Auch 2020 soll es Jugendbeteiligung geben

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte uns in den letzten Monaten seine Pläne für die Zukunft der Umsetzung von BNE mitgeteilt. Genauer: Die Zukunft der Nationalen Plattform, der Fachforen und auch des youpaN. Denn die UNESCO hat ein neues Weltaktionsprogramm für BNE versprochen, dass eng an dem bisherigen Programm angeleht ist.

Und für uns ist klar: natürlich braucht es hier eine starke und gelungene Jugendbeteiligung.
Neben vielen Hintergrundgesprächen veröffentlichen wir dazu auch eine Stellungnahme. Diese könnt ihr hier lesen.

Wir hoffen euch bald mehr zu unserer Zukunft sagen zu können. Aber wir sind uns sicher: Ohne Jugend geht es nicht!

Engagement für jede*n!

Ermäßigungen für Ehrenamtler*innen. 51 % Jugendquote in Politik. Wahlrecht ab 16. Bildung neu und mit Engagement zusammen denken. All diese Ideen kamen beim #JugendMacht Workshop des Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) auf.

Foto: Elena Keil

In dem Workshop setzten Nicolas, Noura und Elena vom youpaN sich mit Jugendvertreter*innen aus Organisationen wie „Jugendhackt“, der „Jugendfeuerwehr“, dem „Jugendrat“, „Lernen durch Engagement“ (…) zusammen, um über unser Engagement zu reden.

Dabei wurde schnell klar: Wir sind alle motiviert, weil uns die Themen am herzen liegen, für die wir uns einsetzen. Doch auch Frust kommt an der einen oder anderen Stelle auf: Es wird immer gesagt, wir seien die Zukunft! Doch sie aktiv mitzugestalten, wird uns nicht immer leicht gemacht.

Termine von Ministerien und Politiker*innen unter der Woche, die wir mit unseren Herzensthemen trotz Schule, Uni oder Arbeit erreichen möchten. Hoher Zeitaufwand, der oft kaum gewürdigt oder gewertschätzt wird. Vor allem aber: Das Gefühl, oft einfach nicht richtig ernst genommen zu werden.

Foto: Elena Keil

Aus diesem Grund konnten wir an mehreren Terminen Forderungen entwerfen, die das Engagement von uns jungen Menschen stärken und uns keine Steine mehr in den Weg legen. Es ist außerdem nicht selbstverständlich, dass wir überhaupt die Möglichkeit haben uns zu engagieren. Oft geht das schon durch den hohen Leistungsdruck in Schulen, der Situation zu Hause oder am Arbeitsplatz nicht.

Wir möchten, dass in Zukunft jede*r das Gefühl hat, sich beteiligen zu können!

Mein Praktikum in der Stiftung Bildung (youboX)


„Ich war beim Startschuss der BNE Jugendbeteiligung vor zwei Jahren dabei und freue mich ins Team zurückzukommen“

20 Jahre alter Student im weißen T-Shirt vor der Stiftung Bildung
Foto: Dorothea Oelfke

In diesem Blog möchte ich euch die kommenden sechs Wochen mitnehmen und über mein Praktikum auf dem Laufenden halten. Nach Abschluss meines Praktikums werdet ihr einen guten Einblick in das Praktikum in der Stiftung Bildung haben. 

Zu meiner Person

Mein Name ist Niklas Hähn, ich studiere Politikwissenschaft an der Uni Mannheim und absolviere ein sechswöchiges Praktikum in der Stiftung Bildung.

In den letzten fünf Jahren engagierte ich mich in verschiedenen Bildungspolitischen Gruppen, wie der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz  und dem AStA der Uni Mannheim  für mehr Mitsprache von jungen Menschen. Ich freue mich die Möglichkeit zu bekommen, das youpaN bei seiner aktuellen Arbeit zu unterstützen.

Meine Aufgaben

Während meines Praktikums freue ich mich einen Einblick in die Arbeit einer Stiftung zu erhalten, die youboX bei ihrer Arbeit zu unterstützen und in tollen Teams an Projekten zu arbeiten. Es ist nicht selbstverständlich so viele Möglichkeiten zum selbstständigen Mitarbeiten und Weiterbildung  während eines so kurzen Praktikums zu erhalten. Vielleicht sieht man sich in den nächsten Wochen auf Kongressen zum Thema Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Ein besonderer Fokus meiner Arbeit wird auf der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Bildung und der youboX liegen. Dafür werde ich mich mit der Homepage auseinandersetzen und sie während meiner Zeit im Praktikum mitbetreuen.

Ich möchte sehr eng mit dem youpaN zusammenarbeiten, einen guten Einblick in ihre aktuelle Arbeit und Projekte in ganz Deutschland bekommen und sie bei ihrer Arbeit unterstützen, um das Projekt Bildung für Nachhaltige Entwicklung weiter voran zu treiben.

Ich hoffe, dass ich trotz der Sommerpause die Möglichkeit bekommen werde die Stiftung auf einen Lobbytermin zu begleiten, um mich auch gegenüber Dritte für die Ziele der Stiftung einzusetzen.

Das Praktikum ist sowohl für engagierte Schüler*innen, wie auch für Personen nach dem Schulabschluss zu empfehlen, die sich für Gremienarbeit, Verwaltungsarbeit und BNE interessieren.