbunden sind. Einerseits wird Nachhaltigkeit im Sinne einer offenen, sinnstiftenden und lebensbereichernden Bildung für junge Menschen verstanden und andererseits im Sinne eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, der Natur und der sozialen Gemeinschaft. Beide Formen der Nachhaltigkeit zu lernen und auch weitergeben zu können, setzt den gedanklichen Umgang mit spezifischen Themen dieses Gebiets voraus, darunter beispielsweise die Themen Verantwortung und Selbstbewusstsein.  

Das philosophische Arbeitsheft liefert als Lehrmaterial eine gute Grundlage dafür, diesen zentralen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Welt, zu fördern. Die Machart des Projekts erlaubt es zudem die Grundidee der Förderung von Nachhaltigkeit schnell zu verbreiten. 

Ort: Ostfildern-Nellingen

Zeit: November 2018 bis Novemebr 2019

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Projekte machen mit Methode(n)! – Endlich ist er da! Unser Reader mit Ideen, Tipps und Anregungen zur Planung und Umsetzung für dein Projekt einer nachhaltigeren Welt.

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Projekte machen mit Methode(n)

Du hast eine oder mehrere Ideen, wie du die Welt besser machen möchtest? Dir fehlen aber Erfahrungen und Methoden, wie man ein Projekt erfolgreich managt und umsetzt?

Wir unterstützen dich bei der Umsetzung deiner Idee(n) und zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dein Projekt zum Erfolg führst. Blätter dich einfach durch unsere Broschüre und schau dir die unterschiedlichen Tools dafür an.

Projekte einfach unterteilen und leichter planen

Für die erfolgreiche Umsetzung unterteilen wir das Projekt in 5 Phasen. Vom Projektbeginn bei dem das Projektziel definiert wird, über die Überprüfung, Planung, Umsetzung und am Ende zum erfolgreichen Abschluss.

Smarte Methode für coole Projekte

Innerhalb der einzelnen Projekt-Phasen zeigen wir dir anhand unterschiedlicher Methoden, wie du ganz konkret dein Projekt verwirklichst. Für jede Phase haben wir dir Methoden rausgesucht, mit denen du auf unterschiedliche Art und Weise Herausforderungen meistern kannst.

Zum Beispiel mithilfe der SMART-Methode mit der du bei Projektbeginn (Phase1) mit fünf Fragen dein Projektziel formulieren kannst. Für Projekteinsteiger*Innen und strukturierte Köpfe genau das Richtige!

Auch wenn du jetzt noch keine konkreten Vorstellungen hast und nicht weißt, wie man daraus ein Projekt machen kann, ist das kein Hinderniss.  Schau auf unserer Website vorbei, was andere für tolle Projekte umgesetzt haben. Nutze die Chance und melde dich bei uns, allein oder mit deinen Freund*Innen, um die Welt ein Stück besser zu machen!

youprO: Fragezeichner!

Was würde passieren, wenn junge Menschen ihren Fragen folgen? Wenn sie dem nachgehen, was sie wirklich bewegt? In der „Villa Damai“ werden von Ende November 2018 bis Ende April 2019 Antworten gesucht, auf diese und weitere Fragen. Die Villa Damai wird zu einem fünfmonatigen Raum der Fragen, in dem sich jede*r mit gesellschaftskritischen und zukunftsrelevanten Themenfeldern auseinandersetzen kann. Junge Menschen können hier ihren individuellen Fragen nachgehen und gemeinsam an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Lebensweise forschen und diese im gemeinsamen Zusammenwohnen und Lernen unmittelbar leben und anwenden. Getragen und belebt wird die Vila Damai in dieser Zeit von einem Hüterkreis; einer Gruppe von 10-15 jungen Erwachsenen, die für die Wintermonate die finanzielle und inhaltliche Verantwortung für das Haus übernehmen. Der Hüterkreis bildet selber eine intensive Forsch- und Lebensgemeinschaft, die gleichzeitig die Räumlichkeiten der Villa Damai (Seminarraum, Küche, Gästeschlaflager) für Menschen von außerhalb öffnet. So bekommen andere Menschen einerseits Einblick in die Forschungsprozesse und Lernkultur und können andererseits hier selber ihren Fragen nachgehen und Seminare, Treffen oder ähnliches veranstalten. Auch werden die Seminare und Formate, die der Hüterkreis organisiert, zum größten Teil für weitere Teilnehmende offen sein. So entsteht ein kunterbuntes Bildungs- und Projekthaus, in dem brennenden Fragen der Zeit bewegt werden.

 

Villa Damai

Projektort ist die „Villa Damai“. „Damai“ ist das indonesische Wort für Frieden, welches wörtlich übersetzt „Finde deinen Platz und handle danach“ heißt. In den Sommermonaten wird die Villa Damai von „Projekt Peace“ genutzt, einem Bildungs- und Entwicklungsjahr für junge Menschen mit den Themenschwerpunkten Frieden, Ökologie und Kulturwandel. Die Villa Damai bietet eine große Wohnküche, einen Seminarraum für bis zu 25 Personen sowie Schlafmöglichkeiten für bis zu 15 Menschen. Das Projekt soll als Inspiration dienen und die Idee und die gesammelten Erfahrungen an möglichst viele Menschen und Orte weitergetragen werden.

Projektdaten

Ort: Kempten

Zeit: November 2018 bis April 2019

BNE-Tourstopp in Halle an der Saale

Vergangenen Freitag war ich (Ronja) zusammen mit Dilan und Lukasz zu Besuch im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (kurz LISA) in Halle an der Saale. Dort fand ein weiterer Stopp der diesjährigen BNE-Roadtour statt.

„Vom Nationalen Aktionsplan zur länderspezifischen Umsetzung in Mitteldeutschland…“

…so lautete der offizielle Titel der Veranstaltung. Dazu trafen sich zwei Tage lang BNE-Aktuer*innen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Sie tauschten sich am Anfang darüber aus, was für Erfahrung sie bei der strukturellen Verankerung von BNE auf Länderebene bisher gemacht haben. Anschließend wurde in kleineren Gruppen über Themen wie „BNE im dualen System der Berufsbildung“ oder „BNE in universitärer Lehrer*innenbildung“ diskutiert.

Woher ich das weiß? Die gesamte Veranstaltung wurde von einer Künstlerin graphisch festgehalten. Siehe selbst:

Die Veranstaltung als Bild

Vorstellung des youpaN

Am Freitag durften Dilan und ich dann im Plenum das youpaN und alles, was es darum herum noch gibt, vorstellen. Also was die youboX macht, dass es youprOs, die youcoN und youinfO gibt und was bisher alles passiert ist. Außerdem stellte ich die 8 Forderungen des youpaNs vor und wir redeten im Plenum darüber, was für eine gute Jugendpartizipation wichtig ist.

Ronja stellt das youpaN vor

Anschließend sprach Prof. Dr. de Haan darüber,  in welchen Bereichen und von wem Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft vorangebracht werden kann bzw. sollte.

Nach Ende der Veranstaltung  blieb dann bei Suppe, Kaffee und Kuchen noch genug Zeit, um mit einigen Menschen näher ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen, bevor es für mich wieder mit dem Zug zurück nach Lüneburg ging.