BNE 2.0

Beim „BNE 2.0“ Workshop im Kompetenzzentrum für nachhaltigen Konsum konnten Nicolas und ich vorletzte Woche als Expert*innen für junge Lebenswelten punkten: an dem Tag sollte es auch darum gehen, neue Konzepte der BNE für die Generation Z zu erkunden. Zusammen mit Karen vom DLR Projektträger und Dilan aus der youboX & Stiftung Bildung durften wir unsere Arbeit im Jugendbeteiligungsprozess der BNE vorstellen. Außerdem haben wir davon gesprochen, wie sich „diese jungen Leute“ von heute so organisieren, wie wir es in unseren Engagementbereichen erleben, zum Beispiel bei Fridays For Future und was das für die Ausrichtung von BNE zu bedeuten hat.
Nicolas und Noura aus dem youpaN

Wir haben von vielen Akteur*innen ein brennendes Interesse wahrgenommen, zu verstehen, wie die junge Klimabewegung sich in diesem Jahr so schnell vervielfachen konnte und sind froh, zusammen mit Lukas aus dem Bundesvorstand der Naturschutzjugend unsere Expertise einbringen zu können: in unserer Präsentation wie auch in einer Podiumsdiskussion und Workshops danach.

Der Artikel wurde von Noura aus dem youpaN verfasst.

youprO: Inseln der Bildung

Schwimmende Bildung

Von Mai bis Oktober schwammen Bildungsinseln im Rahmen
unseres Projektes „Flow-Garden“ auf dem Maschteich in Hannover, direkt am Neuen Rathaus der Landeshauptstadt.

Foto: FlowGarden

Die Konstruktion aus Recyclingmaterialien

Auf Grundlage des Open-Source Bauplans modularer Schwimminseln der
makers4humanity wurde der FlowGarden als zusammengesetzte Insel konzipiert.

Foto: FlowGarden

 

Der Bauworkshop dieser Plattform wurde auf dem Gelände des Schulbiologiezentrum Hannover als Jugend-MakerCamp durchgeführt, bei dem Jugendliche verschiedener Altersstufen und mit unterschiedlichen Interessen mitarbeiteten. Unter fachmännischer Anleitung entstanden hier Anfang Mai, hauptsächlich aus Recyclingmaterialien, die vorgefertigten Bausätze zur anschließenden Wasserung und Endmontage auf dem Maschteich Hannover.

Neben dem Bau der Inseln gehörte zu dem Bauworkshop auch die Upcycling-Kisten für die Schwimmbeete sowie ein Vertikalgarten, der vor Ort als Infobord diente. Die Jugendlichen waren beim Bau so engagiert und begeistert, dass sie in wechselnden Konstellationen auch an den folgenden Veranstaltungen wieder teilnahmen.

Die Bildungs-Insel wird bezogen und steht im Mittelpunkt

Durch den Flow-Garden entstanden Direktkontakte engagierter Jugendgruppen wie fridays-for-future und Links-Jugend zu Bildungsexpert*innen im schulischen, univeritären und politischen Bereich. Zudem drehte das ndr-Fernsehn eine kleine Dokumentation zum Bau und Nutzung des Flow-Gardens und die Printmedien berichteten mehrfach.

Foto: FlowGarden

So modular wie die Bauweise, war auch die gesamte Projektplanung
konzipiert, um in einem fachübergreifenden Team ein
gemeinsames, optimales Ergebnis mit großer Wirkung zu erreichen.

Die Insel schwimmt weiter

Auch nachdem unser erfolgreiches Projekt beendet wurde, möchten wir die Insel weiter nutzen und werden sie schon bald wieder an einem anderen Ort ins Wasser lassen: als schwimmende Bildungsplattform und vielleicht brütet ja wieder ein Wasservogel darauf.

Foto: FlowGarden

Das youpaN bei der Search Conference BBNE

Neulich waren Marcel und ich zusammen in Berlin bei der 1. Search Conference für Berufliche Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BBNE). Zahlreiche Expert*innen aus der Beruflichen Bildung kamen zusammen und wir sprachen über die Entwicklung eines Systems von Indikatoren, anhand dessen sich die Umsetzung der BBNE bemessen lässt. Leider waren keine jugendliche Expert*innen aus der Beruflichen Bildung da, also keine Menschen, die gerade eine Ausbildung machen und mitten drin stecken.
Das fanden wir sehr schade und wünschen uns eine solche Beteiligung für die nächste Search Conference!

Foto: Christopher Zentgraf

Trotzdem waren wir froh, jugendliche Perspektiven einbringen zu können. Dabei haben wir vor allem betont, dass uns für ein nachhaltiges Lernen auch besonders das Wie des Lernens und nicht nur das Was, die ganzheitliche Nachhaltigkeit, und eine gute Partyzipation wichtig sind.
Für mich war es interessant in das Feld einzusteigen und wir freuen uns auf die nächste Konferenz, hoffentlich mit mehr Beteiligten von der lernenden Seite der Beruflichen Bildung.
Der Artikel wurde von Noura aus dem youpaN verfasst.

BNE für eine friedliche Gesellschaft

Nutzen wir BNE zur Gestaltung einer friedlichen Gesellschaft!

BNE ist ein ganzheitlicher Ansatz für Bildung, Frieden und Friedensbildung. Und genau diese sind auch ein großer Teil von BNE. Nur eine friedliche Gesellschaft kann eine nachhaltige sein – dabei geht es bei Frieden um so viel mehr, als die bloße Abwesenheit von Krieg. Frieden bedeutet ein gutes Zusammenleben der Menschen einer Gesellschaft, die Konflikte ohne verbale oder physische Gewalt lösen kann. Nachhaltigkeit eben.

Um all diese Themen drehte sich der IPB-ITUC-Youth Summit 2019 auf dem ich (Nicolas) für das youpaN unterwegs war. Zusammen mit Personen aus über 25 Ländern diskutierte ich über Frieden, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit und wie wir diese erreichen können. Dabei wurde auch immer wieder die Wichtigkeit von (Friedens-) Bildung betont – einem wichtigen Aspekt von BNE.

Nicolas aus dem youpaN beim IPB Youth Summit

Neue Narrative gestalten

Ein großer Bestandteil von Friedensbildung sind gesellschaftliche Narrative, die wir erzählen. Gut festmachen lässt sich das Problem der aktuellen Narrative am „Sicherheitsbegriff“. Auf Englisch beschreibt man dieses Problem als Safety vs. Security. Ca. seit den Anschlägen von 9/11 hat sich unsere Konnotation des Begriffes „Sicherheit“ stark gewandelt. Heutzutage hat er sehr viel mit Polizei und Militär zu tun, mit Kontrolle, Angst und Abschirmung, eine klassische Konnotation des Begriffes „Security“ eben. Dass diese Konnotation problematisch ist und keine friedliche Gesellschaft fördert, ist wohl relativ offensichtlich. Doch was wäre ein besseres Narrativ von Sicherheit? Es ist das Narrativ von „Safety“, einer Besetzung des Sicherheitsbegriffes, welche sich von Polizei und Militär entfernt. Bei dieser Konnotation geht es um Wohlstand, Glück und ein „sicheres“ Umfeld, d.h. um die Sicherheit, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen, welches frei ist von Gewalt, materiellen und/oder anderweitigen Sorgen. Nur ein solcher Sicherheitsbegriff kann eine nachhaltige Gesellschaft gestalten, da Menschen, die ein erfülltes Leben führen, nicht zu Gewalt zur Lösung von Konflikten greifen werden.

Das Militär uncool machen

Ein zweites Narrativ, welches wir verändern müssen, ist die „Coolness“ von Kriegen und Militär. Doch woher kommt diese überhaupt? Ganz einfach – Kriege und Militär bieten einfache und schnelle Lösungen; sie unterteilen die Welt in Schwarz und Weiß, Gut und Böse, Terrorist*in und Held*in. Frieden dagegen ist deutlich komplexer und somit auch langweiliger. Es geht um Verhandeln, viel stumpfes Gerede, lange Abkommen und eine langwierige und tiefgehende Analyse von Konflikten. Und genau hier müssen wir ansetzen, um Narrative und damit auch die Gesellschaft zu verändern.

Wir brauchen diese Narrative, um eine friedliche Gesellschaft zu schaffen – ganz im Sinne einer BNE und einer nachhaltigen Entwicklung. Denn wenn die Transformation hin zu einer gewaltlosen Gesellschaft scheitert, dann scheitert mit ihr auch eine nachhaltige Entwicklung als Ganzes.

Der Artikel wurde von Nicolas aus dem youpaN verfasst.

Ein Hotel für Insekten

Vor einem Jahr hat sich an unserer Schule eine Klimagruppe gegründet, die nur so vor Tatendrang zur Rettung der Umwelt strotzte. Im Kleinem haben wir schon tolle Projekte durchgeführt. Leider blieben die aber ein bisschen im Verborgenem. Daher war die Idee, ein Insektenhotel zu bauen. Denn damit wollten wir unser Projekt auf dem Schulgelände sichtbar machen. Und das Interesse unserer Mitschüler*innen am Engagement für Klimaschutz wecken.

Der Zeitpunkt war gut gewählt. Die schockierenden Lebensperspektiven standen uns durch den Workshop noch vor Augen und motivierten.

Bauplan des Insektenhotels

In unserer Klimagruppe sind alle Altersstufen unserer Schule vertreten, da die Sensibilisierung für das Klima nie zu früh anfangen kann. Das Insektenhotel war eine gute Möglichkeit, um alle Altersgruppen leicht zu beteiligen. Beim Insektenhotel konnte jede/r altersunabhängig praktisch Hand anlegen.

Alle Altersgruppen bauen gemeinsam an dem Hotel

Bei der Konzeption des Hotels war uns Stabilität und eine einfache, schnelle Konstruktion wichtig. Daher entschieden wir uns, Europaletten als Grundmaterial für das Gestell zu benutzen und aufeinander zu schichten. Wir haben bei der Materialauswahl darauf geachtet, dass die Baumaterialien aus einer nachhaltiger Forstwirtschaft kommen.

Wie wir es uns vorgenommen hatten, ging der Aufbau (nach anfänglichem Chaos) zügig voran (1 Nachmittag) und war für alle Bauarbeiter*innen sehr zufriedenstellend. Bei Projekten für den Klimaschutz, welche oft aus vielen Dialogen mit anderen Mitschüler*innen, Eltern und Schulpersonal bestehen, ist ein Ergebnis oft nicht sofort sichtbar. Daher ist es zur Abwechslung erfreulich gewesen, nach einer Projektdurchführung sofort ein real existierendes Resultat vor sich stehen zu haben.

Die Zukunftsperspektive unserer Erde ist mit dem Temperaturanstieg und Artensterben (allen voran Insekten) schockierend. Deshalb haben wir uns zwei Tage damit in einem Workshop auseinandergesetzt. Mit einer Mischung aus Ernst und Humor brachten uns die Klimabotschafter*innen des SV-Bildungswerkes den Klimawandel näher. Aber wir wollten die Diskussionen nicht nur Worte sein lassen, sondern direkt handeln: Wir wollten ein Hotel für Insekten bauen.

Es sind noch nicht alle geplanten Füllmaterialien im Hotel platziert, da wir diese möglichst selbstständig in der Natur sammeln wollen, weshalb die Bestückung peu à peu vorangeht. Dennoch haben wir die weitere Bestückung organisiert, weshalb wir schon bald ein voll bestücktes Insektenhotel erwarten können.

Es sind noch nicht alle geplanten Füllmaterialien im Hotel platziert, da wir diese möglichst selbstständig in der Natur sammeln wollen, weshalb die Bestückung peu à peu vorangeht. Dennoch haben wir die weitere Bestückung organisiert, weshalb wir schon bald ein voll bestücktes Insektenhotel erwarten können.

Brandenburg macht BNE!

Unter dem Slogan „Brandenburg macht BNE“ fand am 12. September 2019 im Haus der Natur in Potsdam die Auftaktveranstaltung der „Servicestelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ Brandenburg statt, die im Frühjahr diesen Jahres ihre Arbeit aufnahm.

Die Servicestelle, die unter der Trägerschaft von drei brandenburgischen Institutionen läuft (der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Brandenburg e.V. (ANU), dem Verbund entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. (VENROB) und der Hoschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)), hat die Zielsetzung, brandenburgische Akteur*innen aus dem Bereich BNE zu qualifizieren und miteinander zu vernetzen.

Bild: Laura Rupenow

Bildungsangebote für BNE

Der Fokus der Servicestelle liegt auf Bildungsangeboten im nonformalen Bereich, die zukünftig auch von der Servicestelle zertifiziert werden können. Wer sich das Logo der neuen BNE-Anlaufstelle mal genau anschaut, der entdeckt darin die Farben der 17 Nachhaltigkeitsziele (engl.: Sustainable Developemnt Goals, SDGs). Auf die stützt sich nämlich das konzept der     Bildung für nachhaltige Entwicklung – konkreter auf das SDG 4: Hochwertige Bildung.

Bild: Laura Rupenow

Beim Auftakt in Potsdam hat sich Laura aus dem youpaN mit verschiedensten BNE-Multiplikator*innen ausgetauscht und die jugendliche Perspektive in die Diskussionsrunden miteingebracht. Mal schauen, was sich da in nächster Zeit noch so bewegen wird in Brandenburg…

Dieser Artikel wurde verfasst von Laura aus dem youpaN.

Das youpaN – Aktiv für den Klimaschutz

Der Klimawandel mit seinen Folgen ist eine der größten globalen Heraus­forderungen. Wir müssen die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad begrenzen. Nur so können wir die Lebensgrundlagen für unsere Zukunft erhalten.

Das ist nicht nur wissenschaftlicher Konsens, sondern auch das Ziel der Bundesregierung. „Aktiv für Klimaschutz“ heißt daher der neue Flyer des Bundesbildungsministeriums. In ihm wird der Beitrag von Bildungs- und Forschungsprojekten für die Lösung der Klimakrise dargestellt. Als Vorzeigeprojekt wird auch das Jugendforum youpaN vorgestellt. Denn es setzt sich auf vielfältige Weise dafür ein, dass junge Menschen die Zukunft mitentscheiden dürfen. Und es ist dafür da, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland umgesetzt wird. Damit lernen Menschen durch Bildung, nachhaltig zu denken und zu handeln.

Das youpaN in Aktion auf der youcoN in Rügen

Neben Jugendbeteiligung geht es auch um grüne Berufe und Energiespartipps. Außerdem kannst du mehr über Forschungsprojekte zu Radfahren in der Stadt oder der Zukunfststadt lesen.

Insgesamt fördert das Ministerium für Bildung und Forschung in der laufenden Legislaturperiode Projekte zu Nachhaltigkeit, Klima und Energie mit 2 Milliarden Euro. Auch damit soll das Ziel eines klimaneutralen Deutschlands bis zum Jahr 2050 erreicht werden.

Hier kannst du dir den Flyer durchlesen und downloaden:

Fragen folgen

Was passiert, wenn junge Menschen ihren Fragen folgen? Wenn es einen Ort gibt, wo nicht für Creditpoints gelernt wird, sondern aus inneren Antrieb? Von November bis Mai kamen im youprO „Fragezeichner“ 14 junge Menschen zu einem Raum der Fragen zusammen: Ein Ort an dem eine ungebremste Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen und zukunftsrelevanten Themenfeldern möglich ist.

Foto: www.manofaktur.com

14 junge Menschen, 180 Tage, 1000 Ideen

Was bringt 14 junge Menschen dazu, sich für sechs Monate in und um ein Haus auf eine Suche zu begeben und was ist ihre gemeinsame Ausrichtung? Vielleicht: Die Ahnung, dass eine schönere Welt möglich ist. Die Suche nach einem Leben und einer Kultur, die in Einklang mit dem Leben ist. Das Gefühl, dass in der Welt, in der wir leben, dies noch nicht der Fall ist. Dass es einiges zu wandeln gibt.

Was die jungen Menschen auf ihrer Suche erlebt und herausgefunden haben, erzählt uns einer der Teilnehmenden aus seiner Perspektive auf das Projekt. Es gibt aber mindestens 13 weitere.

Zelten für die Zukunft

Gemeinsam mit 80 anderen jungen Menschen setzten wir uns auf unserem  yourpO „Zeltlager für eine Nachhaltige Entwicklung“ ein Wochenende zusammen und beschäftigen uns in unterschiedlichen und bunten Formaten mit Themen der Nachhaltigkeit.

Natur pur – volle Konzentration auf Nachhaltige Entwicklung

Mitte Juli war es endlich so weit, rund 80 Jugendliche gemischten Alters kamen an einem kleinen See im schönen Oberschwaben zusammen, um ihre Zelte aufzuschlagen. Das Zeltlager war am perfekten Ort, denn weit und breit war keine Stadt zu sehen, nicht mal ein Haus in erreichbarer Nähe. So konnten sich alle voll und ganz dem Programm widmen und Nachhaltigkeit leben.

Von Tierethik zur Europäischen Energiewirtschaft

Am Freitag startet dann für alle das Programm mit einem Workshop über Tierethik. „Warum klassifizieren wir Tiere in Haus-, Nutz-, und Schädlingstiere?“. Nach der Mittagspause und sehr leckerem, veganen Bio-Mittagessen ging es in die zweite Workshop-Phase. Das Demokratiezentrum Oberschwaben erklärte sich dazu bereit, einen Input mit Diskussion zum Thema „Europäische Energiewirtschaft“ anzuleiten.

Der Abend ließen wir mit Gesang und Tanz ausklingen. Und trotz Regen fanden sich Menschen, die Lust hatten, ein Feuer anzuzünden und so die Teilnehmenden aus den Zelten zu locken.

Was macht eigentlich so eine Kuh?

Am Samstag starteten wir den Tag mit Gruppenspielen. Hierbei verwandelten wir uns spontan in Kühe und ihre Ställe.

Danach ging es spannend weiter mit einer Auswahl an Workshops. Parallel gab es die Möglichkeit, etwas über Permakultur, Gemeinwohlökonomie oder Klimafolgen und Gewitter zu lernen.

Während des ganzen Zeltlagers gab es die Gelegenheit, sich kreativ auszuleben und eine der Leinwände oder Steine zu bemalen. Zeitweise wurden sogar Autos oder Menschen zu Leinwänden umfunktioniert. Außerdem wurde viel geschwommen und Sport gemacht. Ebenfalls entstand ein spontaner Schnitzkurs, in welchem viele Löffel und Schüsseln, sogar ein Krug, geschnitzt wurden.

Nach einer langen Lagerfeuerlied-Nacht und einer Menge Spaß, fing am Sonntagmorgen schon der Abbau an. Da alle tatkräftig mithalfen, war vor der Abreise noch genug Zeit für eine ausgiebige Abschiedsrunde.

Mehr Projekte für eine bessere Welt

Das Zeltlager für Nachhaltige Entwicklung ist eins von ganz vielen Projekten junger Menschen, die wir vom youpaN unterstützen, um die Welt nachhaltiger machen.

Drei Wochenenden für die Umwelt – die Umweltwerkstatt

„Umweltschutz“ und „Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde. Aber was ist „Umwelt“ und wieso ist es wichtig, sie zu schützen? Welche Rolle spielt dabei das Smartphone? Diese und ähnliche Fragen stellten wir uns mit insgesamt 100 Jugendlichen an drei Wochenenden in unserem youprO „Umweltwerkstatt“.

Drei Wochenenden für die Umwelt

Anfang August war es soweit. Nach wochenlanger Vorbereitung konnte die erste von drei Umweltwerkstätten beginnen. Die Materialien waren vorbereitet und wir warteten ganz gespannt. Dann kamen die wissbegierigen Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren. Nach einem Kennlernabend mit Spielen, Gesprächsrunden und einem gemütlichen Lagerfeuer ging es endlich los.

Foto: Umweltwerkstatt

 

Drei Wochenenden für die Umwelt

Der nächste Morgen brach an und an verschiedenen Stationen legten die Teilnehmer*innen los. Es wurden Nistkästen zum Mitnachhausenehmen gebaut, Kerzen gezogen und nebenbei über Vögel und Bienen, ihre Bedeutung in der Natur sowie ihre Lebensweise gesprochen. Das Sammeln von Wasserproben in der Havel war besonders spannend, da man erst später unter dem Mikroskop erblickte, was man da eigentlich in den Händen hielt.

Foto: Umweltwerkstatt

Nach dem selbst geschnippelten Mittagessen ging es weiter. Beim Umweltseminar rauchten die Köpfe, an „Wissensstationen“ wurde diskutiert und die Ergebnisse in der „großen Runde“ vorgestellt. Dabei wurde besonders auf moderne Technik, wie Handys oder das Internet eingegangen. Viele der Kinder waren verblüfft, wie eng Umwelt und Technik miteinander verknüpft sind.

Den Spuren im Wald folgen

Später war es dann soweit, die Teilnehmer*innen begaben sich auf eine Waldwanderung. Sie entdeckten Ameisenhaufen, Tierspuren, Singvögel und Pilze. Bei einem gemütlichen Picknick mitten im Wald, wurde jeder*m die Schönheit unserer Natur klar.

Foto: Umweltwerkstatt

Nun neigte sich der Tag schon dem Ende, nach einem spielerischen Ausklang und einer Sinneswanderung durch den nächtlichen Wald ging es ins Bett. Am nächsten Morgen, setzten sich alle zusammen und diskutierten über eigene Ideen und Pläne zum Schutz der Umwelt. Die Ideen waren weitgestreut und kreativ. Wir waren verblüfft, wie sehr die Teilnehmenden an dem Thema interessiert waren. Schließlich wurden Nistkästen, Kerzen, Bilder und Infoblätter zusammengepackt. Dann ging es auch nach Hause.

Direkt im Anschluss an die erste Werkstatt saßen wir als Team zusammen und waren rundum zufrieden. Wir hatten die Umweltwerkstatt zusammen wahrwerden lassen und dem ein oder anderen jungen Menschen ein neues Bild unserer Umwelt gegeben.Orga-Team der Umweltwerkstatt

Die Umweltwerkstätten 2 und 3 im Spetember und November liefen immer besser. Wir merkten, wie wir immer besser zusammenarbeiteten und lockerer in der Umsetzung des Projektes wurden. Insgesamt sind wir uns als Team einig, das Projekt Umweltwerkstatt war ein voller Erfolg, mit allen Aktionen konnte 100 Kindern und Jugendlichen Umweltschutz vermittelt werden.

Die Umweltwerkstatt geht weiter

Zusätzlich zu unseren Wochenenden führt unser Projektteam eine Reihe von vielfältigen Tagesveranstaltungen durch. Z.B. Exkursionen zur Naturschutzstation Zippelsförde, Wanderungen in der Natur, Unterstützung beim Bau von Krötenzäunen oder Beobachtungen auf Streuobstwiesen, denn  unsere Umweltwerkstatt soll weitergehen, um mit kleinen Aktionen Kinder und Jugendliche von der Natur zu begeistern.

Mehr Projekte für eine bessere Welt

Die Umweltwerkstatt ist eins von ganz vielen Projekten junger Menschen, die wir vom youpaN unterstützen, um die Welt nachhaltiger machen.