youprO Schulung FÖJ-Botschafter*innen

Projektdaten

Ort
Burg Lohra

Zeit
Mai 2019

Projektpartner*in
FÖJ Aktiv e.V.

Lernetappe
Non-Formal

FÖJ BotschafterInnen4
FÖJ BotschafterInnen3
FÖJ BotschafterInnen2
FÖJ BotschafterInnen
0
Teilnehmende
0
Tage
0
Stockbrote

Unser Projekt

Was braucht es, um junge Menschen für Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu begeistern? 

Im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) können Menschen neben ihrer Arbeit in der Einsatzstelle auf verschiedene Weise aktiv werden: Sei es als Sprecher*in innerhalb des basisdemokratischen Systems, als Mitglied des FÖJ-AKTIV e.V. oder unabhängig von derartigen Strukturen in individuellen Projekten - davon wissen jedoch viele Freiwillige nichts. Das wollten wir ändern!

Eine Schulung zu Botschafter*innen

Unsere Projektidee war es eine dreitägige Schulung zu organisieren, die als Multiplikationsort dient: Junge Menschen werden fortgebildet, anderen Jugendlichen die Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie sich in der Gesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung engagieren können. Die ausgebildeten Botschafter*innen werden dann in Seminargruppen fahren und andere FÖJler*innen zu Engagement motivieren. 

Um die Schulung umzusetzen, haben sich Bodo, Lisa und Sarah gefunden. Mit Hilfe vieler Telefonkonferenzen und Online-Dokumente wurde die Schulung ausgearbeitet und Verantwortlichkeiten verteilt.

Los geht es mit Erwartungen, Motivation und Ängsten

Am Freitagnachmittag waren alle der rund 20 Teilnehmer*innen auf die Burg Lohra in Thüringen angereist: Nach einigen Kennlernspielen und dem Abendessen begann das Programm.  

Zunächst sprachen wir über die Motivationen, Ängste und Erwartungen der Teilnehmenden, wozu wir einen Erwartungsbaum gestalten. Mit diesem Wissen konnten wir das Wochenende über gezielt an den Ängsten arbeiten und die Motivation der zukünftigen Botschafter*innen steigern. Rosanna vom youpaN besucht uns am Freitagabend und stellte uns nicht nur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und den Nationalen Aktionsplan für BNE vor sondern auch, wie sich Jugendliche an deren Umsetzung beteiligen können. Mit einem Filmeabend ließen wir den Tag ausklingen.

„Was ist unsere Botschaft?“

Der Samstag war vielseitig gestaltet. Neben einem World-Café und einer offenen Fragerunde , gab es einen Workshop zu Moderations- und Präsentationsfähigkeiten. Mit dem neu gelernten Handwerkszeug ging es an die inhaltliche Ausarbeitung des Workshops: „Was ist unsere Botschaft?“ „Was wollen wir konkret vermitteln?“  

All das, was wir zuvor besprochen, diskutiert und zusammengetragen hatten, floss nun in ein flexibles Workshop-Konzept ein. Diese besteht im Wesentlichen aus drei Teilen und kann von dem*der zukünftigen Botschafter*in flexibel angepasst werden: Zu Beginn der  Einheit gibt es ein Warm-Up, welches die Gruppe aktivieren soll und auf den inhaltlichen Teil vorbereitet. Im Anschluss gibt es einen inhaltlichen Part, der Möglichkeiten des Engagements anhand bildhafter Beispiele darstellt. Zum Abschluss ist eine offene Fragerunde geplant, in welcher auf Bedenken seitens der Freiwilligen eingegangen werden kann. Auch ein Brainstorming von nachhaltigen Projekten, die die Freiwilligen umsetzen wollen, ist hierbei möglich.  

Uns gelang es am Samstag gemeinsam einen Methoden- und Werkzeugkoffer für die zukünftigen Botschafter*innen zu packen, mit dem sie im Herbst gut ausgestattet in die Seminargruppen fahren können. Nach intensiven Diskussionen beendeten wir den Tag entspannt mit Stockbrot bei einem Lagerfeuer. 

Am Sonntag besprachen wir, wie die Botschafter*innen in Zukunft arbeiten wollen. Hierfür erstellten wir eine Roadmap mit wichtigen Meilensteinen, Terminen und Verantwortlichen. So weiß nun jede*r von uns, wie es in den nächsten Monaten mit dem Projekt weitergeht! Voller Motivation freuen wir uns auf den ersten Einsatz als Botschafter*in im Herbst 2019.