Hacken fürs Klima

Vom 29.11 bis zum 01.12. haben wir, Christopher und Clara, am Klimahackathon der Stiftung der deutschen Wirtschaft teilgenommen. In der entspannten Arbeitsatmosphäre, welche das Umspannwerk Kreuzberg uns bot, konnten wir drei Tage lang sehr konzentriert an unserem Online-Tool „Sustain-ABILITY – du hast die Fähigkeit, unsere Welt zu retten“ arbeiten.

Klimahackaton in Berlin-Kreuzberg

Dabei haben wir zahlreiche hilfreiche Inputs in Form von kurzweiligen Vorträgen zur Umweltpsychologie, zur Lausitz und zur Fairness von CO2-Steuern erhalten. Außerdem standen uns „Expert*innen“ zur Seite, welche unsere Fragen zu Gaming, Motivationstheorie und der Implementierung des Tools in den schulischen Unterricht beantworten konnten. Insgesamt war es ein produktives und sehr inspirierendes Wochenende, das uns dazu ermutigt hat, unser Online-Spiel weiter zu verbessern.

Der Artikel wurde von Clara aus dem youpaN verfasst.

Auch 2020 soll es Jugendbeteiligung geben

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte uns in den letzten Monaten seine Pläne für die Zukunft der Umsetzung von BNE mitgeteilt. Genauer: Die Zukunft der Nationalen Plattform, der Fachforen und auch des youpaN. Denn die UNESCO hat ein neues Weltaktionsprogramm für BNE versprochen, dass eng an dem bisherigen Programm angeleht ist.

Und für uns ist klar: natürlich braucht es hier eine starke und gelungene Jugendbeteiligung.
Neben vielen Hintergrundgesprächen veröffentlichen wir dazu auch eine Stellungnahme. Diese könnt ihr hier lesen.

Wir hoffen euch bald mehr zu unserer Zukunft sagen zu können. Aber wir sind uns sicher: Ohne Jugend geht es nicht!

Jugendpolitik als Ehrenamt

Foto: Carolin Schnelle

“Ich habe das Gefühl, Erwachsene vergessen manchmal, was junge Menschen im Ehrenamt alles leisten”, sagt die 20-jährige Elena Keil, die sich seit einem Jahr aktiv im Jugend-Panel “youpaN” einbringt. Das youpaN beteiligt junge Menschen im Alter von 14 bis 23 Jahren an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans. Im Gespräch stellt Elena ihr ehrenamtliches Engagement im youpaN vor und weiß, was Jugendliche erreichen können.

Ann-Kathrin: Was macht das youpaN?
Elena Keil: Im youpaN arbeiten wir auf zwei Ebenen: Politisch und zivilgesellschaftlich. Es gibt eine nationale Plattform BNE, die beratende Funktionen in der Politik übernimmt und auf der wir stimmberechtigt sind. Sie besteht aus Fachforen, in denen unglaublich viele Expertinnen und Experten sitzen und tagt zweimal im Jahr. Das sind alles Erwachsene. Die haben ihren Blick und das Fachwissen für ihre Bereiche, aber sie reden über Bildung, das geht uns Jugendliche an. Es ist deshalb ganz wichtig, dass wir als youpaN junge Perspektiven mit einbringen und hier vertreten sind. Das wird erst durch Jugendprojekte, wie die youcoN und youprO möglich.

Was ist nachhaltige Bildung für dich?

Foto: Carolin Schnelle

Der Nachhaltigkeits-Gedanke muss in Kindergärten und Schulen getragen werden, damit Menschen so früh wie möglich lernen, nachhaltig auf diesem Planeten zu leben. Der ganze Lernort muss nachhaltig gestaltet werden. Mit Nachhaltigkeit meine ich nicht nur ökologische Aspekte, sondern auch nachhaltiges Lernen. Ich bin gegen dieses typische Bulimielernen, sich ganz viel Wissen aneignen, das kotze ich dann später in der Prüfung wieder aus und es ist vorbei. Es gilt für das Leben zu lernen und nicht für den Schreibtisch.

Was fordert das youpaN?

In allen Forderungen geht es darum, Jugendbeteiligung und das BNE voranzubringen. Es gilt die Strukturen der Jugendbeteiligung zu verbessern und passende Formate zu schaffen, damit sich noch mehr junge Menschen beteiligen können. Wir fordern, dass es in jedem Land einen Jugendzukunftsrat gibt, in dem Jugendliche zusammenkommen und politische Entscheidungen mitberaten und entscheiden können. Es ist auf Bundesebene möglich; warum nicht auch in den Ländern.

Was sind deine Aufgaben?

Ich mache die Öffentlichkeitsarbeit, weil ich darin eine große Chance sehe, viele Menschen zu erreichen. Viele Menschen kennen BNE nicht. Sie wissen nicht genau, was sie sich darunter vorstellen können. Außerdem unterstütze ich ab und  zu unsere Bildungsprojekte, die youprOs. Wir als youpaN können frei über ein Budget entscheiden, das für nachhaltige Projekte vorgesehen ist und junge Ideen mit bis zu 5.000€ fördern.

Welches Projekt ist dir in Erinnerung geblieben?

Letztes Jahr hat ein Team zur Weihnachtszeit einen Workshop zum nachhaltigen Schenken gemacht, das fand ich richtig schön. Sie haben gemeinsam überlegt, welche Geschenke sie nachhaltig verschenken können und ob wir diesen Konsum-Wahnsinn überhaupt brauchen. Das finde ich ganz cool, denn ich beschäftige mich auch persönlich viel mit Konsum. Auch soziale Nachhaltigkeit ist wichtig. Das vergessen viele allerdings. Deshalb haben wir auch einen Workshop für Seminarleitungen gefördert: Was machst du, wenn du selbst einen Kurs leitest und mit jemandem konfrontiert bist, der rechte Thesen vertritt? Auch die vielen kleinen Projekte mag ich sehr: Da waren zum Beispiel Schülerinnen, die Green-Boxen in ihrer Schule aufbauen wollen und dabei Förderung benötigen und  es gibt viel weitere Ideen.

Was ist dir bei deinem Ehrenamt wichtig?

Anerkennung und Wertschätzung! Ich mache das super gern, aber es muss eine gute Balance gefunden werden. Im youpaN haben wir eine totale Akzeptanz-Haltung. Wenn da jemand sagt, er schafft es diesen Monat nicht, dann ist das auch total in Ordnung.

Wir sind eine Schnittstelle zwischen jungen Menschen und Erwachsenen. Auf der youcon sammeln wir viele junge Stimmen und versuchen das in einen politischen Prozess, der langwierig und vielleicht an vielen Stellen eingefahren ist, mit einzubringen. Politische Sitzungen sind immer gleich aufgebaut: Es wird kurz geredet, dann wird eine Entscheidung gefällt und das war’s dann. Es gibt aber doch so viele coole Formate, schau dir unsere Workshops an, bei denen sich jeder beteiligen darf und soll.

Was kann das youpaN bewegen?

Wir, als Akteure jugendpolitischer Beteiligung, lösen bei den Erwachsenen ein Umdenken aus, weil wir in den Sitzung mit drin sitzen. Die Politiker haben gemerkt, dass sie etwas verändern müssen, weil viele Jugendliche auf die Straße gehen. Wir müssen aufpassen, dass das Interesse der jungen Menschen nicht zu einer Scheinbeteiligung wird oder Jugendliche ausgestellt werden: “Hey wir machen jetzt auch etwas mit Jugendlichen!” Das Stimmrecht des youpaN auf politischer Ebene ist etwas Einzigartiges. Auch auf internationaler Ebene hat es das noch nie gegeben, dass Jugendliche ein Stimmrecht haben. Andere politische Strukturen können sich darauf berufen, um selber Jugendliche zu beteiligen.

Zum Ende ein Statement…

Mir ist soziale Nachhaltigkeit sehr wichtig, weil ich denke, dass es durch die Technik und den Fortschritt schnell verloren geht. Ich finde gerade das Zwischenmenschliche ist das, was uns besonders macht und das sollten wir uns alle erhalten.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ann-Kathrin Hegger von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Wirtschaftliches Handeln als Ursache vieler Probleme

Foto: Carolin Schnelle

Nach seinem Abitur reiste Aaron Boos ein Jahr durch Australien und verbrachte sieben Monate in Asien. Während seiner Reise sammelte er viele Erfahrungen und neue Ideen, bis er in das Projekt “TROM” einstieg. Dessen Ziel ist es, Ursachen gesellschaftlicher Probleme aufzuzeigen und realistische Lösungen vorzustellen. An den Beiträgen auf der Website “Tromsite” schreiben zwölf Autoren aus verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt. Sie vernetzen sich online, um auch über Ländergrenzen hinaus kommunizieren zu können. Ihre Videos und Texte sollen die Wertvorstellungen der Menschen herausfordern und sind kostenlos und frei zugänglich.

“Unsere Vision ist es, die Gesellschaft zu verändern. Wir können so nicht weitermachen. Die Probleme, wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und soziale Ungleichheit nehmen zu und wir müssen etwas an der Ursache dieser Probleme verändern.” – Aaron Boos

“Ich habe mir schon super viele Gedanken über unsere Gesellschaft und das große Ganze gemacht und versucht zu verstehen, was es auf der Welt für Probleme gibt, wer sie schafft und warum sie entstehen.”, erzählt er begeistert. Interessierte können kostenlos Antworten auf diese komplexen Fragen in dem Werk: “Die Ursache der meisten Probleme” nachlesen. Die Themen, die das Projekt TROM behandelt, sind vielfältig. In den Beiträgen “Die Welt und uns selbst essen” werden Essgewohnheiten auf Verstand und Moral geprüft und nachhaltige Alternativen aufgezeigt, “Anstößig und obszön” kritisiert unsere Wahrnehmung von Nippeln, Genitalien und Nacktheit und wie Geld unser Handeln bestimmt, ist in “Das Geldspiel und darüber hinaus” nachzulesen.

Inhalt und Gestaltung

Die Texte sind in einfacher Sprache geschrieben und leicht verständlich. Damit die Themen für möglichst viele Menschen zugängig sind, legt das Team auf die Gestaltung besonders viel wert. Im Gegensatz zu einem normalen Buch werden die Inhalte im Comic-Design aufbereitet. “Damit ist auch für junge Menschen interessant”, erzählt Aaron.

Um möglichst viele Leser nachhaltig von ihren Inhalten zu überzeugen, führt das Team außerdem Quellenangaben und Belege an. Diese sind in der Online Version direkt am Text verlinkt und in wenigen Sekunden prüfbar.

Zukunftspläne

Aaron zieht in wenigen Monaten nach Spanien, um sich in Vollzeit für das ehrenamtliche Projekt zu engagieren und neue Videoformate zu drehen: “Ich habe Freunde, die keine Bücher lesen und ich denke die erreichen wir eher mit Videos.” Am liebsten würde er sich nur für dieses Projekt engagieren, aber um sich sein Leben zu finanzieren, wird er sich in Spanien einen Nebenjob suchen müssen. Wenn er Glück hat, kann er auch Spenden für das Projekt sammeln, die seine Arbeit mitfinanzieren.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Ann-Kathrin Hegger von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

youcoN 2019, was machen wir hier eigentlich? 

Foto: Carolin Schnelle

Die youcoN versucht die „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) näher zu bringen. Durch Workshops eignet man sich nicht nur Theorie Erfahrungen an, sondern lernt auch, wie man es praktisch umsetzten kann.

Die youcoN 2019 findet dieses Jahr auf der Insel Rügen, Ostseebad Binz statt. Sie richtet sich an junge Visionär*innen, die Lust haben, ihre Meinung zu sagen und die Zukunft zu ändern. Die youpaN ist das Jugendforum, das junge Menschen dazu anstiftet, sich an der Umsetzung des „Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu beteiligen. Die youpaN wird von der youboX der Stiftung Bildung mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung umgesetzt.

Foto: Carolin Schnelle

Luisa Eichhorn ist die Leiterin der Jugendherberge und managt die Unterbringung und Verpflegung aller Teilnehmer und Betreuer. Die Ziele der Veranstaltung decken sich mit den Ansichten der Jugendherberge in ganz vielen Schnittpunkten, weswegen sie die Kombination ideal findet. Sie ist begeistert von der youcoN und findet, dass es ein ganz anderes, neues und modernes Format sei. Junge Leute sollten in jedem Fall daran beteiligt werden, Zukunftsvisionen zu entwickeln, eine eigene Vorstellung von Ihrer Zukunft zu gestalten und die Chance haben, diese dann umzusetzen, so Luisa.

„Ich bin hingerissen, dass es eine solche Convention gibt, wie alles organisiert ist und wie viele unterschiedliche Aspekte unter einen Hut gebracht werden können.“ – Luisa

Für unsere Zukunft sorgen

Svenja und Daniel sind Betreuer der youcoN und wollen der Veranstaltung einen tollen Rahmen schaffen und für gute Laune sorgen. Sie sehen es als ihre Pflicht, den Jugendlichen Wissen über Nachhaltigkeit weiterzugeben und ihnen den Umgang mit der Umwelt in der Zukunft beizubringen.

„Jugendliche sind die Zukunft und wir sollten ein Bewusstsein erlangen mit nachhaltigen Produkten umzugehen.“ – Daniel

Dieser Artikel wurde geschrieben von Seyma Erdogan und Seyed Hosseini von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Jugendbeteiligung stärken – aber wie?

Foto: Carolin Schnelle

Die Teilnehmer der youcoN sind jung und haben das Leben noch vor sich. Dennoch entscheiden oft ältere Menschen über das Leben, das die Jugendlichen jetzt und in den nächsten Jahren führen. Dies spiegelt sich in zahlreichen gesellschaftlichen, sozialen oder (schul-)politischen Aspekten wieder. Gerade bei jugendrelevanten Themen wie Schul- oder Klimapolitik werden die Entscheidungen von einer Generation getragen, die deren langfristige Folgen nicht mehr erleben wird. Doch wie schafft man es, Jugendlichen eine stärkere Beteiligung im öffentlichen Raum zu ermöglichen?

Wichtig ist vor allem: Jeder, der sich an politischen Prozessen beteiligen möchte, soll sich auch beteiligen können, unabhängig vom sozialen Hintergrund oder sonstigen Qualifikationen. Grenzen, denen Jugendliche bei ihrer Initiative für mehr Beteiligung begegnen, müssen überwunden werden. Vor allem Schüler werden in ihrem gesellschaftlichen Engagement oft von Lehrern oder der Schulleitung ausgebremst, wenn sie beispielsweise eine Freistellung während der regulären Schulzeit benötigen.

Weiter wird von Jugendlichen, die sich aktiv für eine bessere Gesellschaft einsetzen, von der Schule die gleiche Leistung wie von allen anderen Schülern erwartet. Dass die engagierten Schüler weniger Zeit für Hausaufgaben, Unterrichtsvor- und Nachbereitung haben, wird dabei nicht bedacht. Eine faire Lösung zu finden, die diesem Problem gerecht wird, ist schwierig, aber hoffentlich möglich: Das youpaN entwirft bereits Ideen, um die Kultusministerkonferenz auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. So könnten beispielsweise für gesellschaftliches Engagement oder vergleichbare Jugendbeteiligung Leistungspunkte vergeben werden, die schulische Leistungen ausgleichen.

Gerade diese Punkte sind youpaN-Mitglied Marcel Kupfer sehr wichtig:

„Jugendliche müssen dazu ermutigt werden, sich aktiv an unserer Gesellschaft zu beteiligen und an einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten.“

Sie sollen mitreden, Lösungen konzipieren, Ideen einbringen und gemeinsam Ansätze für eine Welt entwickeln, in der wir alle gut und gerne leben können. Es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen – sei es in der Schülervertretung, dem Sportverein, der Gemeinde oder einem überregionalen Projekt. Das youpaN schafft Möglichkeiten für eine gute Jugendbeteiligung auf politischer Ebene.

Die Weichen dafür werden jetzt gestellt: hier und heute, auch auf der youcoN.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Marie Haase von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

4 Tage, 13 junge Menschen, eine Mission: Mehr und bessere Jugendbeteiligung für BNE!

Von Donnerstag bis Sonntag hat sich das youpaN im beschaulichen Bad Emstal in Hessen getroffen, zum ersten Mal selbst organisiert und ohne externe Moderation. Und das hat erstaunliche Früchte getragen!

Im gemütlichen Naturfreundehaus, mit atemberaubenden Blick über die Landschaft, begannen wir das Treffen mit dem obligatorischen WUP – einem Warm-up-Spiel. Nach einer ausführlichen Reflexion der bisherigen Arbeit, der Erfolge aber auch des ein oder anderen Misserfolgs, durften wir ein bisschen träumen: Was ist unsere Vision für das youpaN in der Zukunft? Zweifellos gingen die Vorstellungen hier auseinander. Aber das macht es ja erst so richtig spannend. Denn genau so bunt und vielfältig wie die youpaN-Mitglieder selbst, sind auch ihre Erwartungen an das Gremium und den BNE-Prozess in Deutschland.

Foto: Christopher Zentgraf

Ein ganz spezielles Projekt begleitete uns das ganze Wochenende über bis spät in die Nacht: Wir haben Erklärvideos zum youpaN, zu BNE und zu unseren Forderungen gedreht. Mit Filmklappe und professionellem Equipment kamen wir uns dabei wie an einem richtigen Filmset vor und hatten eine Menge Spaß. Anfängliche Schüchternheit war meistens nach den ersten paar Takes verflogen und wir wuchsen schauspieltechnisch alle über uns hinaus.

Foto: Christopher Zentgraf

In einer intensiven Arbeitsphase entwickelten wir schließlich konkrete Umsetzungsstrategien für unsere Forderungen, die wir in den kommenden Wochen und Monaten angehen werden.

Da wir uns über die vier Tage hinweg selbst verpflegt haben, dienten Koch- und Abwaschsessions als zusätzliches Teambuilding und machten das verlängerte Wochenende zu einer tollen und produktiven Erfahrung. Die Aussicht auf das in drei Wochen stattfindende reguläre Treffen und die baldige youcoN erleichterten den Abschied am Sonntagvormittag.

Dieser Artikel wurde von Elena und Laura geschrieben.

youpaN-Treffen

Das youpaN traff sich vom 7. Dezember bis 9. Dezember in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar. Auf dem Programm standen jede Menge Punkte, die vom youpaN ausgearbeitet wurden, wie zum Beispiel die Nachbesetzung der Fachforen und Vorbereitungen zu wichtigen Gremien.

Mehr zu: Fachforen und Gremien

Bis zum Umkippen

Mit wie viel Leidenschaft das youpaN dabei vorging, sieht man an der freiwilligen Überschreitung des Zeitplans. Am Samstag lag der Zeitplan von 09:00 Uhr bis 18:30 Uhr und wurde bis 22:00 Uhr überschritten. Erholung gab es am Sonntag nicht. Stattdessen traf sich das youpaN eine halbe Stunde vor dem Zeitplan, um möglichst viele Aufgaben auf dem Treffen lösen zu können.

Feiertage

Im Jahr 2018 ist viel passiert und wir haben zusammen viel erreicht, die youcoN 2018, jede Menge youprOs, Neuzugänge beim youpaN und gute Aussichten für Jugendbeteiligung im Jahr 2019. Wir hatten viel Freude und Spaß und freuen uns schon mit euch auf das kommende Jahr 2019!

Das youpaN und die youboX wünschen allen Leser*innen erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Aaron, Christopher, Clara, Daniela, Elena, Emely, Emily, Erdem, Hanna, Hanna, Hannah, Janna, Jeanne, Katharina, Laura, Lorenzo, Marcel, Nicolas, Nikolas, Noura, Reshad, Ronja, Rosanna, Simeon

Christoph, Dilan, Julian, Lukasz, Sophia

youpaN auf der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung

Am 13. Dezember 2018 fand die 8. Versammlung der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung statt und das youpaN war die junge Stimme, vertreten von Ronja Hallerbach, stellvertretend von Nikolas Karanikolas, begleitet von Elena Keil.

Mehr Jugendbeteiligung!

Das youpaN setzte sich auf der Nationalen Plattform für mehr Jugendbeteiligung ein. Dabei wurde von Ronja Hallerbach die Wichtigkeit von Jugendbeteiligung stark betont. „Fehlende Partizipationsmöglichkeiten erschwerden es Jugendlichen, sich im Erwachsenenalter in politisches Geschehen einzubinden“, so Ronja. Sie forderte deshalb Jugendzukunftsräte in allen Bundesländern, damit Jugendliche ihre Zukunft mitgestalten können und das richtige Werkzeug dafür in die Hände bekommen. Ein anderes wichtiges Thema war der Fortbestand des youpaNs, da das Projekt 2019 ausläuft. Dafür forderte Ronja die Fortbestehung und Verbesserung der Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche sowie die Ausweitung zur Funktion als globales Vorbild. Die Reaktionen der Anwesenden der Nationalen Plattform sprachen für eine Zustimmung der genannten Forderungen, weshalb wir mit großen Erwartungen in das kommende Jahr blicken.

Alle Forderungen des youpaNs findest du hier: Forderungen

youcoN 2019 – Eine Robinsonade

Ein täglicher Kampf um das Überleben – isoliert und meilenweit keine Menschenseele in Sicht. Du fühlst die kalten Regentropfen an deinem Körper und merkst wie deine Klamotten durchsickern. Im dichten Gestrüpp hörst du wildes Knurren und auf dem Boden siehst du giftige Insekten rumkrabbeln.

Das können wir dir nicht bieten. Aber dafür kannst du zusammen mit 150 jungen Menschen coole Ideen für die Bildung der Zukunft entwickeln.

youcoN 2019 – Wir.L(i)eben.Zukunft

Vom 29. Mai 2019 bis 02. Juni 2019 geht die youcoN in die dritte Runde. Dieses Mal auf der Insel Rügen. Das Thema dreht sich rund um Bildung: Wie soll Bildung in Zukunft aussehen? Wie macht Bildung die Welt besser? Welche Herausforderungen müssen wir bewältigen und wie kannst DU dabei anpacken?

Auf der youcoN 2019 wird es wieder jede Menge spannende Workshops geben, es werden dynamische Diskussionen geführt und interessante Vorträge gehalten. Für das alles haben wir spannende Referent*innen eingeladen. Das youpaN und viele weitere Initiativen werden vor Ort sein und du kannst mittendrin dein Zelt aufschlagen und mitmachen.

Kann ich mir das leisten?

JA! Definitiv. Denn wir übernehmen all deine Kosten. Wir bezahlen deine Anreise, Verpflegung und Unterkunft.

Save the Date und bleib auf dem Laufenden.

youcoN 2019 – Wir.L(i)eben.Zukunft