Christoph Pennig

Der youpaN-Projektbeirat tagt

Am 28.02.2019 fand die 3. Sitzung des Projektbeirat in Berlin statt. Zu Beginn stellte Projektmanagerin Dilan Aytac die aktuelle Arbeit aus der youboX vor. Dabei verdeutlichte Sie das große öffentliche Interesse an dem BNE-Jugendbeteiligungsprozess. Mich persönlich freute es sehr zu hören, dass der Jugendbeteiligungsprozess vermehrt auf Nachfrage stößt.

Im Anschluss gab Projektreferent Julian Knop einen Einblick in die Arbeit des youpaN. Hierbei reflektierte er den Aufstockungsprozess des youpaN und ging auf die aktuelle Lage ein.

Danach wurde in kleinen Gruppen Anregungen über den weiteren Projektverlauf im 2019 Jahr ausgetauscht.

Im zweiten Teil des Treffens stellt Projektbeiratsmitglied und Projektkoordinator der Jugendinitiative BW Frank Ulmer die Ergebnisse des Einfach Machen! Reports vor. 

Wie geht es nach dem Jahr 2019 weiter?

Am Ende der Sitzung wurde der Projektbeirat in zwei Gruppen aufgeteilt. Es wurde über mögliche Strategien für eine Jugendbeteiligung nach dem Jahr 2019 diskutiert und festgehalten.

Ich persönlich fand die Sitzung sehr produktiv. Es wurden sehr gute Strategien entwickelt und somit blicke ich mit großer Zuversicht auf das Jahr 2019 und die Zeit darüber hinaus. Allerdings musste ich in vergangener Zeit häufig feststellen, dass Jugendbeteiligung in vielen Bereichen nicht gerne gesehen wird. Jugendbeteiligung wird hin und wieder kritisch gesehen.

Wichtig ist hier, nicht den Mut zu verlieren, sondern sich weiter dafür einzusetzen, das sich Jugendbeteiligung mehr und mehr etabliert.

Das ist ein wichtiges Anliegen des youpaN und das youpaN wird sich intensiv dafür einsetzen, dass Jugendbeteiligung nicht nur was besonderes ist, sondern etwas ganz normales.

Die Stimme der Jugend muss gehört werden!!!

Dieser Artikel wurde von Marcel aus dem youpaN verfasst.

Christoph Pennig

BNE 2030 – Die Jugend fordert Mitsprache

Weil Bildung wichtig für eine nachhaltige Entwicklung der Welt ist, wird die UNESCO das Weltaktionsprogramm BNE nach 2019 in einem Folgeprogramm fortführen. Das youpaN und die Stiftung Bildung gestalten diesen Prozess mit und fodern eine starke Jugendbeteiligung.

Wie das Folgeprogramm für BNE aussehen kann, hat die UNESCO in einem Papier aufgeschrieben. Zentral ist die zunehmende Bedeutung von BNE als fester Bestandteil des Ziels für nachhaltige Entwicklung in Bezug auf eine qualitativ hochwertige Bildung und als Schlüsselelement für alle anderen SDGs. Das Papier wurde nach viel Brainstorming, mit Blick auf laufende BNE-Aktionen sowie mit Ideen von Interessengruppen und Menschen aus 116 UNESCO-Mitgliedstaaten erarbeitet.

Die jungen Menschen der youcoN fordern Jugendbeteiligung in allen Zukunftsfragen!

Danach konnte die Öffentlichkeit bis zum 19. November den Entwurf des Papiers kommentieren und eigene Ideen einfließen lassen. Das haben wir von der Stiftung Bildung und dem youpaN auch gemacht!

Wir fordern vom UNESCO-Weltaktionsprogramm zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ für die Jahre 2020-2030: Junge Menschen müssen in allen Phasen und Formaten seiner Planung und Umsetzung ihre Ideen einbringen und eigene Projekte umsetzen können.

Nachdem die Kommentare alle gesichtet wurden, wird der endgültige Entwurf des Papiers 2019 der Generalversammlung der Vereinten Nationen vorgelegt. Wenn die das Papier beschließen, wird es in ein Programm umgewandelt. Das soll dann von 2020 bis 2030 laufen. Wir sind gespannt, wie die Jugendbeteiligung dabei aussehen wird, denn ohne wird es nicht gehen.