Christoph Pennig

youprO: Wissen2Go

Unsere Projektidee

Wir möchten das Wissen über BNE in die Breite tragen. Hierfür möchten wir eine mobile Bibliothek für 6 Monate betreiben. In der können sich junge Menschen Bücher, Comics Filme und Spiele ausleihen.
Alle Medien werden wir auf der Website vom youpaN mit einem kurzen Text und Bild präsentieren. Um unsere Bibliothek bekannt zu machen, werden wir Schulen, Jugendzentren und NGOs in Berlin über die Ausleihmöglichkeit informieren.

Wichtig ist uns bei dem Projekt, dass wir die Medien lokal verleihen. Denn so kommen wir auch in persönlichen Austausch mit den Ausleiher*innen.

Projektdaten

Ort: Berlin

Zeit: September 2018 bis Januar 2019

Mitmachen: Melde dich bei der youboX und leihe dir Materialien aus.

Christoph Pennig

BNE in Kommunen – Zukunftsweisende Projekte und konkrete Umsetzungen

Am Samstag, den 15. September war ich für das youpaN in Gelsenkirchen auf der Veranstaltung „BNE in Kommunen – Zukunftsweisende Projekte und konkrete Umsetzungen“. Auch Julian war da und hat über Jugendbeteiligung bei BNE gesprochen, die leichter gesagt ist, als getan.

„global denken – lokal handeln – global wirken“

In Vorträgen, Interviews und Workshops habe ich gelernt, wie BNE unter dem Motto „global denken – lokal handeln – global wirken“ auf lokaler Ebene umgesetzt werden kann. Meine Erkenntnis: BNE in der Gemeinde zu verankern kostet viel Zeit und ist ein fortdauernder Prozess. Außerdem braucht die Umsetzung von BNE Schlüsselpersonen, die für das Thema brennen und bereit sind, viel Herzblut in Projekte zu stecken und das Thema immer neu weiterzudenken. Auch die Politik – besonders ein*e engagiertere BürgermeisterIn oder GemeinderätIn, der*die sich von einem Projekt überzeugen lassen – spielen eine sehr wichtige Rolle.

Foto: Clara

Gelsenkirchen zeigt, wie es geht

Wenn allerdings drei Dinge vorhanden sind – engagierte AktivistInnen, aufgeschlossene PolitikerInnen und BürgerInnen, die sich auf BNE einlassen – können unglaublich viele nachhaltige Projekte entstehen. Das beweist auch die BNE-Vorreiter-Stadt Gelsenkirchen, u.a. mit der evangelischen Gesamtschule, in der die Veranstaltung stattfindet: Die Schule, die ich je gesehen habe. Es hat eine „Oase“ mit Bäumen im Gebäude, einen Schulteich und Klassenzimmer, die eine „Empore“ haben, in der die SchülerInnen selbstständig lernen können. Im Laufe des Tages erfahre ich, dass das gesamte Gebäude mit den SchülerInnen zusammen geplant und realisiert worden ist. Aha, denke ich, kein Wunder, dass es allen so gefällt! SchülerInnen wissen eben immer noch am besten, wie eine gute Schule auszusehen hat! 😉

Dieser Artikel wurde von Clara verfasst.

Christoph Pennig

youprO: Studierendenpodcast

Unsere Projektidee

Wir wollen zusammen mit Studierenden einen mehrteiligen Podcast entwickeln mit dem Themenschwerpunkt öffentlicher Raum und Straßengestaltung. Dabei gucken wir uns besonders die soziale und ökologische Nachhaltigkeit an.

Dies sind zum Beispiel Podcastepisoden zu klimafreundlichen Verkehrsmitteln wie Fuß, Rad und ÖPNV sowie zur Barrierefreiheit. 

Einer unserer Schwerpunkte des Projektes ist die öffentliche Diskussion durch den Podcast und zugehörige Blogbeiträge. Wichtig ist uns aber auch, dass Studierende selbst ein Bewusstsein für umweltfreundliche und soziale öffentliche Räume entwickeln.

Projektdaten

Ort: Berlin

Zeit: Oktober 2018 bis März 2019

Mitmachen: Melde dich bei der youboX und werde Interviewpartner*in.

Christoph Pennig

Endlich da: Das Programm der youcoN

Bald ist es so weit. Die youcoN findet vom 4. bis 7. Oktober statt. 150 junge Menschen tagen in der Autostadt Wolfsburg, um coole Ideen für die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu entwickeln.

Bis jetzt wusstet ihr, dass wir zu den Themen „Gemeinsam für BNE“ ,Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ ,globale Verantwortung“ und „Jugendbeteiligung nachhaltig stärken“  zusammenkommen . Was wir aber genau machen, war geheim. Nun möchten wir euch aber unser Programm vorstellen.

Am Donnerstag treffen wir uns alle in der Autostadt Wolfsburg. Dort lernen wir uns kennen, wichtige Menschen begrüßen euch und abends geht es in das Hallenbad Wolfsburg zum … das veraten wir noch nicht. Aber es wird viel Spaß machen und lässt die Konferenz gut starten.

Am Freitag machen wir richtig viel BNE! In Zukunftswerkstätten tagen wir zu den Bereichen „Frühkindliche Bildung“, „Schule“, „Hochschule“, „Berufliche Bildung“ und „Non-formale-Bildung“ und überlegen uns, wie wir da mehr BNE reinbekommen. Dafür gibt es Ideen von Menschen, die mit euch in spannenden Praxisworkshops mehr zu BNE machen.

Am Samstag ist die youcoN für Besucher*innen offen. Denn es ist Tag der offenen Tür. Gemeinsam mit unseren Gästen – und euch – diskutieren wir in einer großen Fishbowldiskussion, wie Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam für BNE aktiv werden können. Außerdem gibt es viele tolle Vorträge, Workshops, Diskussionen und ein Kino.

Am Sonntag heißt es leider schon Abschied nehmen. Wir kommen nochmal zusammen und gucken, was wir die letzten Tage für Ideen gesammelt haben. Und wir schauen, was wir damit in Zukunft so machen werden.

Christoph Pennig

Reden ist gut, umsetzen ist besser!

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein Thema, das nicht nur in Deutschland relevant ist. BNE sollte und muss in allen Teilen der Welt von hoher Wichtigkeit sein.

Mir persönlich ist es wichtig, auch darauf zu gucken, was andere Länder machen, dass unsere Welt nachhaltig wird. Wie gehen andere Länder mit begrenzten Ressourcen um? Diese Fragen beschäftigen mich täglich! Warum? Weil wir in der BNE international zusammenarbeiten müssen!

Foto: Marcel

Umweltbildung in Russland

Bei meiner Recherche, was andere Länder im Bereich BNE machen, bin ich auf den DRJUG e.V. gestoßen und sie kontaktiert. Gemeinsam haben wir uns überlegt eine Veranstaltung durchzuführen. Am 8. August haben wir im Rahmen der Hauptstadtgespräche im Roten Rathaus in Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Zivilgesellschaftliche Initiativen zur Umweltbildung in Russland und Deutschland“ veranstaltet. Die Frage dahinter war, wie sich der Energiesektor mit BNE verknüpfen lässt. Braucht es eine andere Bildung, damit Menschen im Energiesektor nachhaltiger und umweltfreundlicher agieren? Teilnehmende dieser spannenden und wichtigen Diskussion waren Sebastian Scholz (NABU), Dmitriy Zakarlukin (russische Lokalinitiative Chelyabinsk) und Vadim Nikolaev (Energieunternehmen Gazprom Russia).

Mir ist wichtig, dass unsere Vernetzung nur ein Anfang ist und in Zukunft weiter ausgebaut wird. Die Welt muss sich vernetzten, für eine bessere BNE in der Welt. Ideen müssen ausgetauscht, verknüpft und umgesetzt werden. Nur so kann eine globale Bewegung erfolgreich sein!

Verfasser: Marcel