TV-Tipp: Europas dreckige Ernte – Das Leid hinter dem Geschäft mit Obst und Gemüse

Wo kommt eigentlich das Obst und Gemüse im Supermarkt her?

Mir ist aufgefallen, dass Obst und Gemüse oft aus Spanien und Italien kommt, was ja auch Sinn macht, denn dort ist es warm und es gibt für viele Pflanzen gute Bedingungen zum Wachsen. Außerdem ist es ja auch besser als aus Asien, Afrika oder Südamerika, denn das ist doch wegen des weiten Transports nicht gerade sehr umweltschonend. Zu guter Letzt ist es ja Europa, das heißt, die Arbeiter werden fair bezahlt und bei den Produktionsbedingungen werden die höchsten Standards eingehalten.

Doch stimmt das? Und wie kann das Obst und Gemüse so billig sein?

Das Erste hat sich genau diese Fragen gestellt und sich das mal genauer angeschaut. Was sie herausgefunden haben, haben sie in einer Sendung ausgestrahlt, die jetzt kostenlos in der ARD Mediathek zu finden ist.

Meiner Meinung nach sind die Probleme und Misstände, die in der Sendung gezeigt werden,  Symptome unseres profitorientierten Handels- und Wirtschaftssystems, denn, weil das Hauptziel von jedem Unternehmen Gewinn (Profit) ist, werden auf die Umwelt und Menschen wenig oder gar keine Rücksicht genommen.

Wie sieht es denn mit Fleisch aus?

Dazu habe ich in den letzten Tagen ein Buch aus dem Englischen übersetzt. Es hat den Titel „Die Welt und uns selbst essen“ und Du kannst es kostenlos lesen.

Was kann man tun?

Eine Lösung ist, das Handels- und Wirtschaftssystem zu ändern, damit solche Bedingungen gar nicht erst entstehen, doch das ist gar nicht so einfach und braucht Zeit. Deswegen ist meiner Meinung nach am Besten:

  • Lebensmittel, die weggeworfen werden, retten (foodsharing, containern, in Berlin wurde sogar ein Supermarkt für weggeworfene Lebensmittel eröffnet)
  • weniger/kein Fleisch essen bei einem Bio-Landwirt regional und saisonal einkaufen (Beispiel Solidarische Landwirtschaft)
  • bei einem einem spannenden Open Source Projekt, wie dem farmbot oder verschiedenen urban gardening Projekten in der Stadt engagieren
  • Gemüse selbst anbauen
  • das Wissen teilen (mit anderen Menschen darüber reden, Vorträge, Workshops machen)
  • und was fällt Dir noch ein? 

Dieser Artikel wurde von Aaron geschrieben.

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