youprO: Umgang mit Rechtsextremismus in Seminaren

Die Projektidee

Immer häufiger sehen wir uns mit rechtsextremen und rassistischen Aussagen im Alltag konfrontiert. Dabei stehen wir immer vor der Wahl, ob wir darauf reagieren oder nicht. Doch was ist, wenn wir in der Position sind, in der von uns erwartet wird, die Stimme dagegen zu erheben? Alle, die z.B. im Bereich der Workshopleitung arbeiten, eine Rede halten oder als Team- und Gruppenbetreuer*in tätig sind, werden oft vor diese Herausforderung gestellt.  

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Deswegen machen wir einen Workshop in dem für Jugendliche die Möglichkeit geschaffen wird, sich auszutauschen und konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten, wie man schlau und effektiv mit Rechtsextremismus umgeht. Die Fortbildung wird die Teilnehmenden auf rechte bzw. rechtsextreme Zwischenfälle vorbereiten. An einem Wochenendseminar wird sich damit auseinandergesetzt, wie Diskriminierung funktioniert, wie die Bildungsarbeit der Teilnehmenden dazu beitragen kann, diskriminierende Vorurteile abzubauen und wie sie in entsprechenden Situationen als Seminarleiter*in reagieren können, so dass eine klare Linie gegen menschenverachtende Positionen gezogen und zugleich die demokratische Grundlage unserer Gesellschaft gestärkt wird.

Durch den Workshop werden die Teilnehmer*innen auch zu Multiplikator*innen ausgebildet und können als Vorbilder für einen nachhaltigen, friedvollen und gerechten Umgang miteinander stehen.

Projektdaten

Ort: Potsdam

Zeit: Anfang März 2019

Mitmachen: Wenn du mitmachen willst schreib eine Mail an *protected email* !

youprO: Schulung FÖJ-Botschafer*innen

Die Projektidee

Unsere Schulung dient als Multiplikationsort. Junge Menschen werden darin fortgebildet, anderen Jugendlichen die Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie sich in der Gesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung engagieren können.

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FÖJ-ler*innen können nämlich im Rahmen ihres FÖJ auf verschiedenste Weise aktiv werden: Sei es als Sprecher*in innerhalb des basisdemokratischen Systems, als Mitglied des FÖJ-Aktiv e.V oder unabhängig von derartigen Strukturen in individuellen Projekten.

Durch unser Projekt soll den jungen Menschen motivierend gezeigt werden, wie sie sich für nachhaltige Themen einbringen können. Und sie beispielsweise selbst auch youprOs machen können.

Dank der Schulung können diese ausgebildeten Botschafter*innen im Herbst 2019 in die Seminargruppen fahren und dort die neuen Freiwilligen des Ökologischen Jahres zur Umsetzung konkreter Projekte ermutigen.

Projektdaten

Ort: Kassel

Zeit: Mai und Juni 2019

Mitmachen: Wenn du mitmachen willst schreib eine Mail an *protected email* !

youprO: Videomagazin zum Klimawandel

Die Projektidee

Oft scheint das Thema Klimawandel für Jugendliche weit weg. Dabei ist gerade unsere Generation ausschlaggebend für unsere Zukunft. Durch einen Videobeitrag von ca. 15 Minuten wollen wir junge Menschen auf den Klimawandel aufmerksam machen, gegen die häufig verbreitete Ignoranz steuern und die Problematik speziell für Jugendliche greifbar machen.

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Wie betrifft uns der Klimawandel heute?

Diesen Einstig machen wir anhand von ein paar Fällen bei uns in der Region, wie z.B. dem Rheintiefstand, welcher für Tage verhinderte, dass Schüler*innen per Boot zu ihrer Schule auf einer Rheininsel kamen und diese deshalb ausfiel. Diese Beispiele werden wir dann in einem Interview mit Wissenschaftler*innen erklären und mit diesen Informationen den Bogen zu Zukunftsprognosen ziehen: Wie sieht es bei uns im besten/schlimmsten Fall in ein paar Jahren aus?

Danach wollen wir deutlich machen, dass die Problematik zwar dramatisch ist, wir aber (noch) alle etwas tun können und müssen.
Anders als von Erwachsenen, für Erwachsene gedrehte Beiträge, haben wir den Vorteil, unserem Publikum auf einer Augenhöhe zu begegnen und können Jugendliche somit direkter ansprechen.

Zu unserem Projekt gehört außerdem die Verbreitung unseres Filmes. Wir wollen den Film in zwei verschiede Aktionen unserer Schule zeigen, einmal während einer „Schülervollversammlung“ unter dem Motto Klimawandel und dann an einem von uns organisiertem Filmabend. Außerdem wollen wir ihn für alle zugänglich im Internet veröffentlichen, sodass er eine möglichst große Reichweite bekommt.

Projektdaten

Ort: Bonn Bad-Godesberg
Zeit: Januar bis Juni 2019
Mitmachen: Wenn du mitmachen willst oder Ideen zu dem Projekt hast, dann schreib eine Mail an *protected email* !

youprO: Mülltrennung

Die Projektidee

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Das Projekt hat das Ziel Kompost- und Plastikmülltrennung in einem Wohnheim einzuführen. Damit das wieder funktioniert wird es Aufklärungs-, Überzeugungsarbeit und coole Aktionen geben. Wir machen deshalb einen coolen Themenabend über Mülltrennung, um dabei die Student*innen aufzuklären. Auch wollen wir Mülleimer anschaffen und in einem Workshop mit Farbe selbst bemalen und mit Sprüchen gestalten, die die Menschen zum Mülltrennen anleiten.

Zusätzlich bringen wir Plakate und Infotafeln mit Sprüchen und Daten und Fakten in verschiedenen Sprachen (weil auch viele Fremdsprachige in dem Wohnheim wohnen), zwecks Aufklärung an.

Projektdaten

Ort: Halle

Zeit: März 2019

Mitmachen:Wenn du Ideen zu dem Projekt hast, dann schreib eine Mail an *protected email*!

Welches Recht hat die Natur?

Eine Stimme für den Regenwald

In Kolumbien kann der Wald künftig sein Recht selbst einklagen. Seit April 2018 besitzt das Amazonasgebiet die gleichen Rechte wie eine Person. Das oberste Gericht Kolumbiens erkannte nämlich in einem Urteil die Bedeutung des Amazonasregenwalds als lebenswichtiges Ökosystem an. Auch Bolivien und Ecuador haben bereits solche Passagen in ihrer Verfassung verankert. In Kolumbien ging die Initiative von einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen aus, die von der NGO „dejusticia“ unterstützt wurden. Sie argumentierten damit, dass die Abholzung des Regenwaldes den Klimawandel beschleunigt und damit ihre Zukunft. Das oberste Gericht forderte zudem, die Emissionen von Treibhausgasen bis 2020 auf Null zu senken und den Kahlschlag zu stoppen.

Neue Rechtsauslegungen

Nach der Rechtsauffassung der allermeisten Länder sind Natur, Tiere, Pflanzen und Steine einfach Objekte, die jede*r besitzen, zerstören oder schützen kann. Das schlägt sich auch in den Umweltgesetzen nieder. Diese regeln wie viel Umweltverschmutzung oder Naturzerstörung in Kauf genommen wird und legalisieren dadurch Umweltschäden. Das ist anders als bei natürlichen oder juristischen Personen. Die können sich zur Wehr setzen bei einer Verletzung ihrer Interessen. Die Natur ist in solchen Konflikten strukturell benachteiligt. Sobald mensch jedoch der Natur Rechte zugesteht, ändert sich die Lage. Umweltverbände, NGOs oder Anwaltskanzleien können dann vor Gericht ziehen und als Stellvertreter dieser Rechtssubjekte auftreten.

Naturrechtssprechung wächst

In vielen Ländern, beispielsweise Brasilien, Bolivien oder den USA, gibt es mittlerweile entsprechende gesetzliche Regelungen. Es bleibt trotzdem eine Frage der Abwägung. So behält sich der bolivianische Staat die Ausbeutung von natürlichen Ressourcen vor, was in Widerspruch zu den Verfassungsrechten steht und zu Spannungen führt. Das bedeutet, dass die Natur nicht immer und automatisch gewinnt. Sie bekommt aber eine eigene Stimme, die vor Gericht bestand hat. Weltweit werden Jurist*Innen ausgebildet, um die Rechte der Natur und der Bürger*Innen zu schützen. Doch allen guten Vorsätzen zum Trotz, ist die Einbettung und Umsetzung der neuen Gesetze nicht immer einfach. Gerade in Lateinamerika basiert die Wirtschaft noch stark auf dem Raubbau an Ressourcen. Trotz vieler Schwierigkeiten hat die neue Rechtsstrategie des biozentrischen Ansatzes in den letzten zehn Jahren auf internationaler Ebene enorm Fahrt aufgenommen.

Ausführlichere Informationen und den ungekürzten Artikel von SPEKTRUM findest du hier.

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Du gegen den Klimawandel!

Umweltbewusste Menschen in Deutschland kaufen Bioprodukte, verzichten öfter auf Fleisch oder essen möglichst regional und saisonal. Sie beziehen Ökostrom und nehmen das Fahrrad anstatt des eigenen Autos. Das Problem ist, dass diese Gruppe ungerne auf (Fern-)Reisen verzichtet und oftmals geräumige und schlecht gedämmte Wohnungen bewohnt. Das Umweltbundesamt bezeichnet diese Menschen daher als „umweltbewusst bei hohem Ressourcenverbrauch“.

Gerade umweltbewusste Menschen verursachen überdurchschnittlich viel CO². Unter den Umweltbewussten befinden sich besonders viele Akademiker*Innen, die mehr verdienen und besonders weltoffen sind, weshalb sie in größeren Wohnungen leben und mehr reisen. Schon ein Flug nach New York und wieder zurück verursacht 4 Tonnen CO². Um jedoch die Erderwärmung unter 2 Grad zu halten, dürften wir nicht mehr als eine Tonne pro Jahr verbrauchen.

Quelle: pixabay

drei Komponenten, mit denen wir gegen den Klimawandel wirken können

  1. Politisch sein: ohne engagierte Bürger*Innen und öffentlichen Druck gibt es keine Umweltschutzgesetze. Das geht z.B. durch den Eintritt in eine Umweltorganisation. Je mehr Mitglieder*Innen diese hat, umso mehr Einfluss hat sie.
  2. Kompensieren: bei Anbietern wie Atmosfair oder myclimate kannst du deinen Flug und deinen CO²-Ausstoß kompensieren. Das Geld wird verwendet, um den CO²-Ausstoß an anderer Stelle tatsächlich zu senken.
  3. Die großen Dinge angehen: hier vor allem Wohnfläche, Dämmung, Fernreisen und Auto. Möglich ist, z.B. den Vermieter*Innen zur energetischen Sanierung zu bringen oder auf Carsharing umzusteigen. Ein Konto bei einer Ökobank zu eröffnen, spart ebenfalls rund 0,2 Tonnen CO² im Vergleich zu konventionellen Banken.

Einzig die Flugreisen zerhauen die CO² Bilanz leider enorm. Allerdings gibt es auch tolle und vielfältige Urlaubsziele in Deutschland. Bei Auslandsreisen könnt ihr auf die Bahn umsteigen, auch wenn das etwas länger dauert, hilft es sehr viel CO² einzusparen.

Quelle: DER SPIEGEL

Projektideen fürs neue Jahr!

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen und wir haben zusammen mit euch tolle youprOs geplant und umgesetzt. 17 Stück insgesamt! Vielen Dank an alle, egal ob Planer*in oder Teilnehmer*in, die mitgemacht haben!

Was für Projekte gab es?

Um nur ein paar zu nennen: Wir haben mit euch zum Beispiel das youprONachhaltig Schenken – DIY Weihnachtsworkshop umgesetzt. Bei diesem besinnlichen Weihnachtsworkshop habt ihr gelernt, wie man nachhaltige Geschenke selbst herstellen kann.

Oder unser youprOGlobale Partnerschaften für Klimagerechtigkeit.  Im Rahmen dieses Projektes wurden drei Wochenendseminare über den Klimawandel in Malawi und Niedersachsen, souveräne, klimaresiliente Gemeinden in Malawi und Niedersachsen und globale Partnerschaften für Klimagerechtigkeit durchgeführt. 

Unser neuer Projekt-Reader zum Ideenfinden und -planen

Des Weiteren haben wir vor kurzem unseren neuen Projekt-Reader vorgestellt. Mit diesem unterstützen wir dich bei der Umsetzung deiner Idee(n). Und wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dein Projekt zum Erfolg führst. Blätter dich einfach durch unsere Broschüre und schau dir die unterschiedlichen Tools dafür an. Damit wird es jetzt noch leichter Projektideen umzusetzen.

Mach 2019 zu deinem Projektjahr!

Die Projektideen können ganz unterschiedlich sein. Ganze egal ob du eine Plakatkampagne für Ressourcenschutz an deiner Uni machen möchtest. Ein Jugend-Camp zu den SDGs planst oder YouTube-Videos über Gleichberechtigung in deiner Schule filmen möchtest. Wichtig ist nur, dass dein Projekt etwas mit Nachhaltigkeit zu tun hat und wie wir in Zukunft handeln können. Das kann z.B. Umweltschutz durch Müllvermeidung oder auch Demokratielernen durch Diskussionen sein.

Damit wir auch im neuen Jahr viele neue Projekte umsetzen können, sind wir auf viele Ideen angewiesen. Auf unserer interaktiven Karte kannst du dir anschauen, was es überall für vielfältige Projekte gibt. Schau doch mal was in deiner Nähe umgesetzt wurde oder wo es noch keine Projekte gibt und lass dich dabei inspirieren für neue Projekte!

Wir freuens uns auf deine neuen Projektideen und wünschen dir einen guten Rutsch ins neue Jahr!

81 Initiativen zu nachhaltiger Bildung ausgezeichnet

Initiativen zur Stärkung von Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet

Am 28.11.2018 wurden in Bonn 32 Lernorte, 43 Netzwerke und sechs Kommunen für ihr herausragendes Engagement im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes Bildung für nachhaltige Entwicklung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Mit ihrer Arbeit tragen die Ausgezeichneten zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE bei. Die Initiativen haben eine hohe gesellschaftliche Bedeutung, um das Bewusstsein für einen schonenden Umgang mit Ressourcen und der Notwendigkeit eines nachhaltigen Lebens zu vermitteln. Die ausgezeichneten Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung und unterstützen die Verankerung einer nachhaltigen Entwicklung im deutschen Bildungssystem.

Die 81 ausgezeichneten Initiativen, kommen zu all den tollen Initiativen die es in Deutschland schon gibt hinzu.

Quelle: bne-portal

Informationen zu allen Initiativen findest du hier!

GemüseAckerdemie unter den Ausgezeichneten

Unter den ausgezeichneten Initiativen befindet sich die GemüseAckerdemie Ackerdemia e.V., die zum Ziel hat die Wertschätzung für Lebensmittel in der Gesellschaft zu steigern und dem Wissens- und Kompetenzverlust im Bereich Lebensmittelproduktion, der Entfremdung von der Natur, gesunder Ernährung und Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken. Nur wenige Kinder und Jugendliche wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. Die GemüseAckerdemie ist ein Bildungsprogramm bei dem bundesweit individuell an Schulen und Kitas, Kinder und Jugendliche in kleinen Teams über eine Saison Gemüse produzieren. Sie bekommen so landwirtschaftliches Fachwissen und Zusammenhänge praktisch vermittelt. Durch die selbstständige Vermarktung des Gemüses lernen die Kinder zusätzlich eine nachhaltige und direkte Form des Wirtschaftens kennen.

Dringender Handlungsbedarf

Die neusten Warnungen des Weltklimarates und Weltbiodiversitätsrat zeigen, wie wichtig schnelle und weitreichende Veränderungen sind.

Nachhaltige Entwicklung bedeutet Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken.

youprO: Wegweiser

Die Projektidee

Das Projekt Wegweiser verfolgt das Ziel, junge Menschen bei ihrer Sinnfindung und Selbstverwirklichung zu unterstützen. Indem eine Auseinandersetzung mit zentralen lebensphilosophischen Themen wie Sinn, Glück, Achtsamkeit und Verantwortung gefördert wird, soll zum einen die Idee einer ganzheitlichen und humanistischen Bildung an Schulen begünstigt, zum anderen das Bewusstsein junger Menschen mehr zum bedachten Umgang mit sich selbst und der Umwelt geführt werden.  

Um dies zu erreichen, soll zunächst im ersten Schritt des Projekts eine Studie zum Thema Sinn & Selbstwert an Schulen mit ca. 400 Teilnehmer*Innen durchgeführt werden. Dabei soll an erster Stelle eine Antwort auf die Frage geliefert werden, welchen Sinn Schüler für ihr persönliches Leben sehen bzw. anstreben. Anschließend besteht die Hauptleistung des Projekts, aufbauend auf den Ergebnissen der Studie, aus der Bereitstellung eines gedruckten philosophischen Arbeitshefts, das sowohl an Schüler*Innen als auch an Lehrer*Innen verteilt werden soll.  

Das Arbeitsheft ist dadurch charakterisiert, dass man darin selbst lebensnahe und relevante Themen aus dem Bereich der Philosophie bearbeiten kann und nicht nur philosophische Texte zum Lesen bekommt. Ziel der im Arbeitsheft dargestellten Inhalte soll sein, jungen Menschen dabei zu helfen, herauszufinden, wer sie sind, was ihre Fähigkeiten sind und wie sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten etwas in der Welt bewegen können. Die Inhalte des Arbeitshefts werden außerdem vor Ort an Schulen in verschiedenen Klassen und ggf. noch in einer Arbeitsgemeinschaft bearbeitet.

Der Projektpartner vor Ort ist das Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostfildern-Nellingen. Das Projekt Wegweiser ist so konzipiert, dass es jederzeit und an jedem Ort wiederholbar ist, da die Materialien einfach reproduzierbar und erweiterbar sind. Das Projekt kann daher auch als Lehreinheit, Workshop oder Arbeitsgemeinschaft durchgeführt werden.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung bekannt machen

Das Projekt Wegweiser soll die Welt nachhaltiger machen, indem ein Grundstein für Achtsamkeit und Selbstreflexion im Bewusstsein junger Menschen gelegt wird. Nachhaltigkeit ist hierbei so zu verstehen, dass junge Menschen erkennen, mit welchen ihrer Fähigkeiten sie etwas zur Gemeinschaft beitragen können und dabei sozusagen mit sich selbst im Reinen sind und persönlich Glück sowie Zufriedenheit empfinden können. Die Auseinandersetzung mit konkreten philosophischen Inhalten trägt nicht nur zu einer ganzheitlichen Bildung bei, sondern macht junge Menschen zudem aufmerksamer im Umgang mit sich selbst und der Umwelt, das heißt mit der Natur und anderen Menschen.  

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird im Projekt Wegweiser in zwei Formen verwendet, die eng miteinander verbunden sind. Einerseits wird Nachhaltigkeit im Sinne einer offenen, sinnstiftenden und lebensbereichernden Bildung für junge Menschen verstanden und andererseits im Sinne eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, der Natur und der sozialen Gemeinschaft. Beide Formen der Nachhaltigkeit zu lernen und auch weitergeben zu können, setzt den gedanklichen Umgang mit spezifischen Themen dieses Gebiets voraus, darunter beispielsweise die Themen Verantwortung und Selbstbewusstsein.  

Das philosophische Arbeitsheft liefert als Lehrmaterial eine gute Grundlage dafür, diesen zentralen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Welt, zu fördern. Die Machart des Projekts erlaubt es zudem die Grundidee der Förderung von Nachhaltigkeit schnell zu verbreiten. 

Ort: Ostfildern-Nellingen

Zeit: November 2018 bis Novemebr 2019

Werde aktiv – mit unserem BNE-Projekt-Reader

Projekte machen mit Methode(n)! – Endlich ist er da! Unser Reader mit Ideen, Tipps und Anregungen zur Planung und Umsetzung für dein Projekt einer nachhaltigeren Welt.

Hier findest du den Reader als Download!

Projekte machen mit Methode(n)

Du hast eine oder mehrere Ideen, wie du die Welt besser machen möchtest? Dir fehlen aber Erfahrungen und Methoden, wie man ein Projekt erfolgreich managt und umsetzt?

Wir unterstützen dich bei der Umsetzung deiner Idee(n) und zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dein Projekt zum Erfolg führst. Blätter dich einfach durch unsere Broschüre und schau dir die unterschiedlichen Tools dafür an.

Projekte einfach unterteilen und leichter planen

Für die erfolgreiche Umsetzung unterteilen wir das Projekt in 5 Phasen. Vom Projektbeginn bei dem das Projektziel definiert wird, über die Überprüfung, Planung, Umsetzung und am Ende zum erfolgreichen Abschluss.

Smarte Methode für coole Projekte

Innerhalb der einzelnen Projekt-Phasen zeigen wir dir anhand unterschiedlicher Methoden, wie du ganz konkret dein Projekt verwirklichst. Für jede Phase haben wir dir Methoden rausgesucht, mit denen du auf unterschiedliche Art und Weise Herausforderungen meistern kannst.

Zum Beispiel mithilfe der SMART-Methode mit der du bei Projektbeginn (Phase1) mit fünf Fragen dein Projektziel formulieren kannst. Für Projekteinsteiger*Innen und strukturierte Köpfe genau das Richtige!

Auch wenn du jetzt noch keine konkreten Vorstellungen hast und nicht weißt, wie man daraus ein Projekt machen kann, ist das kein Hinderniss.  Schau auf unserer Website vorbei, was andere für tolle Projekte umgesetzt haben. Nutze die Chance und melde dich bei uns, allein oder mit deinen Freund*Innen, um die Welt ein Stück besser zu machen!