Das Festival der Taten – Küche, äh, Wohnzimmer-Edition!

Eine Konferenz in der Küche – das ist auch für mich etwas Neues. Doch auf Grund noch nicht geliefertem Schreibtischs ist das mein Ort der Wahl, um am ersten Festival der Taten – Wohnzimmer-Edition teilzunehmen.

Zu Beginn gibt es einige technische Schwierigkeiten, das ist man bei den ganzen verschiedenen Videokonferenzen schon gewöhnt, jedoch geht es schnell voran und alle finden sich in ihren jeweiligen digitalen Räumen, um an den über fünfzig Herausforderungen zu arbeiten, die an das Festival der Taten gestellt wurden.

Ich selbst beschäftige mich mit dem Thema solidarische Städte – SDG11, zusammen mit drei anderen Teilnehmer*innen und einer Teamerin überlegen wir uns in unserem Zoom-Raum, wie man Städte solidarischer gestalten kann. Diese Idee soll dann auch noch in einem kurzen Video fest gehalten werden, ein stressiges Unterfangen für gerade einmal anderthalb Tage. Doch wie so oft bei solchen Konferenzen sprudelt der Erfindergeist, schon bald haben wir eine (unserer Meinung nach) tolle Idee und nehmen ein Video auf, sogar mit eigens dafür aufgenommener Musik!

Am Abend spielt es nach getaner Arbeit über den Livestream eine Band, das ist zwar sehr schön, es fehlt jedoch sehr die Geselligkeit einer Konferenz mit persönlicher Anwesenheit, alles in allem sind Videokonferenzen doch nicht sonderlich kommunikativ.

Als Fazit kann man wohl festhalten, dass ich wirklich beeindruckt bin, was bei dem Festival der Taten – Wohnzimmer-Edition alles online per Videokonferenz auf die Beine gestellt wurde. Die Erfahrung einer Konferenz in persona ist jedoch damit nicht vergleichbar, meine Sehnsucht nach solchen Konferenzen kann diese Erfahrung wohl leider nur spärlich verdrängen…

Geschrieben von Nicolas aus dem youpaN