Nachhaltigkeit und BNE

Was ist Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit“ – dieses Wort hast du bestimmt schon oft gehört. Für viele heißt das: mit dem Fahrrad fahren, Strom sparen oder Bio-Essen kaufen. Sie machen das, damit Menschen noch lange eine gute Umwelt haben. Das Wort „Nachhaltigkeit“ ist sehr alt. 1713 gab es bereits die Regel, dass man nur so viele Bäume fällen soll, wie auch wieder nachwachsen. Aber „nachhaltig“ heißt viel mehr als eine gute Umwelt.

Nachhaltigkeit teilt sich wie die SDGs in drei große Bereiche auf:

... für Menschen
Für die Menschen bedeutet Nachhaltigkeit, dass alle zur Schule gehen können. Männer und Frauen sollen die gleichen Rechte haben. Alle Menschen sollen in Freundschaft zusammenleben.
... für die Umwelt
In der Umwelt bedeutet Nachhaltigkeit, das Klima zu schützen. Und es geht auch darum, dass nicht so viel Holz oder Wasser benutzt wird.
... für die Wirtschaft
In der Wirtschaft geht es darum, dass nicht mehr hergestellt wird, als es nachwachsen kann. Zum Beispiel: wenn wir weiter so viele Fische fangen und verkaufen wie jetzt, sind in einigen Jahren nur noch wenige Fische da.

BNE – ein Programm für die ganze Welt

Das UNESCO-Weltaktions-Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) hat 2015 angefangen und geht bis 2019. Das Ziel ist: alle Menschen sollen eine gerechte und eine gute Bildung bekommen. Die Menschen sollen sich auch verändern: alle sollen Nachhaltigkeit wichtig finden. Dafür müssen alle wissen, was das ist und was es für das eigene Leben heißt. Deshalb ist es wichtig, Nachhaltigkeit und Bildung zu verbinden. In Deutschland wurde dafür ein Nationaler Aktionsplan aufgestellt.

BNE ist nicht nur eine staatliche Aufgabe, sondern jede*r in der Gesellschaft kann und soll dabei mitmachen.

Bildung als Unterziel 4.7. der SDGs

„Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung.“