Unsere Forderungen

Wie wir die Zukunft sehen

Das youpaN fordert: Junge Menschen müssen die Zukunft mitgestalten! Denn die Jugend ist die Gesellschaft von morgen. Sie muss also heute schon mitbestimmen und ihre Jugendperspektive einbringen. Für eine gute Zukunft macht das youpaN unsere Bildung besser, gerechter und nachhaltiger – wir nennen das Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Wir sind die erste Generation, die soziale Ungerechtigkeit beenden kann und wohl die letzte Generation, welche die Klimakatastrophe stoppen kann.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon

Bildung mit 9 Forderungen nachhaltig machen

Das youpaN mischt die Welt mit seinen neun Forderungen auf. Es gibt damit wichtige Ideen, wie wir die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) erreichen können. Und es zeigt, wie wir Bildung für nachhaltige Entwicklung bekannt machen können. Denn als nachhaltige Bildung muss sie in der Gesellschaft und Politik, Lernorten wie Kindergärten und Schulen, aber auch Unternehmen und Organisationen eine große Rolle spielen.

Das youpaN fordert deshalb:

  • Jugendbeteiligung muss erleichtert werden. Dafür braucht es mehr Wertschätzung für das Ehrenamt junger Menschen. Und es braucht viel  mehr und neue Beteiligungsmöglichkeiten wie Jugendzukunftsräte in allen Bundesländern und Städten.
  • Alle Menschen, Organisationen, Unternehmen und die Politik sollen wissen, was eine nachhaltige Bildung ist. Sie sollen das weiter erzählen und wissen, was sie machen können, um die 17 SDGs zu erreichen.
  • Wir müssen unsere Institutionen und Systemen, gerade auch das Wirtschaftssystem, angucken und so weiterentwickeln, dass sie uns helfen, die 17 SDGs zu erreichen.

Hier kannst du alle unsere Forderungen angucken und nachlesen

1. Jugendbeteiligung besser machen – jede*r hat die Möglichkeit sich zu beteiligen

Viele Schüler*innen werden kritisiert, weil sie freitags für das Klima streiken. Wir vom youpaN sagen: Bildung und Engagement gehören zusammen! Es ist wichtig, dass sich alle Menschen einbringen können. Dabei ist es egal wie alt sie sind. Damit das bessergeht, müssen wir unsere Lernorte demokratischer machen. Elena und Jeanne aus dem youpaN erzählen dir wie das gehen kann.

Wir fordern, dass die Bildung und Befähigung der Jugend zu gesellschaftlicher Teilhabe durch Engagement ein gelebtes Ziel von Bildungsinstitutionen wird. So wollen wir Raum für informelle Lernprozesse durch Beteiligung schaffen. Jugendliche sollen in den Bildungsinstitutionen darin unterstützt werden, beständig an der Gestaltung und Weiterentwicklung ihres Lebens- und Lernraumes mitarbeiten zu dürfen, zum Beispiel durch Arbeitsgemeinschaften (AG). So können sie lernen, wie sie aus eigenen Träumen und eigener Kraft demokratisch basierten Wandel schaffen können und wie ihre oft wertvolle, jugendliche Perspektive in unser gesellschaftliches Meistern von Herausforderungen einbringen dürfen.
Deshalb fordern wir in Schule, Berufsschule und anderen Lernorten die Unterstützung von und Ermutigung zu AGs, die sich bspw. mit „Nachhaltigkeit“, „Raumgestaltung“ „Ernährung“, „Freies Lernen“ usw. an der jeweiligen Schule beschäftigen, durch die Schulleitungen und das Lehrpersonal. Die Themenschwerpunkte dieser AGs dürfen von den an ihnen Beteiligten (das können Schüler*innen, Lehrpersonal, Schulleitung, Eltern, sonstige Angestellte sein) selbst bestimmt werden. Im Austausch aller an der Schulgemeinschaft beteiligten Parteien soll darüber entschieden werden, welche der durch die AGs entstehenden Forderungen und Ideen umgesetzt werden, wobei allen Forderungen gebührender Raum und Respekt entgegengebracht wird. Die AGs sollen nach Möglichkeit Schüler*innen aller Klassenstufen offenstehen, um Beteiligung von klein auf zu ermutigen und zu fördern.
Ferner sollen Schulen und Land die Schüler*innenvertretungen in allen Ausführungen (auf Schulebene, kommunaler Ebene/Bezirksebene, Landesebene) vor allem aus finanzieller Perspektive mehr unterstützen und die Schüler*innenschaft zu der Beteiligung an und Nutzung der Schüler*innenvertretung ermutigen. Dafür soll über die Rechte und Möglichkeiten der Schüler*innenvertretungen durch den Lehrplan verpflichtend im Unterricht aufgeklärt werden. Zudem sollen Schulversammlungen möglich gemacht werden, auf denen alle Mitglieder der Schulgemeinschaft gleichermaßen stimmberechtigt sind. Die Länder sollen die Landesschüler*innenvertretungen stärker unterstützen, auch finanziell, und ihren Forderungen mehr Raum und Priorität geben.
Ferner sollen Schulen Informationsveranstaltungen anbieten, bei denen sich lokale Jugendverbände und -initiativen (bspw. Mitglieder der Stadt- und Landesjugendringe), die frei von religiöser oder fremdenfeindlicher Orientierung sind, vorstellen können, um den Schüler*innen die Möglichkeiten des außerschulischen Engagements aufzuzeigen.
Von den Bildungsminister*innen, sowie von allen Schuldirektor*innen fordern wir eine schriftliche und beherzte Selbstverpflichtung, gemeinsam mit den Landeschüler*innenvertretungen auf die Erfüllung der geschilderten Forderungen hinzuarbeiten und die Demokratisierung von Schulen und des Schulsystems voranzutreiben.

2. Jugendzukunftsräte in allen Bundesländerin Land und Kommune

Die Ideen von jungen Menschen sind wichtig für unsere Zukunft. Denn es ist auch unsere Zukunft. Wie Zukunftsräte aus jungen Menschen ihre Ideen an Politiker*innen weitergeben können, erzählen dir Hanna und Noura aus dem youpaN.

1) Das Errichten von landesweiten Jugendgremien durch die Ministerien, die zum Thema BNE und Zukunftsgestaltung arbeiten. Sinnvoll ist dazu ein im Hintergrund unterstützendes Beteiligungsbüro sowie eine Anknüpfung an die Nachhaltigkeitsstrategie des Bundeslandes. Erstrebenswert ist hier das Errichten von Jugendzukunftsräten, wie es ihn in Baden-Württemberg gibt.
2) Das Errichten von kommunalen Jugendgremien, die zum Thema BNE und Zukunftsgestaltung arbeiten. In Kommunen, wo es bereits ein kommunales Jugendgremium gibt, soll dieses Gremium die BNE und Nachhaltigkeit in ihrer Kommune bearbeiten.Die landesweiten Gremien sollen mit den kommunalen Gremien, die kommunalen Gremien mit Schul-AGs (gemäß unserer Forderung „Jugendbeteiligung besser machen“) im Austausch stehen.

Die Ausgestaltung und Form dieser Gremien fällt unter die Länderhoheit. Bei der Besetzung der Gremien soll auf Diversität geachtet werden, insbesondere bezüglich der verschiedenen Schulformen, des Wohnens im städtischen oder ländlichen Raum und des Geschlechtes.

3. BNE als nationale und globale Aufgabe betrachten

Bildung nachhaltiger zu machen, haben sich fast alle Staaten der Welt als Ziel gesetzt. Sie haben sich in den Vereinten Nationen deshalb zusammengesetzt und einen Plan beschlossen, wie Bildung verändert werden kann. Doch Ende 2019 ist die Bildung noch lange nicht gerecht und nachhaltig. Deshalb muss der Plan weitergehen. Jeanne und Rosanna erzählen dir, wie eine solche Bildung für nachhaltige Entwicklung aussieht.

Das aktuelle Weltaktionsprogramm BNE läuft mit dem Jahr 2019 aus. Wir sehen national wie global einen weiten Weg hin zu einer Welt, in der Menschen nachhaltig leben und das Wissen hierzu in der Breite vorhanden ist. Deshalb fordern wir, dass Deutschland den positiven Weg weiter vorangeht und auch andere Länder ermutigt und unterstützt, BNE zu implementieren. Wir möchten, dass ein Nachfolgeprogramm für BNE insbesondere von Deutschland mitgetragen wird.

4. Fortsetzung des youpaN nach 2019

Das youpaN soll auch nach dem Jahr 2019 weitergehen. Denn die Umsetzung von BNE ist in Deutschland noch lange nicht abgeschlossen. Und deshalb braucht es auch weiterhin die Stimme von jungen Menschen. Elena und Nicolas erzählen dir mehr dazu.

Der Prozess für eine gelungene Verankerung von BNE wird auch nach 2019 weiterhin eine Herausforderung bleiben. Wir möchten, dass junge Menschen auch zukünftig strukturiert an diesem Prozess beteiligt werden, da dieser nur gemeinsam erfolgreich sein kann. Hierzu bedarf es einer sicheren Finanzierung, fachlicher Unterstützung und gemeinsamer Anstrengung.

Das kann gewährleistet werden, indem die Förderung des Projekts youpaN, gemeinsam mit den Elementen youcoN, youprO und youboX, vonseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bis 2030 verlängert wird. Weiterhin soll das youpaN auf nationaler Ebene in die Entscheidungsprozesse des UNESCO-Weltaktionsprogramms oder des jeweiligen Folgeprogramms eingebunden werden. Insbesondere die youboX soll finanziell mehr Ressourcen erhalten.

So kann die Jugendperspektive in nationale Entscheidungsprozesse eingebunden bleiben und Jugendpartizipation fortwährend gewährleistet werden.

5. BNE für alle – der Nationale Aktionsplan (NAP) kurz und verständlich

Es gibt einen Fahrplan indem auf 150 Seiten steht, wie wir mehr Nachhaltigkeit erreichen können. Dieser Plan nennt sich Nationaler Aktionsplan. Er wurde gemeinsam von vielen Politiker*innen, Unternehmen, Organisationen und Bürger*innen geschrieben. Aber er ist schwer zu lesen. Das wollen wir ändern. Denn alle sollen wissen, wie sie die Welt verbessern können. Mehr dazu erzählen dir Noura und Nicolas aus dem youpaN.

6. BNE-Weiterbildungen für Entscheidungsträger*innen und Bildungsakteur*innen

Menschen aus der Politik, Wirtschaft und Lehrer*innen sollen Fortbildung zu Nachhaltigkeit machen. Denn dann können sie bessere Entscheidungen treffen. Und sie können ihr Wissen an andere Menschen weitergeben. Warum das wichtig ist, erfahrt ihr von Laura und Clara aus dem youpaN.

Das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung geht uns alle etwas an. Besonders wichtig ist es jedoch, dass Führungskräfte und Akteur*innen in Wirtschaft, Politik und Bildung in BNE geschult werden, um entsprechende Perspektiven in ihren Entscheidungen einbeziehen zu können und in ihrer Vorbildfunktion zukunftsweisend voranzugehen. Wir sehen in ihnen Menschen, die in ihrer Position wichtige Entscheidungen treffen, Verantwortung für sich wie auch andere (junge) Menschen tragen und als Multiplikator*innen dienen.

Wir fordern daher verpflichtende Weiterbildungen zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung für Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft und für Bildungsakteur*innen wie Pädagog*innen und Lehrpersonal an allen Lernorten. Das schließt insbesondere Hochschuldirektor*innen, Kommunalpolitiker*innen, Landtags- und Bundestagsabgeordnete sowie Führungskräfte aller Lernorte und in Unternehmen sowie Ausbilder*innen der Ausbildungsberufe mit ein.

Dabei sehen wir es als essenziellen Inhalt der BNE für Menschen mit Verantwortung darin, junge Menschen zu befähigen, Gestaltungskompetenzen für die Zukunft zu erwerben, um selbst nachhaltige Entscheidungen treffen zu können. Dafür müssen Führung und Lehre bzw. Lernen neu gedacht und partizipativ gestaltet werden, da Selbstwirksamkeit die Motivation zur Mitarbeit erhöht und demokratische Partizipation ein Grundpfeiler der BNE darstellt (siehe 7. BNE als Leitbild).

Diese Weiterbildungen könnten sich auf die Inhalte der UNESCO-Publikation „Education for Sustainable Development Goals: learning objectives“ stützen, die sich an Lehrende formaler wie non-formaler und informeller Lernorte, Bildungsträger*innen und politische Akteur*innen richtet und dabei auf die Rolle von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Schlüsselinstrument zur Erreichung der SDGs abzielt.

7. BNE als Leitbild

Nachhaltigkeit muss in den Unterricht. Und sie muss mit Spaß gelernt werden. Denn so erleben die Menschen in Kindergarten, Schule oder Uni wie sie ihre Zukunft selbst bestimmen. Was dafür noch wichtig ist, kannst du von Nicolas und Jeanne aus dem youpaN erfahren.

Die Lernenden/jungen Menschen von heute sind die Gesellschaft von morgen. Deswegen ist es von zentraler Wichtigkeit, dass Lernende ideal auf ein Leben für und in einer nachhaltigen Zukunft vorbereitet werden. BNE soll Lernenden die Werkzeuge an die Hand geben, diese nachhaltige Zukunft zu gestalten und zu gewährleisten. Weil es noch keine klare Lösung gibt, wie eine nachhaltige Zukunft gestaltet werden könnte, ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen ihr Handeln reflektieren, Wissen und Gestaltungskompetenzen erwerben, um zur Lösung von Herausforderungen des Klimawandels oder sozialer Ungerechtigkeit beizutragen.

7.1 BNE in alle Curricula
Deswegen fordern wir, dass BNE fächerübergreifend in alle Lehrpläne integriert wird und sich kritisch mit den SDGs auseinandergesetzt wird (siehe Forderung SDG als Bildungsanlass). BNE umfasst dabei beispielsweise Lehrplaneinheiten wie Menschenrechts- und Demokratiebildung, Umwelt- und Klimaschutz, das Erlernen von Grundlagen zur politischen Partizipation sowie die Beschäftigung mit nachhaltigen Wirtschafts- und Lebenskonzepten sowie Global Citizenship Education (globale Problemlösungsansätze). Im Hinblick auf den Berufseinstieg und den starken Wandel der Berufswelt, in dem zukünftige Berufe noch unbekannt sind, sollen Gestaltungskompetenzen neben reinem Wissen vermittelt werden, bspw. die Befähigung zum autodidaktischen und lebenslangen Lernen sowie berufs- und lebenspraktisches Wissen wie zum Beispiel ein Grundverständnis von Rechten und Pflichten.

7.2 BNE als Methode
Wichtig ist hierbei auch, dass nicht nur die Curricula angepasst werden, sondern auch die Art und Weise, wie gelernt wird, verändert wird. Lehrpläne sollen auf ein lebenslanges und nachhaltiges Lernen und Lehren ausgerichtet sein, Inter- und Transdisziplinarität soll gestärkt werden. Beispielhaft hierfür ist das Stärken von selbstbestimmtem und erlebtem/projektorientiertem Lernen.

7.3 BNE als Vorbild
Lernorte sollen eine Umgebung bereitstellen, welche als Inspiration für ein nachhaltiges Leben dienen. Dies bezieht sich unter anderem auf Klima- und Umweltfragen, z.B. eine effiziente Energienutzung, Reduktion von insbesondere Plastikmüll und das Erwerben von Produkten aus nachhaltiger und fairer Produktion. Darüber hinaus bezieht es sich auf soziale Nachhaltigkeitsaspekte wie Barriere- und Diskriminierungsfreiheit, Lehrende-Lernende-Beziehungen auf Augenhöhe und demokratische Strukturen mit starker Mitbestimmung der Lernenden. Solidarität soll gefördert und Konkurrenzdenken abgebaut werden. Weitere wichtige Punkte wären die konsequente Mülltrennung, wenn Müll nicht zu vermeiden ist, und nach Möglichkeit das Anbieten von vegetarischem/veganem, saisonalem und regionalem Essen.

Als Möglichkeit der Umsetzung/Implementierung verweist das youpaN beispielsweise auf die Studie “Warum redet niemand über Geld?” des “Bündnis Zukunftsbildung”, dessen Maßnahmen das youpaN unterstützt. Um die erfolgreiche Umsetzung von BNE als Leitbild zu gewährleisten, fordern wir, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zur Erstellung von BNE-Indikatoren herangezogen werden, und diese genutzt werden, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu prüfen.

8. SDGs als Bildungsanlass

Damit wir im Jahr 2030 eine nachhaltige Welt haben, gibt es für die ganze Welt 17 Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung. Die sind ganz unterschiedlich. Und sie helfen uns, wenn wir über unsere Zukunft nachdenken. Deshalb ist es wichtig, dass wir überall über sie reden. Mehr dazu sagen dir Ronja und Nicolas aus dem youpaN.

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sind ein wichtiger Schritt in Richtung einer Auseinandersetzung mit einer nachhaltigen Zukunft. Gleichzeitig sind sie jedoch nur ein globaler Kompromiss und kein bestmögliches verfügbares Wissen und sollten als dies auch gesehen werden, weswegen wir einen kritischen Diskurs mit diesen fordern.
Wir fordern, dass die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung als Bildungsanlass und Bildungsideal zur Auseinandersetzung mit den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung genommen werden und fächerübergreifend in die Lehrpläne aller Lernorte integriert werden.
Die Ziele sollen dabei als Möglichkeit dienen, sich lösungs- und zukunftsorientiert mit den Problemen der Gegenwart auseinanderzusetzen sowie Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten für die Lernenden eröffnen. Gleichzeitig soll es jedoch auch eine kritische Auseinandersetzung mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung geben (so z.B. mit Ziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), um einen mündigen Diskurs über die Probleme zu ermöglichen.

9. Theorienvielfalt insbesondere in Wirtschaftswissenschaften

Was bedeutet eigentlich Wirtschaft? Und warum geht es dabei fast immer nur um Geldverdienen? Clara und Aaron aus dem youpaN erzählen dir, dass es auch andere Ideen von Wirtschaft gibt. Und dass wir diese Ideen auch lernen sollen.

Nachhaltigkeit ist mit unserem aktuellen Wirtschaftssystem unvereinbar. Solange Profit und Wirtschaftswachstum an erster Stelle stehen, hat das katastrophale Auswirkungen für Mensch und Umwelt, wie wir an den derzeitigen Problemen sehen können (Klimawandel, Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit, Armut etc.). Deswegen fordern wir, bestehende Theorien, wie z.B. den Neoliberalismus kritisch zu hinterfragen, Wirtschaft neu zu denken und sich mit Alternativen zu beschäftigen, wie sich die Menschheit zukunftsfähig organisieren kann. Es gibt zahlreiche Beispiele, von denen wir lernen können, wie Wirtschaftsformen, die auf Schenken und Teilen basieren, welche Handel obsolet machen, den Commonismus, die freie Software Bewegung, Open Source Ecology Deutschland etc.