Lukasz

youpaN-Treffen

Das youpaN traff sich vom 7. Dezember bis 9. Dezember in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar. Auf dem Programm standen jede Menge Punkte, die vom youpaN ausgearbeitet wurden, wie zum Beispiel die Nachbesetzung der Fachforen und Vorbereitungen zu wichtigen Gremien.

Mehr zu: Fachforen und Gremien

Bis zum Umkippen

Mit wie viel Leidenschaft das youpaN dabei vorging, sieht man an der freiwilligen Überschreitung des Zeitplans. Am Samstag lag der Zeitplan von 09:00 Uhr bis 18:30 Uhr und wurde bis 22:00 Uhr überschritten. Erholung gab es am Sonntag nicht. Stattdessen traf sich das youpaN eine halbe Stunde vor dem Zeitplan, um möglichst viele Aufgaben auf dem Treffen lösen zu können.

Feiertage

Im Jahr 2018 ist viel passiert und wir haben zusammen viel erreicht, die youcoN 2018, jede Menge youprOs, Neuzugänge beim youpaN und gute Aussichten für Jugendbeteiligung im Jahr 2019. Wir hatten viel Freude und Spaß und freuen uns schon mit euch auf das kommende Jahr 2019!

Das youpaN und die youboX wünschen allen Leser*innen erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Aaron, Christopher, Clara, Daniela, Elena, Emely, Emily, Erdem, Hanna, Hanna, Hannah, Janna, Jeanne, Katharina, Laura, Lorenzo, Marcel, Nicolas, Nikolas, Noura, Reshad, Ronja, Rosanna, Simeon

Christoph, Dilan, Julian, Lukasz, Sophia

Lukasz

youpaN auf der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung

Am 13. Dezember 2018 fand die 8. Versammlung der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung statt und das youpaN war die junge Stimme, vertreten von Ronja Hallerbach, stellvertretend von Nikolas Karanikolas, begleitet von Elena Keil.

Mehr Jugendbeteiligung!

Das youpaN setzte sich auf der Nationalen Plattform für mehr Jugendbeteiligung ein. Dabei wurde von Ronja Hallerbach die Wichtigkeit von Jugendbeteiligung stark betont. „Fehlende Partizipationsmöglichkeiten erschwerden es Jugendlichen, sich im Erwachsenenalter in politisches Geschehen einzubinden“, so Ronja. Sie forderte deshalb Jugendzukunftsräte in allen Bundesländern, damit Jugendliche ihre Zukunft mitgestalten können und das richtige Werkzeug dafür in die Hände bekommen. Ein anderes wichtiges Thema war der Fortbestand des youpaNs, da das Projekt 2019 ausläuft. Dafür forderte Ronja die Fortbestehung und Verbesserung der Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche sowie die Ausweitung zur Funktion als globales Vorbild. Die Reaktionen der Anwesenden der Nationalen Plattform sprachen für eine Zustimmung der genannten Forderungen, weshalb wir mit großen Erwartungen in das kommende Jahr blicken.

Alle Forderungen des youpaNs findest du hier: Forderungen

Lukasz

youcoN 2019 – Eine Robinsonade

Ein täglicher Kampf um das Überleben – isoliert und meilenweit keine Menschenseele in Sicht. Du fühlst die kalten Regentropfen an deinem Körper und merkst wie deine Klamotten durchsickern. Im dichten Gestrüpp hörst du wildes Knurren und auf dem Boden siehst du giftige Insekten rumkrabbeln.

Das können wir dir nicht bieten. Aber dafür kannst du zusammen mit 150 jungen Menschen coole Ideen für die Bildung der Zukunft entwickeln.

youcoN 2019 – Wir.L(i)eben.Zukunft

Vom 29. Mai 2019 bis 02. Juni 2019 geht die youcoN in die dritte Runde. Dieses Mal auf der Insel Rügen. Das Thema dreht sich rund um Bildung: Wie soll Bildung in Zukunft aussehen? Wie macht Bildung die Welt besser? Welche Herausforderungen müssen wir bewältigen und wie kannst DU dabei anpacken?

Auf der youcoN 2019 wird es wieder jede Menge spannende Workshops geben, es werden dynamische Diskussionen geführt und interessante Vorträge gehalten. Für das alles haben wir spannende Referent*innen eingeladen. Das youpaN und viele weitere Initiativen werden vor Ort sein und du kannst mittendrin dein Zelt aufschlagen und mitmachen.

Kann ich mir das leisten?

JA! Definitiv. Denn wir übernehmen all deine Kosten. Wir bezahlen deine Anreise, Verpflegung und Unterkunft.

Save the Date und bleib auf dem Laufenden.

youcoN 2019 – Wir.L(i)eben.Zukunft

Ronja Hallerbach

BNE-Tourstopp in Halle an der Saale

Vergangenen Freitag war ich (Ronja) zusammen mit Dilan und Lukasz zu Besuch im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (kurz LISA) in Halle an der Saale. Dort fand ein weiterer Stopp der diesjährigen BNE-Roadtour statt.

„Vom Nationalen Aktionsplan zur länderspezifischen Umsetzung in Mitteldeutschland…“

…so lautete der offizielle Titel der Veranstaltung. Dazu trafen sich zwei Tage lang BNE-Aktuer*innen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Sie tauschten sich am Anfang darüber aus, was für Erfahrung sie bei der strukturellen Verankerung von BNE auf Länderebene bisher gemacht haben. Anschließend wurde in kleineren Gruppen über Themen wie „BNE im dualen System der Berufsbildung“ oder „BNE in universitärer Lehrer*innenbildung“ diskutiert.

Woher ich das weiß? Die gesamte Veranstaltung wurde von einer Künstlerin graphisch festgehalten. Siehe selbst:

Die Veranstaltung als Bild

Vorstellung des youpaN

Am Freitag durften Dilan und ich dann im Plenum das youpaN und alles, was es darum herum noch gibt, vorstellen. Also was die youboX macht, dass es youprOs, die youcoN und youinfO gibt und was bisher alles passiert ist. Außerdem stellte ich die 8 Forderungen des youpaNs vor und wir redeten im Plenum darüber, was für eine gute Jugendpartizipation wichtig ist.

Ronja stellt das youpaN vor

Anschließend sprach Prof. Dr. de Haan darüber,  in welchen Bereichen und von wem Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft vorangebracht werden kann bzw. sollte.

Nach Ende der Veranstaltung  blieb dann bei Suppe, Kaffee und Kuchen noch genug Zeit, um mit einigen Menschen näher ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen, bevor es für mich wieder mit dem Zug zurück nach Lüneburg ging.

Christoph Pennig

Das youpaN auf der Utopiekonferenz

Was wäre, wenn die Städte autofrei wären? Was wäre, wenn Produkte so besteuert wären, dass die umweltschädlichen Wirkungen im Preis enthalten sind? Was wäre, wenn Bildung kostenlos, barrierefrei und lebenslang für alle zugänglich wäre?

Diese und weitere Fragen haben wir (Jeanne und Clara) uns mit rund 600 weiteren Teilnehmer*innen auf der Utopie-Konferenz an der Leuphana Universität Lüneburg vom 20. bis 22. August gestellt. Neben interessanten Vorträgen und Diskussionen, u.a. mit Richard David Precht, Daniel Domscheit-Berg, Reinhard Kahl und Maja Göpel haben wir in diversen Workshops konkrete Utopien für eine bessere Welt ausgearbeitet. Die Workshops waren dabei so vielfältig wie inspirierend und reichten von einer Vollgeldreform über ein ökologisch-soziales Steuersystem bis hin zu sozialer Landwirtschaft und „Commonismus“.

Besonders beeindruckend war ein Impuls des Mathematikers und Autors Gunter Duecks, der auf unterhaltsame Weise erklärte, wie man als Multiplikator*in Menschen für Nachhaltigkeit begeistern kann, die noch nie etwas von diesem Begriff gehört haben. Die Anregung, jede Gesellschaftsgruppe mit anderen, auf sie zugeschnittenen Argumenten zu überzeugen, werden wir auf jeden Fall für unsere Arbeit im youpaN mitnehmen.

Es war eine tolle Erfahrung, so viele engagierte Menschen an einem Ort versammelt zu sehen, die sich der Erfüllung ihrer Träume von einer besseren Welt verschrieben haben. Obwohl sie alle unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen auf die Welt mitbringen, eint sie die Hoffnung durch ihre Initiative zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft beizutragen. Auf der Konferenz entstehen Ideen, die heute zwar noch Utopie sind, aber morgen Realität sein können. Die positive Energie, die mitten in unserer Gesellschaft steckt, macht Mut zu träumen und weiterhin an eine Trendwende zu glauben, trotz der Trägheit des Systems, in dem wir funktionieren müssen.

BNE – von der Utopie zur Wirklichkeit?!

In unserer heutigen Zeit scheint es nur noch wenige Leute zu geben, die Utopien erdenken, ausformulieren und für sie einstehen. Zu groß ist die Angst, die Utopie könnte zu einer Dystopie werden und wir könnten unseren jetzigen Wohlstand verlieren. Das ist schade, denn die Menschheit hat sich nur durch ihre Träume weiterentwickelt und es gibt so viele Utopien – eine europäische Republik, ein Bauernhof für jede Schule, eine Gesellschaft der Zeitmillionäre – die es Wert sind, in die breite Gesellschaft getragen zu werden. Auch Bildung für nachhaltige Entwicklung scheint manchmal eine Utopie zu sein, ein schöner Traum, aber in unerreichbarer Ferne. Immer öfter jedoch – und das haben wir auch wieder auf der Konferenz festgestellt – ist BNE schon heute konkrete, gelebte Utopie und vielleicht morgen bereits fester Bestandteil unseres Alltags…

Dieser Artikel wurde von Clara verfasst.

Christoph Pennig

Werde Mitglied im youpaN und gestalte unsere Zukunft!

In unserem youpaN sind 20 junge Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren aus ganz Deutschland. Sie arbeiten an Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie überlegen sich, wie wir eine Bildung schaffen können,  die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Dazu gehören Fragen wie: Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen? Welche Auswirkungen hat es, wie ich konsumiere? Oder was muss in der Schule gelernt werden, damit jede*r weiss, was Nachhaltigkeit ist?

Um die Bildung zu verändern, wurde in Deutschland im Jahr 2017 ein Nationaler Aktionsplan verabschiedet. Darin stehen viele Maßnahmen und Ideen, die wir jetzt umsetzen möchten. Und dafür brauchen wir junge Menschen wie dich. Denn du sollst unsere Zukunft mitgestalten!

Deshalb suchen wir junge Menschen, die mit uns zusammen im youpaN für eine nachhaltige Bildung arbeiten.

Das erwartet dich

    • Arbeite mit 20 anderen jungen Menschen deutschlandweit zu dem Thema BNE und den Substainable Development Goals (SDGs).
    • Besuche Konferenzen, Seminare und Workshops und lerne mehr über BNE,
    • Plane Workshops und zeige Anderen, wie sie sich engagieren können.
    • Mache gemeinsam mit anderen jungen Menschen in ganz Deutschland Bildungs-Projekte für eine nachhaltige Welt.
    • Gestalte Politik: beteilige Dich in politischen Gremien, die die NAP-Umsetzung in fünf verschiedene Bildungsbereiche unterteilt: Frühkindliche Bildung, Schule, Hochschule, berufliche Bildung, non-formaler und informeller Bildungsbereich oder überlege, welche Rolle die Kommunen bei der Umsetzung von BNE haben.

Das solltest du mitbringen

    • Interesse an und Neugier für das Thema BNE,
    • Bereitschaft, dich in einem oder mehreren Aufgabenfeldern zu engagieren: Arbeit in politischen Gremien, Umsetzung von Projekten, Gestaltung von Workshops, Teilnahme an Veranstaltungen,
    • Zeit für ca. 5 mehrtägige Treffen pro Jahr mit allen youpaN-Mitgliedern,
    • Lust dich mit den anderen jungen Menschen auszutauschen – auch über unsere Onlineplattform,
    • Zeit, um zur nächsten BNE-Jugendkonferenz, der youcoN 2018 (4. bis 7. Oktober), zu kommen,
    • und du bist zwischen 16 und 24 Jahre jung und wohnst in Deutschland

So kannst du dich bewerben

Du hast zwei Möglichkeiten. Fülle online das Formular aus und klicke dich durch die Fragen. Oder lade dir unseren Bewerbungsbogen runter, antworte kreativ und schicke ih uns per Post.

Wichtig: Bis zum 7. September brauchen wir deine Bewerbung, damit wir dir bis zum 24. September eine Rückmeldung geben können.

Wenn du Fragen hast oder unsicher bist, ob du dich bewerben sollst, schreibe uns unter moc.g1550649129nudli1550649129bgnut1550649129fits@1550649129Xobuo1550649129y1550649129 oder  ruf uns unter 030 8096 27-01 an.

Christoph Pennig

„Lebensmittel zum Zweck“ – Ein Seminarrückblick

„Lebensmittel zum Zweck. Wie das Wirtschaftssystem im Ernährungssektor wirkt.“ So heißt das Seminar des Vereins Kulturweiter, an dem Marcel und Clara vom 29. Juni bis 01. Juli für das youpaN teilnehmen.

Chaoskochen und ständiges Wachstum

Der Freitagnachmittag beginnt mit einem interessanten Input über die Notwendigkeit und Folgen des Wirtschaftswachstums, dann folgt das „Chaoskochen“: Wir zaubern ein leckeres Abendessen aus den Lebensmittelresten, die jeder von Zuhause mitgebracht hat und probieren direkt aus, wie effektiv Resteverwertung sein kann.

Auch Samstag und Sonntag sind eine bunte Mischung aus theoriereichem und praxisorientierten Programm. Wir lernen, wie der „Wachstumszwang“ auch in der Lebensmittelbranche wirkt: Einerseits werden Löhne und andere Sozialleistungen durch das Profitstreben gedrückt, andererseits werden ständig neue Produkte, eines fragwürdiger als das Nächste, entwickelt, um Marktnischen zu füllen.

Prinzessinengarten Berlin

BNE ganz praktisch

Aus dem Seminar nehmen wir viele kreative Methoden mit, die wir auch in unseren Workshops einsetzen können. Höhepunkt des Wochenendes ist meiner Meinung nach auf jeden Fall die Führung in den Prinzessinengärten Berlins: Hier wird biologisch angebaut, es gibt ausgeklügelte Kompost-Systeme, Wildkräuter die nach Wasabi schmecken und kerngesunde, lebensfrohe Bienen. Und Bildung für nachhaltige Entwicklung wird dabei ganz natürlich mitbetrieben!

Prinzessinengarten Berlin

Der Artikel wurde von Clara verfasst. Die Bilder sind von Marcel.

Ronja Hallerbach

youpaN Tagung in Hattingen

Von -20 auf 30°C in unter drei Monaten

Machten auf dem letzten youpaN-Treffen noch Wollsocken und Pullis den allgemeinen Dresscode aus, so waren es diesmal kurze Hosen und weder Socken noch Schuhe. Stattdessen liefen wir meistens barfuß herum und waren in den Pausen damit beschäftigt, draußen zu sein und danach alle Zecken von unseren Beinen zu schnippen. Außerdem ermöglichte uns das sommerliche Wetter ein paar Programmpunkte unter freiem Himmel und zwei Abende in gemütlichem Zusammensein unter dem Sternenhimmel. Ehrengast war am ersten Abend ein Hirschkäfer, den Simeon gefunden hatte.

Mitarbeit in den Fachforen

Ein großes Thema des Treffens war die Mitarbeit des youpaNs in den Fachforen. In den Fachforen sitzen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung berufene Expert*innen zu sechs verschiedenen  „Bildungslandschaften“.

  • Frühkindliche Bildung
  • Schule
  • Berufliche Bildung
  • Hochschule
  • Non-formales und informelles Lernen/Jugend
  • Kommunen

In jedem dieser Fachforen arbeiten seit September 2017 auch Mitglieder des youpaNs mit. Zunächst einmal tauschten wir uns über unsere bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse aus den bisherigen Treffen der Fachforen aus. Manche von uns hatten schon viele Treffen und konnten sich gut einbringen, andere staden durch organisatorische Dinge oder der fehlenden Möglichkeit sich zufriedenstellend einzubringen, vor Herausforderungen.

Im Gespräch

Über diese Dinge sprachen wir dann mit vier Gästen: Katja Hinze (Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung), Johannes Domnick (Mitarbeiter der Stiftung Bildung), Dr. Manfred Beck (Stadtdirektor in Gelsenkirchen) und Thomas Hohn (Kampaigner für Umwelt- und Bildungspolitik bei Greenpeace). Alle Vier sind auch Mitglieder eines Fachforums. In mehreren Gesprächsrunden konnten wir so einen tieferen Einblick in die Arbeit und Struktur der Fachforen gewinnen. Außerdem entwickelten wir Lösungsansätze für die Dinge, die bisher noch nicht so gut klappten. Inhaltlich tauschten wir uns zudem über die Potentiale unserer Mitarbeit in den Fachforen aus und sammelten Ideen für Forderungen, die wir als youpaN zukünftig vertreten wollen.

An dieser Stelle nocheinmal ein großes Danke an Katja, Johannes, Manfred und Thomas für ihre Zeit und Unterstützung!

Treffen mit den Projektcoaches

Nicht nur das youpaN tagte an diesem Wochenende in Hattingen. Auch ein paar der Projektcoaches trafen sich und so hatten wir die Möglichkeit uns gegenseitig auszutauschen. Die Projektcoaches begleiten die Umsetzung der Projekte über die das youpaN abgestimmt hat. Eine konkrete Sache, die wir gemeinsam besprachen, war außerhalb der Treffen in näheren Austausch zu kommen und  Einblicke der Projektcoaches zu den laufenden Projekten in die Öffentlichkeitsarbeit des youpaNs einzubauen.

5 Forderungen

Last but definitely not least kommen hier nun die 5 Forderungen, die wir an diesem Wochenende ausarbeiteten. Für diese werden wir uns ab jetzt in den Fachforen und der Nationalen Platform einsetzen.

-> Jugendzukunftsräte in allen Bundesländern <-

-> BNE für Alle – Der NAP in leichter Sprache <-

(BNE=Bildung für nachhaltige Entwicklung
NAP=Nationaler Aktions Plan)

-> Global Goals als Bildungsleitbild – SDGs in alle Curricula <-

(SDGs=Sustainable Development Goals
auf Deutsch=17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung)

-> Deutschland als BNE Vorreiter – Finanzierung eines UNESCO-Programmes über 2019 hinaus <-

-> Freiräume schaffen – Engagement in Bildungssystemen ermöglichen <-

 

 

 

Ronja Hallerbach

youprO: Das war „Let´s play Schule“ – 17 Studis, 8 Klassen, 1 Insel

Das erste youprO ist abgeschlossen!

Im März waren 17 Lehramtsstudierende aus Berlin auf Borkum und haben dort an der Grundschule eine Projektwoche zu den globalen Nachhaltigkeitszielen durchgeführt. So wurde gleichzeitig Zeit und Raum für die Lehrenden geschaffen, sich mit Unterstützung der Initiative neues Lernen Gedanken zur Schulentwicklung zu machen.

Dorothea Doerr (Doro), Mitglied der studentischen Bewegung Kreidestaub, hat das youprO ins Leben gerufen. Im Interview mit ihr sprachen wir über die Herausforderungen, Überraschungen und Highlights der Projektwoche.

„Es hat sehr gut funktionert, es war eine richtig, richtig tolle Woche!“

So hörte sich Doro’s erste Antwort an, als ich zu Beginn unseres Telefonats fragte, wie das Projekt gelaufen sei.

Worum ging es bei dem Projekt?

Der Titel „Let´s play Schule“ war für die teilnehmenden Studierenden aus den Bereichen Lehramt und Bildungswissenschaften Programm.  Eine Woche lang übernahmen sie den Unterricht der Borkumer Grundschule im Rahmen einer Projektwoche. Dazu bereiteten sie sich innerhalb ihres Studiums an der Freien Universität Berlin ein halbes Jahr lang vor und planten in Teams insgesamt 6 Projekte, auf die die Grundschüler*innen aufgeteilt wurden. Thematisch ging es um den Umgang mit Müll, die Meeresverschmutzung, die Flora und Fauna auf Borkum, Kinderrechte, nachhaltige Farbenherstellung  und nachhaltigen Konsum.

„Praxisschock“ für Studierende

Eines der Ziele von „Let´s play Schule“ war es, den angehenden Lehrer*innen die Möglichkeit zu geben, Praxiserfahrung zu sammeln – vor allem im Bezug auf Unterrichtsgestaltung unter den Leitkriterien von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Dabei ist es ganz normal, dass Studierende am ersten Tag der Projektwoche einen, wie Doro es formuliert, „Praxisschock“ erleben.
Da ist zum Einen die Schwierigkeit spontan und situationsbedingt auf die Reaktionen und das Verhalten der Schüler*innen zu reagieren. Denn bei der davor geleisteten Unterrichtsplanung kannten die Studierenden ihre Klasse ja noch nicht. Andere Faktoren, wie bspw. organisatorische Absprachen mit dem Hausmeister, hätten allerdings vorher eingeplant werden müssen, um Ärger zu vermeiden.

„Aber genau das sollten sie ja lernen: Was für Strukturen gibt es in einer Schule, die außerhalb meines Unterrichts bestehen und die ich beachten und mitbedenken muss? Und da haben sie die Erfahrungen gemacht, die sie machen sollten.“

Schulentwicklung

Das Konzept von „Let´s play Schule“ sieht neben der Unterrichtsübernahme durch die Studierenden vor, dass die Lehrenden der Projektschule in der so gewonnenen Zeit darin unterstützt werden, über Schulentwicklung zu sprechen. Denn auch strukturelle Veränderungen sind zur Umsetzungvon „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ nötig. Auf Borkum wurde dieser Prozess zusammen von Doro und Nils Reubke von der Initiative Neues Lernen zwei Tage lang unterstützt und zwei weitere Tage selbstständig von den Lehrenden weitergeführt. Dazu wurde die Methode des „Design thinking“ genutzt, um das Schulprofil 2020 zu entwickeln. Die Einführung eines neuen Stundenmodells, die Weiterentwicklung eines Konzeptes für einen offenen  Ganztag und Möglichkeiten, um Raum für Methoden wie bspw. das sog. „teamteaching“ oder Projektarbeit zu schaffen, wurden besprochen.

„Diese riesen Schritte haben die Lehrenden in einem so kurzen Zeitraum zusammen gemacht, das war richtig schön zu sehen!“

Inselluft

Das Projekt auf einer Nordseeinsel durchzuführen, die allein durch Fährverkehr Kontakt zum Festland hat, brachte am Ende weniger Herausforderungen mit sich, als zuvor gedacht. Im Vorhinein wurde mit allen Supermärkten der Insel Kontakt aufgenommen und gefragt, inwiefern es bei ihnen möglich ist, Lebensmittel zu retten. Bis auf manche Kleinigkeiten konnten so 10 Tage lang alle 17 Studierende durch das Retten der Lebensmittel versorgt werden. Durch die kurzen Kommunikationswege auf der Insel und den festen Zusammenhalt der Inselgemeinschaft, erfuhr das Projekt sehr viel Unterstützung. Das Klischee vom mürrischen und verschlossenen Insulaner können Doro und ihre Truppe absolut nicht bestätigen.

Weiterführung des Projekts

Es sollen in Zukunft weitere Projekte nach dem „Let´s play Schule“ Konzept folgen. An der Freien Universität Berlin wird ein nächster Durchgang für das kommende Wintersemester geplant. Dies auch an anderen Hochschulen zu erreichen und so das Konzept von „Let´s play Schule“ deutschlandweit zu verbreiten ist festgeschriebenes Ziel. Außerdem wird das Konzept im nächsten Semester weitestgehend unabhängig von Kreidestaub von Studierenden des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands umgesetzt.

Doro’s persönliches Highlight

„Die Studierenden zu sehen wie sie wachsen und aufblühen, von Tag zu Tag sicherer werden, miteinander kommunizieren und Probleme lösen, füreinander da sind und gemeinsam versuchen für alle Beteiligten das Beste rauszuholen, weil sie merken: ‚hey, wir machen das hier zusammen und das ist geil, weil´s uns hilft!‘ .“

 

 

Christoph Pennig

Auf dem Weg zur youcoN 2018

Neues Jahr, zweite youcoN, neues Motto

Auch 2018 gibt es für euch wieder eine youcoN. Wir von der youboX haben dafür unsere Köpfe zusammengesteckt und ordentlich rauchen lassen. Heraus kamen jede Menge coole Ideen ?? und das diesjährige Motto: Gemeinsam. Zukunft. Leben! Denn es ist nicht nur toll, wenn wir uns zusammen für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einsetzen, sondern extrem wichtig!

youcoN – Planung ??️ und Themen

Aus der letzten youcoN haben wir wahnsinnig viel Energie mitgenommen, die wir gerne in die nächste Runde mitnehmen möchten. Und da seid ihr unverzichtbar!  Zur youcoN 2018 laden wir wieder euch junge Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet dazu ein, vier Tage zu BNE zu tagen, dazu coole Ideen zu entwickeln und Teil der großen Bewegung für eine nachhaltige Welt zu sein!

youcoN-konferenz
youcon-fotobox-bilder
17 Ziele nachhaltiger Entwicklung
Abschlussparty
Virtual Reality Brillen
Nachhaltigkeitsbibliothek
Gemeinsam viel bewirken
Barfuss auf der youcoN
BNE zum Selbstlernen
YoucoN – Wir l(i)eben Zukunft! (18)
YoucoN – Wir l(i)eben Zukunft! (13)
YoucoN – Wir l(i)eben Zukunft! (14)

In einem bunten Programm stehen in diesem Jahr u.a. die Themen im Vordergrund:

 

  • Gemeinsam für BNE aktiv sein
  • Digitalisierung
  • globale Verantwortung
  • Jugendbeteiligung nachhaltig machen