Print – Geschichten nachhaltig festhalten

Foto: Johanna Dörrie

„Print ist tot“, wirft ein Redakteur der Jungen Presse bei der ersten Redaktionssitzung auf der youcoN in den Raum. „Steht das nicht im Widerspruch zum Thema Nachhaltigkeit?“, erwidert eine Teilnehmende der Veranstaltung. 2019 gibt es zum ersten Mal eine Print-Ausgabe zur Berichterstattung der Jungen Presse auf der youcoN. Bei der Planung der youcoN haben sich Florian Sandmann, Vorsitzender der Jungen Presse, und Christoph Pennig von der youboX mit einem Team bewusst zum ersten Mal für eine zusätzliche Print-Ausgabe entschieden.

Christoph Pennig arbeitet seit zwei Jahren für die Stiftung Bildung im Team der youboX. In diesem Rahmen plant er die youcoN mit und leistet damit Öffentlichkeitsarbeit. Er sagt: „Zu unserer youcoN können nur 150 Menschen kommen. Wir hätten gerne so viel mehr da, die nun leider auf der Warteliste stehen. Doch wir haben so viele Geschichten zu erzählen, dass es sich lohnt, die auch mal zu drucken.“

Pennig glaubt an einen Multiplikationseffekt: Jeder Teilnehmende der youcoN bekommt die Print-Ausgabe und soll somit mit einem Erinnerungsstück nach Hause gehen. Sie sollen daraufhin das Wissen um die Veranstaltung und die erarbeiteten Ziele weitergeben: Sei es an Freunde, Familie oder Politiker. Denn in Foren wie dem youpaN, dem Jugendforum der youcoN, oder aus persönlichem Engagement sind einige der Teilnehmenden aktiv im Austausch mit Politikern zum Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung und wollen sie von der Relevanz des Themas überzeugen. Um auch solche Zielgruppen zu erreichen, sei es wichtig, die Ergebnisse und die Berichterstattung der youcoN gedruckt zu haben. „Mit 300 gedruckten Ausgaben können wir also nicht nur 300 Lesende erreichen, sondern viel mehr“, sagt Pennig.

„Wir achten sehr darauf, auch auf der Veranstaltung selbst nachhaltig zu leben. Deshalb gibt es das Programm auch primär online. Doch wir wollen auch soziale Nachhaltigkeit berücksichtigen“, sagt Pennig. Sowohl die Veranstaltung als auch die Berichterstattung sollen „barrierefrei“ sein. Durch die gedruckte Ausgabe soll gewährleistet werden, dass jeder darauf zugreifen kann.

Pennig sagt: „Tausend Blatt Papier zu bedrucken, klingt erstmal nicht gut, weil es viele Ressourcen verbraucht. Dann muss man aber auch berücksichtigen, wie viele Ressourcen es kostet, wenn ich alles ausschließlich digital hinterlege. Wie viele Ressourcen verbraucht eine Google-Anfrage? Wir haben die Entscheidung bewusst getroffen, weil wir ein größeres Ziel haben.“

Florian Sandmann ist schon seit elf Jahren in der Jungen Presse aktiv und seit 2016 Vorsitzender des Vereins. Er will eine Print-Ausgabe, damit die Ergebnisse nachhaltig gesichert sind. „Online ist alles sehr schnelllebig. Print hat hier eine höhere Wertigkeit und wird somit nachhaltiger wahrgenommen.“ Ihm ist es genau wie Pennig wichtig, die Berichterstattung zur Veranstaltung für jeden zugänglich zu machen und will mit dem ausgedruckten Magazin neue Zielgruppen erreichen.

Ist Print denn zukunftsfähig? Sandmann antwortet mit einem klaren „Ja.“ Auflagen gingen zwar zurück, eigener Einschätzung nach jahrelanger Arbeit in der Jungen Presse zufolge, sei er allerdings überzeugt, dass die Teilnehmenden der youcoN Print als handfestes Mittel einsetzen können. Er wolle ihnen etwas mitgeben, dass sie auf den Tisch legen oder jemandem in die Hand geben können und ihnen eine Möglichkeit geben, die Ergebnisse der Jugendkonferenz gefestigt mit in Gespräche zu nehmen. Sandmann sagt: „Wir stehen hinter unserer Entscheidung.“

Finanziert wird der Druck von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Um lokale Unternehmen zu stärken, wurde Druckerei Kruse mit dem Druck beauftragt. Mit einer Auflage von 300 Stück gibt die Junge Presse gemeinsam mit der youcoN das Magazin an Teilnehmende der youcoN und Interessenten heraus.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Johanna Dörrie von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Ist Print noch zeitgemäß?

Foto: Carolin Schnelle

Wir haben euch gefragt: Was haltet ihr davon, dass wir auf einem Nachhaltigkeitskongress eine gedruckte Ausgabe des youthmags erstellen? Sollte man überhaupt noch drucken?

Die Leiterin der Jugendherberge, Luisa Eichhorn (36), ist sehr überrascht, dass wir das youthmag drucken lassen. Sie hätte gedacht, dass die jüngere Generation eher mit neuen und digitalen Medien verknüpft sei.

Die Frage, ob sie Print für überflüssig halte, verneint sie deutlich.

Ich bin ein Bücherwurm und liebe Bücher.

Sie habe schon probiert, Bücher auf ihrem Handy zu lesen oder auf E-Books, aber für sie sei das nicht das selbe Gefühl wie ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten.

Für alltägliche Nachrichten gehe sie allerdings gern ins Internet, da diese dort meist am aktuellsten sind.

Simeon Timmer (20), Teil des youcoN-Teams

Er findet es gut, dass unser Magazin auch gedruckt erscheint, weil es so noch mehr Menschen erreichen kann, die sich vielleicht nicht viel mit Digitalem auseinandersetzen.

Online Medien werden niemals komplett analoge Medien verdrängen.

Simeon denkt, dass gedruckte Dinge nicht so kompliziert zu handhaben seien und es auch Menschen gebe, die nicht immer einen Internetzugang bzw. ein internetfähiges Gerät bei sich haben.

Wenn man etwas in der Hand hat ist es vom Gefühl her vollwertiger, die Erfahrung ist eine ganz andere .

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ennes Karatoprak von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Wie nachhaltig ist die youcoN eigentlich?

Foto: Carolin Schnelle

Mit dem Anlaufen der diesjährigen youcoN auf Rügen ist nur noch eins Thema: Nachhaltigkeit.

Doch wenn man genau hinsieht, können einige Fragen aufkommen. Wenn es um Nachhaltigkeit geht, warum dann der ganze Aufwand? Warum eigentlich diese Veranstaltung – und dann noch auf der Insel Rügen, die ja nun wirklich nicht mitten in Deutschland und damit für jeden problemlos zu erreichen, sondern tief im Norden Deutschlands ist, umgeben von kleineren Dörfern. Die neu renovierte „Umweltjugendherberge“ scheint ja wenigstens zum Thema Nachhaltigkeit zu passen. Doch was genau ist eine Umweltjugendherberge eigentlich? Und wie rechtfertigen die Veranstalter den Müll, der entsteht und die hohen CO² Emissionen der Anreise?

Warum Prora?

Es hat einen ganz bestimmten Grund, warum sich die youcoN dieses Jahr als Veranstaltungsort die Jugendherberge Prora ausgesucht hat: Neben der Möglichkeit, die über 150 Teilnehmenden aufzunehmen, gibt es hier auch – anders als beispielsweise in Großstädten – die Möglichkeit, direkt vor der Jugendherberge zu zelten, Lagerfeuer zu machen und die Natur zu erkunden. Doch auch sonst passt das Konzept der Umweltjugendherberge Prora  zur youcoN und dem Thema Nachhaltigkeit. Die Jugendherberge verzichtet von sich aus schon zum größten Teil auf Plastik, z.B. bei Verpackungen.

Doch „Umweltjugendherberge“ heißt nicht nur Vermeidung von Abfällen wie Einwegverpackungen, sondern beinhaltet auch den Bereich der Pädagogik. Mit der Umweltpädagogin direkt im Haus beschäftigen sich Schulklassen in Workshops mit Umweltverschmutzung, bedrohten Arten, aber auch mit Teambuilding. Doch durch die Lage der Jugendherberge, das Equipment, das mitgebracht wurde und viele andere mögliche Kritikpunkte, lässt sich doch die Frage stellen, inwiefern die youcoN denn jetzt akut für Nachhaltigkeit sorgt oder wie sie sich darum kümmert. Da hier nicht nur Menschen aus Bayern, mit mehr als 10 Stunden Anfahrtszeit, sondern auch einzelne  Teilnehmende extra angereist aus Russland, dabei sind, kann man schon mal ins Grübeln kommen, was für einen ökologischen Fußabdruck man hinterlässt. Doch wenn man dann bei den Veranstaltern von der Stiftung Bildung und dem youpaN  hier auf der youcoN nachfragt, so bekommt man Antworten.

Die Veranstalter achten auf nachhaltig produzierte „Giveaways“:

Foto: Nele Kälberloh

Neben der Tragfähigkeit von mindestens 200 Personen war den Veranstaltern auch sehr wichtig, dass vegetarisches bzw. veganes Essen serviert werden kann. Das Essen ist außerdem durch Bio Qualität der Lebensmittel ausgezeichnet. Auch die schöne Umgebung mit Meer und Strand passt perfekt. Doch wie lassen sich die Beutel, Flaschen etc. erklären? Inwiefern hilft so etwas der Umwelt?

Nun, die Beutel sind erst einmal ebenso bio und sind neben der Praktikabilität auch noch Werbung. Ganz genau so ist es mit den Armbändern, die für Essensausgabe, aber auch als Erinnerung wie Festivalbänder genutzt werden. Man verbreitet den Namen der youcoN. Die Flaschen sind einfach nur praktisch. Sie sind immer wiederverwendbar, aus Glas und geben echt prima Tipps für Mischungen mit Apfelsaft und anderen Säften. Damit es keine übrig gebliebenen Flaschen oder Beutel gibt, hat der Veranstalter sich für eine bewusste Unterproduktion entschieden. Andere Dinge, wie unsere anpinnbaren Namensschilder, sind zwar aus Plastik, werden aber genau wie Whiteboards und anderes Equipment immer wieder verwendet und an andere Organisationen verliehen.

Das wahrscheinlich größte Problem ist die Anreise und die damit verbundenen CO²-Emissionen. Es wurde zwar vereinbart, dass alle Teilnehmer bis auf wenige Ausnahmen mit der Bahn kommen, doch selbst dann entstehen Treibhausgase. Das ist nicht optimal, doch leider auch nicht änderbar bei einem so besonderen Veranstaltungsort wie Prora. Die Veranstalter sind sich der Problematik bewusst und versuchen daher im Ausgleich die CO²-Emissionen so gut es geht auszugleichen. Genau das ist es auch, was sie sich für die Zukunft der youcoN wünschen. Sie wollen mehr Reichweite und 100% der CO²-Emissionen ausgleichen. Die Veranstalter wünschen sich im Allgemeinen eine größere Kapazität der Veranstaltung und bauen auf die Reichweite und Netzwerke der Teilnehmer, durch die der Gedanke der Nachhaltigkeit verbreitet wird.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Florian Ring von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Gesichter der youcoN

Wer sind die Teilnehmer der youcoN, woher kommen sie und auf welche Veranstaltungspunkte freuen sie sich besonders? Wir haben einige von ihnen befragt.

Andy, 17, aus Uffing

„Aus meiner Heimatstadt Uffing bin ich über 800 Kilometer in knapp elf Stunden angereist. Ich freue mich darauf, auf der youcoN neue Leute kennenzulernen und mich deutschlandweit mit ihnen zu vernetzen. In meiner Freizeit engagiere ich mich bei Diversity München e.V. – darüber habe ich auch von der youcoN erfahren und habe mich direkt angemeldet. Das große Angebot an Workshops gefällt mir echt gut. Komm doch auch mal vorbei!“

 

Leon, 19, aus Kaltenkirchen

„Ich habe in einer WhatsApp-Gruppe von der youcoN erfahren und fand das Angebot sehr interessant. Vor allem freue ich mich darauf, hier auf Rügen viel über BNE und Methodenvermittlung zu lernen, also wie ich meine Inhalte an andere weitergebe. Besonders gespannt bin ich auf das Fest der Zukunft am Samstag!“

 

Paula, 16, aus Friedrichsdorf

„Ich freue mich darauf, auf der youcoN neue Leute kennenzulernen, die sich für ähnliche Dinge interessieren wie ich und mit denen ich darüber Gespräche führen kann. Besonders gespannt bin ich auf den Austausch am Samstag und die Workshops, in denen man selber etwas bauen kann.“

 

Silvia, 17, aus Friedrichsdorf

„Ich bin zusammen mit meiner Freundin Paula angereist, mit dem Zug haben wir aus Friedrichsdorf neun Stunden gebraucht. Auf der youcoN möchte ich auch vor allem neue Leute kennenlernen. Ich bin sehr gespannt auf das Fest am Samstag und darauf, die Ergebnisse aus allen Workshops zu sehen, die ich selber nicht besuchen konnte.“

Dieser Artikel wurde geschrieben von Marie Haase von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Glücklich zurück im Kindergarten

Foto: Carolin Schnelle/Nele Kälberloh

Gerne erinnere ich mich zurück an meine Zeit im Kindergarten. Unbeschwert und sorgenfrei den ganzen Tag damit verbringen, Bauklötze zu stapeln, Mandalas auszumalen oder sich an Tische zu setzen, die heute selbst als Stuhl zu klein wären. Es war für mich aber vor allem auch eine Zeit, die ich jetzt rückblickend mit dem Auge eines Studenten als unglaublich wichtigen und prägenden Kindergarten-Unterricht bezeichnen würde. Spannender war danach die Grundschule und die ersten Jahre am Gymnasium. Diese Zeit verbinde ich unter anderem auch mit dem Erstellen von Mindmaps und riesigen Post-Its. Das lag unter anderem an den von den Lehrern mit viel Mühe vorbereiteten Flipchart-artigen Tafelbildern mit gefühlten 3000 schon beschrifteten Post-Its.

Lange Zeit habe ich nicht viel von dieser Methode gehalten, zu durchgetaktet war mir der Unterricht. Diskussionsrunden waren immer an eine Art Skript (in dem Fall die beschrifteten Post-Its) gebunden und konnten sich meiner Meinung nach nie wirklich frei entwickeln – meistens im Unterricht von sehr engagierten Referendaren. Anders heute im Workshop „denken, handeln, wandeln – Hochschule transformieren“. Dieser ist einer von vielen thematisch unterschiedlichen Workshops, die bis zum Samstag Nachmittag, also dem inhaltlichen Ende der youcoN 2019, als Blockseminar angeboten werden. Inhaltlich sowie unterrichtstechnisch habe ich überhaupt keine Erwartungen an den Workshop, vielmehr habe ich die Hoffnung, positiv überrascht zu werden, und das werde ich.

Im Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Visionen wir als Studenten für Universitäten im Jahr 2030 in den Bereichen Lehre, Betrieb, Governance und Forschung haben und entwickeln dazu eigene Projekte für eine zukunftsfähige Universität. Allein des Themas wegen habe ich deshalb das Gefühl, die Gesprächsrunden werden anders – mehr altersbezogen. Denn vergleichsweise ist das Publikum der youcoN recht jung und sehr dynamisch.

Kindergarten-Methoden auf Hochschulniveau

Die beiden Leiterinnen Cordelia und Josephin berichten kurz von ihren Aufgaben beim „netzwerk n“ und fangen gleich thematisch an. Sofort fliegt mir viel Sympathie und Einsatz entgegen, weshalb ich es grundsätzlich überhaupt nicht einsehe, die Methodik der Flipcharts und Riesen-Karteikarten als unangebracht zu empfinden. Im Gegenteil – ich bin sogar überzeugt davon, dass dieses Thema, verbunden mit dieser Technik, um einiges anschaulicher dargestellt werden kann. Vor allem werden mir erst dadurch die unnötig komplizierte Hochschulpolitik und Universitätssysteme etc. klarer. Nach der Theorie kommt dann die Praxis: Alle Teilnehmer laufen die nächste halbe Stunde im Raum herum und müssen je nachdem, wo sie stehen, zusammen mit anderen Teilnehmern hochschulbezogene Fragen beantworten, die auf Plakate am Boden geschrieben sind. Danach sammeln kleinere Grüppchen auf Postern ihre Vorstellungen von den einzelnen Universitätsbereichen, ergänzen sie und präsentieren sie später im Plenum. Alles wieder, wie ich es finde, sehr im Stile eines Kindergarten-Unterrichts. Für diese Bezeichnung kann man mich gerne kritisieren – ich sehe keinen Anlass diese Kritik nicht ernst zu nehmen oder an mir abprallen zu lassen.

Sehr entspannend ist das autogene Training, eher bekannt unter dem Namen Traum- oder Fantasiereise. Josephin spricht, während alle anderen die Augen geschlossen haben, zu einer beruhigenden Audiodatei und alle im Raum versuchen sich den vorgelesenen Text bildlich vorzustellen.

Der einzige Moment, bei dem ich ernsthaft überlege, aus Prinzip die mir zugetragene Aufgabe nicht zu erledigen, ist  nach der Traumreise und gegen Ende. In kleineren Teams müssen wir unsere Visionen aus eben diesen Traumreisen zusammentragen und künstlerisch mit einem Bastelkasten umsetzen. Sehr zurückhaltend bringe ich meine Ideen zur Umsetzung ein und setze diese auch genauso minimalistisch um. Trotzdem entstehen daraus recht passable Gesamtergebnisse. Nach der Vorstellung endete der erste Tag des Workshop.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Sebastian Schroth von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Jugendpolitik als Ehrenamt

Foto: Carolin Schnelle

“Ich habe das Gefühl, Erwachsene vergessen manchmal, was junge Menschen im Ehrenamt alles leisten”, sagt die 20-jährige Elena Keil, die sich seit einem Jahr aktiv im Jugend-Panel “youpaN” einbringt. Das youpaN beteiligt junge Menschen im Alter von 14 bis 23 Jahren an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans. Im Gespräch stellt Elena ihr ehrenamtliches Engagement im youpaN vor und weiß, was Jugendliche erreichen können.

Ann-Kathrin: Was macht das youpaN?
Elena Keil: Im youpaN arbeiten wir auf zwei Ebenen: Politisch und zivilgesellschaftlich. Es gibt eine nationale Plattform BNE, die beratende Funktionen in der Politik übernimmt und auf der wir stimmberechtigt sind. Sie besteht aus Fachforen, in denen unglaublich viele Expertinnen und Experten sitzen und tagt zweimal im Jahr. Das sind alles Erwachsene. Die haben ihren Blick und das Fachwissen für ihre Bereiche, aber sie reden über Bildung, das geht uns Jugendliche an. Es ist deshalb ganz wichtig, dass wir als youpaN junge Perspektiven mit einbringen und hier vertreten sind. Das wird erst durch Jugendprojekte, wie die youcoN und youprO möglich.

Was ist nachhaltige Bildung für dich?

Foto: Carolin Schnelle

Der Nachhaltigkeits-Gedanke muss in Kindergärten und Schulen getragen werden, damit Menschen so früh wie möglich lernen, nachhaltig auf diesem Planeten zu leben. Der ganze Lernort muss nachhaltig gestaltet werden. Mit Nachhaltigkeit meine ich nicht nur ökologische Aspekte, sondern auch nachhaltiges Lernen. Ich bin gegen dieses typische Bulimielernen, sich ganz viel Wissen aneignen, das kotze ich dann später in der Prüfung wieder aus und es ist vorbei. Es gilt für das Leben zu lernen und nicht für den Schreibtisch.

Was fordert das youpaN?

In allen Forderungen geht es darum, Jugendbeteiligung und das BNE voranzubringen. Es gilt die Strukturen der Jugendbeteiligung zu verbessern und passende Formate zu schaffen, damit sich noch mehr junge Menschen beteiligen können. Wir fordern, dass es in jedem Land einen Jugendzukunftsrat gibt, in dem Jugendliche zusammenkommen und politische Entscheidungen mitberaten und entscheiden können. Es ist auf Bundesebene möglich; warum nicht auch in den Ländern.

Was sind deine Aufgaben?

Ich mache die Öffentlichkeitsarbeit, weil ich darin eine große Chance sehe, viele Menschen zu erreichen. Viele Menschen kennen BNE nicht. Sie wissen nicht genau, was sie sich darunter vorstellen können. Außerdem unterstütze ich ab und  zu unsere Bildungsprojekte, die youprOs. Wir als youpaN können frei über ein Budget entscheiden, das für nachhaltige Projekte vorgesehen ist und junge Ideen mit bis zu 5.000€ fördern.

Welches Projekt ist dir in Erinnerung geblieben?

Letztes Jahr hat ein Team zur Weihnachtszeit einen Workshop zum nachhaltigen Schenken gemacht, das fand ich richtig schön. Sie haben gemeinsam überlegt, welche Geschenke sie nachhaltig verschenken können und ob wir diesen Konsum-Wahnsinn überhaupt brauchen. Das finde ich ganz cool, denn ich beschäftige mich auch persönlich viel mit Konsum. Auch soziale Nachhaltigkeit ist wichtig. Das vergessen viele allerdings. Deshalb haben wir auch einen Workshop für Seminarleitungen gefördert: Was machst du, wenn du selbst einen Kurs leitest und mit jemandem konfrontiert bist, der rechte Thesen vertritt? Auch die vielen kleinen Projekte mag ich sehr: Da waren zum Beispiel Schülerinnen, die Green-Boxen in ihrer Schule aufbauen wollen und dabei Förderung benötigen und  es gibt viel weitere Ideen.

Was ist dir bei deinem Ehrenamt wichtig?

Anerkennung und Wertschätzung! Ich mache das super gern, aber es muss eine gute Balance gefunden werden. Im youpaN haben wir eine totale Akzeptanz-Haltung. Wenn da jemand sagt, er schafft es diesen Monat nicht, dann ist das auch total in Ordnung.

Wir sind eine Schnittstelle zwischen jungen Menschen und Erwachsenen. Auf der youcon sammeln wir viele junge Stimmen und versuchen das in einen politischen Prozess, der langwierig und vielleicht an vielen Stellen eingefahren ist, mit einzubringen. Politische Sitzungen sind immer gleich aufgebaut: Es wird kurz geredet, dann wird eine Entscheidung gefällt und das war’s dann. Es gibt aber doch so viele coole Formate, schau dir unsere Workshops an, bei denen sich jeder beteiligen darf und soll.

Was kann das youpaN bewegen?

Wir, als Akteure jugendpolitischer Beteiligung, lösen bei den Erwachsenen ein Umdenken aus, weil wir in den Sitzung mit drin sitzen. Die Politiker haben gemerkt, dass sie etwas verändern müssen, weil viele Jugendliche auf die Straße gehen. Wir müssen aufpassen, dass das Interesse der jungen Menschen nicht zu einer Scheinbeteiligung wird oder Jugendliche ausgestellt werden: “Hey wir machen jetzt auch etwas mit Jugendlichen!” Das Stimmrecht des youpaN auf politischer Ebene ist etwas Einzigartiges. Auch auf internationaler Ebene hat es das noch nie gegeben, dass Jugendliche ein Stimmrecht haben. Andere politische Strukturen können sich darauf berufen, um selber Jugendliche zu beteiligen.

Zum Ende ein Statement…

Mir ist soziale Nachhaltigkeit sehr wichtig, weil ich denke, dass es durch die Technik und den Fortschritt schnell verloren geht. Ich finde gerade das Zwischenmenschliche ist das, was uns besonders macht und das sollten wir uns alle erhalten.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ann-Kathrin Hegger von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Wirtschaftliches Handeln als Ursache vieler Probleme

Foto: Carolin Schnelle

Nach seinem Abitur reiste Aaron Boos ein Jahr durch Australien und verbrachte sieben Monate in Asien. Während seiner Reise sammelte er viele Erfahrungen und neue Ideen, bis er in das Projekt “TROM” einstieg. Dessen Ziel ist es, Ursachen gesellschaftlicher Probleme aufzuzeigen und realistische Lösungen vorzustellen. An den Beiträgen auf der Website “Tromsite” schreiben zwölf Autoren aus verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt. Sie vernetzen sich online, um auch über Ländergrenzen hinaus kommunizieren zu können. Ihre Videos und Texte sollen die Wertvorstellungen der Menschen herausfordern und sind kostenlos und frei zugänglich.

“Unsere Vision ist es, die Gesellschaft zu verändern. Wir können so nicht weitermachen. Die Probleme, wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und soziale Ungleichheit nehmen zu und wir müssen etwas an der Ursache dieser Probleme verändern.” – Aaron Boos

“Ich habe mir schon super viele Gedanken über unsere Gesellschaft und das große Ganze gemacht und versucht zu verstehen, was es auf der Welt für Probleme gibt, wer sie schafft und warum sie entstehen.”, erzählt er begeistert. Interessierte können kostenlos Antworten auf diese komplexen Fragen in dem Werk: “Die Ursache der meisten Probleme” nachlesen. Die Themen, die das Projekt TROM behandelt, sind vielfältig. In den Beiträgen “Die Welt und uns selbst essen” werden Essgewohnheiten auf Verstand und Moral geprüft und nachhaltige Alternativen aufgezeigt, “Anstößig und obszön” kritisiert unsere Wahrnehmung von Nippeln, Genitalien und Nacktheit und wie Geld unser Handeln bestimmt, ist in “Das Geldspiel und darüber hinaus” nachzulesen.

Inhalt und Gestaltung

Die Texte sind in einfacher Sprache geschrieben und leicht verständlich. Damit die Themen für möglichst viele Menschen zugängig sind, legt das Team auf die Gestaltung besonders viel wert. Im Gegensatz zu einem normalen Buch werden die Inhalte im Comic-Design aufbereitet. “Damit ist auch für junge Menschen interessant”, erzählt Aaron.

Um möglichst viele Leser nachhaltig von ihren Inhalten zu überzeugen, führt das Team außerdem Quellenangaben und Belege an. Diese sind in der Online Version direkt am Text verlinkt und in wenigen Sekunden prüfbar.

Zukunftspläne

Aaron zieht in wenigen Monaten nach Spanien, um sich in Vollzeit für das ehrenamtliche Projekt zu engagieren und neue Videoformate zu drehen: “Ich habe Freunde, die keine Bücher lesen und ich denke die erreichen wir eher mit Videos.” Am liebsten würde er sich nur für dieses Projekt engagieren, aber um sich sein Leben zu finanzieren, wird er sich in Spanien einen Nebenjob suchen müssen. Wenn er Glück hat, kann er auch Spenden für das Projekt sammeln, die seine Arbeit mitfinanzieren.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ann-Kathrin Hegger von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Jugendbeteiligung 2030: Wie kann man sich beteiligen?

Foto: Nele Kälberloh

Was ist eigentlich Jugendbeteiligung? Sich zu beteiligen, also sich einbringen, bedeutet aktive Teilnahme an den Prozessen des öffentlichen Lebens, in der Schule, Vereinen, der Gemeinde oder in der Familie. Es gibt unterschiedliche Beteiligungsformate, wie zum Beispiel Jugendforen, youcoN und die Mitbeteiligung in Gremien. Beteiligung bedeutet nicht nur eine Stimme zu haben, sondern sich in allen Bereichen einzusetzen.

Videodreh in 3 Tagen

Foto: Nele Kälberloh

Wie werden sich junge Menschen im Kontext von „Nachhaltigkeit 2030“ beteiligen? Am Donnerstag fing die Erstellung eines Szenarios an. „Erforsche die Zukunft und entwickle Szenarien in Videos“ lautete das Motto dieses Workshops. Dabei gibt es bei der Erstellung der Szenarien fünf Phasen.

  1. Problemanalyse (Problem beschreiben)
  2. Einflussanalyse (Einflussfaktoren, die im Zusammenhang mit dem Problem stehen)
  3. Deskriptorenanalyse (Wie stell ich mir das vor?)
  4. Entwicklung von Szenarien
  5. Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Problemlösung

Diese wurden bis Samstag bearbeitet, wobei tolle Endergebnisse entstanden.

Julius Grund (Institut Futur) berichtet, dass es im Workshop darum geht, dass sich die Leute beteiligen. Jeder Einzelne müsse sich Ziele setzen und sich überlegen, wie er sein eigenes Umfeld mitgestalten kann. Jeder solle dahinter stehen, was er oder sie will. Die Aufgabe der Erwachsenen sei es, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sind und dort hinzuführen, wo sie sich beteiligen möchten.

„Jugendliche wünschen sich eine Verdreifachung von Nachhaltigkeit in der Bildung, das ist ein Ist-Stand […]. Da sie aber in der Gestaltung der Lerninhalte nicht beteiligt sind, können sie solche Entscheidungen nicht treffen. Wir sollten die Jugendliche selbst aussuchen lassen, um eine verbesserte Zukunft zu gestalten.“ – Julius Grund

Dieser Artikel wurde geschrieben von Seyma Erdogan und Seyed Hosseini von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Nur noch kurz die Welt retten

Foto: Nele Kälberloh

Rügen ist mit seinen kilometerlangen Sandstränden, Alleenstraßen, Kreidefelsen oder auch dem Kurhaus von Binz eines der beliebtesten Urlaubsziele Deutschlands. Und diese Woche nun auch Standort der youcoN 2019. Fünf Tage wird in der Jugendherberge Prora, einem mehr als geschichtsträchtigen Ort, über Möglichkeiten diskutiert, die Bildung zukünftig nachhaltig zu gestalten.

Besser hätte das Wetter für den Kick-Off nicht sein können: Strahlend blauer Himmel und frische Meeresluft passen perfekt zu der allgemein lebendigen Stimmung. Etwas gequält lustig eröffnen die Moderatoren die Jugendkonferenz und präsentieren allen zu Beginn kleinere Clips von youcoN-Konferenzen der letzten Jahre. Gesellige und erfrischend neue Kennenlernspiele stärken gleich im Anschluss die Gruppengemeinschaft. Besonders witzig: die etwas verzerrte Deutschlandkarte mit den Herkunftsorten aller Teilnehmer.

Gastrednerin Prof. Dr. Stoltenberger informiert an diesem Abend über die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, kurz BNE, und allgemein die Brennpunkte der deutschen Bildungspolitik. All das wirkt wie eine Art Unterricht bzw. Vorlesung in einer Scheune – bei offenen Türen und Fenstern fühlt sich das fast wie ein Klassenzimmer unter freiem Himmel an. Wichtig ist für Frau Stoltenberger das globale Verständnis, dass nachhaltige Zukunftskonzepte in den Bildungssystemen erklären können, wie Jugendliche weltweit ihre Kompetenzentwicklung selbstständig verbessern können. Dabei ist für sie Kommunikation das entscheidende Medium. Außerdem sei es die Aufgabe der Bildungsinstitutionen, nachhaltige Entwicklung als Konzept und langfristigen Prozess greifbar zu machen und neue Sicht- und Denkweisen zu vermitteln. Ein Selbstverständnis für die Existenz von Menschenrechten und der Natur als Lebensgrundlage aller Dinge hat für sie hierbei oberste Priorität. Als Fazit nennt Prof. Dr. Stoltenberger einige NGOs, ohne die all das nicht möglich wäre.

In einem Fragenhagel werden Experten und Expertinnen aus der UNESCO, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Institut futur und der Stiftung Bildung zu allen möglichen Themen befragt. Sehr sympathisch verkündet hierbei Rabea Willers, dass das youpaN-Team zu einer Gesprächsrunde ins Ministerium für Bildung und Forschung eingeladen ist.

Insgesamt wirkte die ganze Eröffnungsveranstaltung sehr entspannt, manchmal aber auch sehr aufgesetzt. Allgegenwärtig ist ein besonders starkes „Wir-finden-uns-alle-sehr-cool-Gefühl“ und „gemeinsam-retten-wir-die-Welt“.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Sebastian Schroth von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

youcoN 2019, was machen wir hier eigentlich? 

Foto: Carolin Schnelle

Die youcoN versucht die „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) näher zu bringen. Durch Workshops eignet man sich nicht nur Theorie Erfahrungen an, sondern lernt auch, wie man es praktisch umsetzten kann.

Die youcoN 2019 findet dieses Jahr auf der Insel Rügen, Ostseebad Binz statt. Sie richtet sich an junge Visionär*innen, die Lust haben, ihre Meinung zu sagen und die Zukunft zu ändern. Die youpaN ist das Jugendforum, das junge Menschen dazu anstiftet, sich an der Umsetzung des „Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu beteiligen. Die youpaN wird von der youboX der Stiftung Bildung mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung umgesetzt.

Foto: Carolin Schnelle

Luisa Eichhorn ist die Leiterin der Jugendherberge und managt die Unterbringung und Verpflegung aller Teilnehmer und Betreuer. Die Ziele der Veranstaltung decken sich mit den Ansichten der Jugendherberge in ganz vielen Schnittpunkten, weswegen sie die Kombination ideal findet. Sie ist begeistert von der youcoN und findet, dass es ein ganz anderes, neues und modernes Format sei. Junge Leute sollten in jedem Fall daran beteiligt werden, Zukunftsvisionen zu entwickeln, eine eigene Vorstellung von Ihrer Zukunft zu gestalten und die Chance haben, diese dann umzusetzen, so Luisa.

„Ich bin hingerissen, dass es eine solche Convention gibt, wie alles organisiert ist und wie viele unterschiedliche Aspekte unter einen Hut gebracht werden können.“ – Luisa

Für unsere Zukunft sorgen

Svenja und Daniel sind Betreuer der youcoN und wollen der Veranstaltung einen tollen Rahmen schaffen und für gute Laune sorgen. Sie sehen es als ihre Pflicht, den Jugendlichen Wissen über Nachhaltigkeit weiterzugeben und ihnen den Umgang mit der Umwelt in der Zukunft beizubringen.

„Jugendliche sind die Zukunft und wir sollten ein Bewusstsein erlangen mit nachhaltigen Produkten umzugehen.“ – Daniel

Dieser Artikel wurde geschrieben von Seyma Erdogan und Seyed Hosseini von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.