youprO: Das war BNE für die ganz Kleinen

Wie man schon die ganz Kleinen für Nachhaltigkeit begeistern kann!

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein ganz schön sperriger Begriff – dabei geht uns alle das Thema an. Dass auch die ganz Kleinen verstehen, was sich dahinter verbirgt, hat der Tag der offenen Tür in der Stiftung Bildung gezeigt.

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Berufliche Zukunftsperspektiven

Am Tag der offenen Tür waren 23 Kindergartenkinder im Alter von 4-5 Jahren mit ihren Betreuer*innen zu Besuch, unter dem Motto „Zukunft“, denn sie wollten verschiedene Berufe kennenlernen. Dass wir im Rahmen eines youprOs eine kleine Überraschung für sie vorbereitet haben, wussten sie noch nicht!

So begleiteten wir sie auf ihrem Rundgang mit dem Hausmeister durch das Palais am Festungsgraben, in dem die Stiftung sitzt, während er von seinen Aufgaben und der Verantwortung als Hausmeister erzählte. Zurück im Büro erzählten Mitarbeitende der Stiftung, was es heißt, Öffentlichkeitsarbeit zu machen oder zu schauen, dass es dem Team gut geht – und die Kleinen wiederum erzählten, was sie selbst gerne werden möchten, von der Fußballerin bis hin zum Forscher.

Was heißt denn Nachhaltigkeit?

Im Sitzkreis wurde es schließlich spannend, denn ich wollte den Kindern zusammen mit Christoph von der youboX vermitteln, was BNE bedeutet und dafür erst einmal hören, was sie zum Thema Nachhaltigkeit schon gehört haben.

Wir waren sehr erstaunt, dass sie bereits Atomkraftwerke kennen und verstehen, dass Abgase der Umwelt schaden und viele weitere Ideen kannten, die ausdrücken, dass sie sich über unsere Umwelt Gedanken machen. Da ist der Sprung zur BNE gar nicht mehr weit.

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Um nachhaltig etwas Gutes zu tun, können die Kinder zum Beispiel Samen einpflanzen, damit auch in Zukunft Pflanzen und Blumen blühen, die einen Lebensraum für Tiere und Insekten darstellen. Dafür bekamen sie dann auch Samentüten von uns.

Und Bildung für nachhaltige Entwicklung?

Um den Bildungsgedanken darin zu verankern, haben wir den Kindern jedoch nicht nur eine, sondern jeweils drei Samentüten geschenkt – nun können sie zwei verschenken und anderen erzählen, was man damit für eine nachhaltigere Welt tun kann. Viele haben ein Tütchen ganz begeistert an die Kindergärtnerin weitergegeben, um den Kindergarten zu begrünen und sich überlegt, wem sie noch eine Freude machen können.

BIldungsforderungen der Kinder

3 Wochen nach dem youprO bekam die youboX dann ein großes Paket mit selbstgemalten Bildern der Kinder, welche mit ihren Wünschen nach „mehr Erzieherinnen“ oder „nach Bäume pflanzen für mehr Papier“ versehen waren. Seht selbst:

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Voila – Bildung für eine nachhaltige Entwicklung von und für die ganz Kleinen!

youprO – REducationCLAIM

Unsere Projektidee

Wir schaffen mit einem vielfältigen Workshop-Programm und verschiedenen Lernstationen ein etwas anderes Bildungsangebot. Und zwar auf einem Festival, das für junge Menschen ausgerichtet wird, die gerne tanzen und feiern. Lernen findet hier also ganz anders statt, als in der Schule oder in der Universität.

Kunst und Kultur sollen auf dem Festival ebenso viel Platz haben, wie Übungen zum Thema Demokratie, Privilegien oder ein Training zur Argumentation gegen rechte Parolen. In unserer Siebdruckwerkstatt und der Nähstation kann Kleidung redesigned oder recycelt und dabei über Konsum und Ressourcenverwertung sinniert werden. Neben inhaltlichen Workshops und festen Stationen, darunter auch ein „female Hackerspace“, gibt es auch einen Markt der Möglichkeiten, bei dem sich alle Akteure vorstellen und für eine Mitarbeit im Bereich BNE werben können.

Projektdaten

Ort: Kieskuhle Broock ist in Mecklenburg-Vorpommern

Zeit: 08.06. bis 10.06.18

Mitmachen: Das Festival steht allen Interessierten offen. Kommt gerne vorbei.

youprO: Das war „Let´s play Schule“ – 17 Studis, 8 Klassen, 1 Insel

Das erste youprO ist abgeschlossen!

Im März waren 17 Lehramtsstudierende aus Berlin auf Borkum und haben dort an der Grundschule eine Projektwoche zu den globalen Nachhaltigkeitszielen durchgeführt. So wurde gleichzeitig Zeit und Raum für die Lehrenden geschaffen, sich mit Unterstützung der Initiative neues Lernen Gedanken zur Schulentwicklung zu machen.

Dorothea Doerr (Doro), Mitglied der studentischen Bewegung Kreidestaub, hat das youprO ins Leben gerufen. Im Interview mit ihr sprachen wir über die Herausforderungen, Überraschungen und Highlights der Projektwoche.

„Es hat sehr gut funktionert, es war eine richtig, richtig tolle Woche!“

So hörte sich Doro’s erste Antwort an, als ich zu Beginn unseres Telefonats fragte, wie das Projekt gelaufen sei.

Worum ging es bei dem Projekt?

Der Titel „Let´s play Schule“ war für die teilnehmenden Studierenden aus den Bereichen Lehramt und Bildungswissenschaften Programm.  Eine Woche lang übernahmen sie den Unterricht der Borkumer Grundschule im Rahmen einer Projektwoche. Dazu bereiteten sie sich innerhalb ihres Studiums an der Freien Universität Berlin ein halbes Jahr lang vor und planten in Teams insgesamt 6 Projekte, auf die die Grundschüler*innen aufgeteilt wurden. Thematisch ging es um den Umgang mit Müll, die Meeresverschmutzung, die Flora und Fauna auf Borkum, Kinderrechte, nachhaltige Farbenherstellung  und nachhaltigen Konsum.

„Praxisschock“ für Studierende

Eines der Ziele von „Let´s play Schule“ war es, den angehenden Lehrer*innen die Möglichkeit zu geben, Praxiserfahrung zu sammeln – vor allem im Bezug auf Unterrichtsgestaltung unter den Leitkriterien von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Dabei ist es ganz normal, dass Studierende am ersten Tag der Projektwoche einen, wie Doro es formuliert, „Praxisschock“ erleben.
Da ist zum Einen die Schwierigkeit spontan und situationsbedingt auf die Reaktionen und das Verhalten der Schüler*innen zu reagieren. Denn bei der davor geleisteten Unterrichtsplanung kannten die Studierenden ihre Klasse ja noch nicht. Andere Faktoren, wie bspw. organisatorische Absprachen mit dem Hausmeister, hätten allerdings vorher eingeplant werden müssen, um Ärger zu vermeiden.

„Aber genau das sollten sie ja lernen: Was für Strukturen gibt es in einer Schule, die außerhalb meines Unterrichts bestehen und die ich beachten und mitbedenken muss? Und da haben sie die Erfahrungen gemacht, die sie machen sollten.“

Schulentwicklung

Das Konzept von „Let´s play Schule“ sieht neben der Unterrichtsübernahme durch die Studierenden vor, dass die Lehrenden der Projektschule in der so gewonnenen Zeit darin unterstützt werden, über Schulentwicklung zu sprechen. Denn auch strukturelle Veränderungen sind zur Umsetzungvon „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ nötig. Auf Borkum wurde dieser Prozess zusammen von Doro und Nils Reubke von der Initiative Neues Lernen zwei Tage lang unterstützt und zwei weitere Tage selbstständig von den Lehrenden weitergeführt. Dazu wurde die Methode des „Design thinking“ genutzt, um das Schulprofil 2020 zu entwickeln. Die Einführung eines neuen Stundenmodells, die Weiterentwicklung eines Konzeptes für einen offenen  Ganztag und Möglichkeiten, um Raum für Methoden wie bspw. das sog. „teamteaching“ oder Projektarbeit zu schaffen, wurden besprochen.

„Diese riesen Schritte haben die Lehrenden in einem so kurzen Zeitraum zusammen gemacht, das war richtig schön zu sehen!“

Inselluft

Das Projekt auf einer Nordseeinsel durchzuführen, die allein durch Fährverkehr Kontakt zum Festland hat, brachte am Ende weniger Herausforderungen mit sich, als zuvor gedacht. Im Vorhinein wurde mit allen Supermärkten der Insel Kontakt aufgenommen und gefragt, inwiefern es bei ihnen möglich ist, Lebensmittel zu retten. Bis auf manche Kleinigkeiten konnten so 10 Tage lang alle 17 Studierende durch das Retten der Lebensmittel versorgt werden. Durch die kurzen Kommunikationswege auf der Insel und den festen Zusammenhalt der Inselgemeinschaft, erfuhr das Projekt sehr viel Unterstützung. Das Klischee vom mürrischen und verschlossenen Insulaner können Doro und ihre Truppe absolut nicht bestätigen.

Weiterführung des Projekts

Es sollen in Zukunft weitere Projekte nach dem „Let´s play Schule“ Konzept folgen. An der Freien Universität Berlin wird ein nächster Durchgang für das kommende Wintersemester geplant. Dies auch an anderen Hochschulen zu erreichen und so das Konzept von „Let´s play Schule“ deutschlandweit zu verbreiten ist festgeschriebenes Ziel. Außerdem wird das Konzept im nächsten Semester weitestgehend unabhängig von Kreidestaub von Studierenden des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands umgesetzt.

Doro’s persönliches Highlight

„Die Studierenden zu sehen wie sie wachsen und aufblühen, von Tag zu Tag sicherer werden, miteinander kommunizieren und Probleme lösen, füreinander da sind und gemeinsam versuchen für alle Beteiligten das Beste rauszuholen, weil sie merken: ‚hey, wir machen das hier zusammen und das ist geil, weil´s uns hilft!‘ .“

 

 

Das youpaN beim WeltWeitWissen-Kongress

WeltWeitWissen – Lernen für den Wandel.

Unter diesem Motto fand die dreitägige Multiplikatorenkonferenz in Bremen statt. Über 450 LehrerInnen, Studierende und VertreterInnen der Zivilgesellschaft trafen sich im bremen congress center, um über Bildungspolitik und BNE zu tagen.

Das youpaN mit dabei

Hanna, Hanna , Jeanne und ich waren als VertreterInnen des youpaNs mit dabei. Der erste Tag wurde von Reden, u.a. vom niedersächsischen Kultusminister und der Bremer Bürgermeisterin, begleitet. Der Kongress hat es möglich gemacht, uns mit vielen bedeutenden bildungspolitischen Akteuren zu vernetzen und neue Ideen zu sammeln. Hierfür war der Bildungsmarkt perfekt geeignet: Über 20 erfolgreiche BNE-Projekte von NGO’s wie Peace Brigades International, das Netzwerk Migration in Europa und die Naturfreundejugend Deutschlands wurden von Staatsrätin Ulrike Hiller vorgestellt und im Anschluss von einer Jury ausgezeichnet.

Bemerkenswert an dem Kongress fand ich, dass nicht nur über positive Errungenschaften berichtet, sondern auch viel Kritik ausgeübt wurde. Es wurden viele Fehler im deutschen Bildungssystem angesprochen und konkrete Maßnahmen von den Kongressteilnehmenden erarbeitet.

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Podiumsdiskussion „Lernen für den Wandel“

Die Diskussion hat mir am besten gefallen: Die Teilnehmenden diskutierten darüber, welchen globalen Herausforderungen wir gegenüber stehen und welche Schritte wir unternehmen müssen, um diese zu meistern. Dabei wurde mehrmals betont, dass ein „radikaler Wechsel“ in der Bildung stattfinden müsse und eine „nachhaltige Bildungsrevolution“ notwendig sei. Es müsse jede*r Einzelne mitgenommen werden, so der niedersächsischer Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Daumen hoch für diese Aussage!

„Es muss ein radikaler Wechsel in der Bildung stattfinden und eine nachhaltige Bildungsrevolution ist notwendig.“

Workshops und Umsetzung

Am zweiten Tag mussten wir uns für zwei von über 40 (!) tollen Workshop-Angeboten entscheiden. Das war keine leichte Entscheidung! Denn durch die Workshops konnten wir vorhandenes Wissen vertiefen oder uns neues aneignen. Der letzte Tag war Umsetzungstag:  Was müssen wir jetzt und in Zukunft tun, um in einer nachhaltigen Welt zu leben? Welche konkreten Maßnahmen brauchen wir und welche Probleme können auftreten? Hierfür wurde ein Raum für die TeilnehmerInnen geschaffen, um zu diskutieren und die nächsten Schritte zu planen.

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Erdem auf der Podiumsdiskussion über die Welt in 10 Jahren

Den Anstoß gab eine Podiumsdiskussion mit mir, dem Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen, der UNESCO-Schulkoordinatorin Schleswig-Holsteins und drei SchülerInnen von zwei UNESCO-Projektschulen. Das Thema war „Los geht’s: Wandel gestalten – SDGs und Weltaktionsprogramm BNE umsetzen“. Wir haben darüber gesprochen, wie wir uns eine Welt in 10-20 Jahren vorstellen, was wir für eine nachhaltige Welt schon tun und tun werden. Konstruktiv und differenziert haben wir uns über die SDGs unterhalten.

Wir freuen uns auf die kommende Zeit!

Letztlich haben wir drei tolle und spannende Tage in Bremen verbracht und uns aktiv für die SDG’s eingesetzt. Ich habe gemerkt, dass das fachliche Niveau sehr hoch war und das Durchschnittsalter der Teilnehmenden bei ca. 35 Jahren. Somit gehörten wir gefühlt zu den jüngsten Teilnehmenden, was aber nicht schlimm war.

Der Artikel wurde von Erdem verfasst.

Tag der offenen Tür der Stiftung Bildung am 19. April

Was macht die Stiftung Bildung eigentlich?

Einmal im Jahr öffnet die Stiftung ihre Türen für alle, die mehr darüber erfahren wollen, wie oder was hier gearbeitet wird. Ich war ebenfalls neugierig und habe sie daher am 19. April besucht.

Es geht um Bildung, das ist klar. Aber an wen richten sich eigentlich die Projekte? Und was genau wird gemacht? Das Jugendprojekt youpaN, in welchem wir uns für Jugendpartizipation und Nachhaltigkeit einsetzen, ist nur eines von vielen Projekten, das betreut wird.

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Logo Stiftung Bildung

Die Stiftung ist ursprünglich von Menschen initiiert worden, die in Fördervereinen von Kindergärten und Schulen aktiv waren, sodass eng mit diesen Vereinen zusammengearbeitet wird. So können Fördervereine unkompliziert Mittel aus einem Topf schöpfen, um Ideen schnell umsetzen zu können, sei es um Arbeitsgemeinschaften zu unterstützen oder ein Kunstprojekt ins Leben zu rufen.

Außerdem gibt es ein Patenschaftsprogramm für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, um Freundschaften zu schließen, miteinander zu kochen und andere tolle Dinge zu unternehmen – letztlich mit dem Ziel das Ankommen in unserer Gesellschaft einfacher zu machen und voneinander zu lernen.

Vielleicht kennst du ein tolles Projekt in einem Kindergarten oder in deiner Schule, dass umgesetzt werden will, aber noch Unterstützung braucht? Oder du hast Lust, innerhalb einer Patenschaft neue Menschen kennenzulernen, ihnen beim ankommen zu helfen und tolle Aktivitäten gemeinsam zu machen?

Dann schau dich doch auf der Seite der Stiftung um – außerdem kannst du nachlesen, was die Stiftung sonst noch unternimmt.

Interview: Mit digitalen Tools Gesellschaft gestalten

Christoph (youboX) im Interview mit Jasmin der Open Knowledge Foundation über das youpaN und wie die Gesellschaft mit digitalen Tools gestaltet wird.

youprO: NaMo

Unsere Projektidee

NaMo – das ist die Abkürzung für unsere Projektidee und steht für „Nachhaltiger Monat Erfurt.“ Wir, das sind engagierte Studierende der Uni Erfurt, Mitglieder des youpaN und BNE-Projektcoaches, möchten jeden Tag im Mai Veranstaltung unterschiedlichster Formate zum Thema Nachhaltigkeit stattfinden lassen. Dabei liegt unser Fokus auf Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmenden mitmachen können. Die Veranstaltungen kommen dabei von Hochschulgruppen, Vereinen und Initiativen aus Erfurt. Und sie zeigen die Breite von Nachhaltigkeitsbemühungen sichtbar machen.

Der NaMo ist in vier thematische Wochen unterteilt: Soziales, Ökologie, Ökonomie und Partizipation. Die letzte Woche des NaMo fällt zusammen mit dem Aufruft des Beirats für Nachhaltige Entwicklung „Taten für Morgen“, die sich auch mit den SDGs befassen. Außerdem wird es an Infoständen generelles Infomaterial zu BNE und eine Unterschriftensammlung für das Positions- und Forderungspapier „Nachhaltigkeit und Ethik an Hochschulen“ geben.

Projektdaten

Ort: Universität und Fachhochschule Erfurt

Zeit: 7. Mai bis 5. Juni

Mitmachen: Die Veranstaltungen sind für alle interessierten Menschen in Erfurt gedacht. Kommt gerne vorbei.

Hintergund youprO-Reihe

youprOs sind Bildungs-Projekte für eine nachhaltige Welt, die junge Ideenhaber*innen gemeinsam mit dem youpaN machen können. Sie setzen damit BNE praktisch um. Die Projektideen können ganz unterschiedlich sein. Regelmäßig stellen wir in unserem Blog daher die neusten Ideen vor. Du erfährst mehr über das Wann, Wo und Wer. Und du bekommst Infos dazu, wie du mit- oder nachmachen kannst.

youprO: Umweltwerkstatt

Unsere Projektidee

„Umweltschutz ist sooo uncool“ – NICHT MIT UNS! Mit unserer Umweltwerkstatt wollen wir die Natur und Umwelt erlebbar machen, Kinder für Umweltthemen sensibilisieren und sie für ein Engagement zum Erhalt der Natur begeistern! Wir wollen für insgesamt 75-100 Kinder der 4. bis 9. Klasse drei Wochenendworkshops durchführen. Exkursionen, Beobachtungen, Experimente, Fachwissen, Spaß – die Abwechslung macht aus „uncool“ ein Erlebnis!

An unseren Wochenendworkshops wollen wir mit bis zu 30 Kindern ein erlebnisreiches Wochenende in, mit und für die Natur verbringen. Jeder Workshop widmet sich einem konkreten Thema. Dabei möchten wir auch moderne Medien einbeziehen, da es ohne sie „heute nicht mehr geht“. Bei den Methoden wollen wir auf Gruppenarbeiten setzen.

Wichtig ist uns auch, den Kindern Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, sodass sie selbst in ihrem Umfeld als „Multiplikator“ für Umweltschutz wirken können.

Das Projekt spricht in erster Linie Menschen an, die mit dem Wort „Nachhaltigkeit“ nichts verbinden: Kinder. Aber junge Menschen können viel tun, um die Natur und Umwelt, in der sie aufwachsen mitzugestalten. Ein gutes Handeln erreicht aber nicht der erhobene Zeigefinger, sondern viele kleine und „lebensnahe“ Aktionen, die Begeisterung erwecken. Eine Fledermaus in der Hand zu halten, selbst gesammelte Beeren zu verarbeiten, Bienen live zu erleben und „eigenen“ Honig zu schleudern kann hier viel beitragen.

Projektdaten

Ort: Norden des Landkreises Oberhavel (Nordbrandenburg). Das Konzept beruht darauf, dass nach Möglichkeit alles mobil ist und die Durchführung nicht an einen festen Ort gebunden ist.

Zeit: Mitte 2018 bis Mitte 2019

Mitmachen: Wir suchen Teilnehmende und auch Orte, an denen wir unsere Veranstaltungen durchführen können.

Hintergund youprO-Reihe

youprOs sind Bildungs-Projekte für eine nachhaltige Welt, die junge Ideenhaber*innen gemeinsam mit dem youpaN machen können. Sie setzen damit BNE praktisch um. Die Projektideen können ganz unterschiedlich sein. Regelmäßig stellen wir in unserem Blog daher die neusten Ideen vor. Du erfährst mehr über das Wann, Wo und Wer. Und du bekommst Infos dazu, wie du mit- oder nachmachen kannst.