Wie politisch ist Bildungsarbeit?

Akteure des Netzwerks Bildung für nachhaltige Entwicklung in und um München treffen sich zweimal jährlich bei den Netzwerk-Treffen Umweltbildung. Die Mitglieder sind Kolleg*innen aus Bildungseinrichtungen, Verbänden, Institutionen, Initiativen und Verwaltung, sowie selbständig Tätige mit den Schwerpunkten Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit. Diesmal war auch Simeon aus dem youpaN mit dabei.

Das Vernetzungstreffen am 17.10. stand unter dem Thema „Jugend bewegt Zukunft & Politische Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und wurde von Steffi Kreuzinger (Ökoprojekt MobilSpiel e.V.) moderiert.

Wie politisch soll-darf-kann-muss Bildungsarbeit sein?

Der erste Programmslot: „Wie politisch soll-darf-kann-muss Bildungsarbeit sein?“ Impuls und Austausch war mit Christoph Rössler von der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik e.V., Die Pastinaken. Inhalt: Viele rechtsorientierte Organisationen springen zurzeit auf den Trend auf, sich den Umweltschutz mit der Begründung “Umweltschutz ist Heimatschutz” auf die Agenda zu setzen. So ist auf der Homepage der AFD zu lesen: “Artenschutz ist Umweltschutz. Umweltschutz ist Heimatschutz. Heimatschutz ist blau, blau ist die AfD.“

Foto: Simeon Timmer

Selbstverständlich sind Rechtpopulisten ebenso vom Klimawandel betroffen wie auch alle anderen, doch Umweltschutz ist schwer mit faschistischen Ansichten vereinbar. Kurzerklärt: Rechtsradikale haben den Umweltschutz als Tätigkeitsfeld entdeckt. Nicht aus Überzeugung, sondern um einen weiteren Krakenarm in die Gesellschaft zu strecken. Dieses Unterfangen ist aber ebenso durchschaubar wie in seiner Substanz lächerlich. Denn wie kann mensch Leben schützen wollen, aber gleichzeitig einen starken Hass auf andere Ethnien und Kulturen haben und diesen das Recht auf ein sicheres Leben verwehren?
Mehr zum Thema: “wie politisch darf Bildung sein?” gibt es auf der Website der Bpb unter zu lesen.

Wie kann BNE das Engagement der jungen Generation unterstützen?

Der zweite Programmslot “Wie kann BNE das Engagement der jungen Generation unterstützen?” wurde durch Jule Müller vom Cambio eV. (Dresden) angeleitet. Unsere aktuelle Ausganslage: weltweite multiple Krisen; ineffektive politische Bearbeitung der Krisen in den letzten Jahrzehnten; Fridays for Future und Extinction Rebellion zeigen, dass ein großes Aktivierungspotential da ist. Gemeinhin bekannt ist bereits, dass es bereits zahlreihe Ansätze für die Aktivierung von jungen Menschen gibt. Der erste Schritt sollte sein, Lösungen anzubieten, die Politik und Wandel abseits des Parlaments und des Wahlzettels erfahrbar machen. Eine der bekanntesten Kampagnen sind die „Social Development Goals“, kurz SDG´s. Sie bieten einen schönen Einstieg, allerdings basieren diese auf problematischen Grundannahmen, die oftmals als alternativlos dargestellt werden:

  • Alternativlosigkeit von Wirtschaftswachstum
  • Verständnis von Umwelt und Natur als ökonomische Ressource
  • Eurozentrische Vorstellung von Entwicklung
Foto: Simeon Timmer

Doch laut Beutelsbacher Konsens ist es unsere primäre Aufgabe, Kontroversität und Denkräume zu eröffnen – unter dem Konsens – dass Bildung und Wissen nie neutral sind. Dies heißt als Konsequenz für die Bildungslandschaft: Kritische Selbstreflektion von den Bildungsakteur*innen; Sichere Lernräume, um sich auf das Hinterfragen gewohnter Denk- und Handlungsweisen einzulassen; Angst- und Ohnmachtserfahrungen Raum geben, gehört genauso dazu, wie die Gestaltung berührender und ermutigender Lernräume; Einbringung von Bewegung, Emotionen und Kunst; Abkehr von Expert*innentum, Schaffung gemeinsamer Denkräume mit reger Diskurskultur; Jugendliche und ihr Wissen &Können ernstnehmen, einbinden!; Neues Verständnis schaffen, was Politik //Demokratie bedeutet.

Dies sollte zukünftig in der Arbeit mit jungen Menschen beachtet werden um eine gelingende und qualitative Jugendpartizipation zu ermöglichen.
Im Anschluss an die Programmslots wurde noch über die vorgestellten Ideen und Ansichten ausführlich diskutiert und Kontakte ausgetauscht.

Der Artikel wurde von Simeon aus dem youpaN verfasst.

Engagement für jede*n!

Ermäßigungen für Ehrenamtler*innen. 51 % Jugendquote in Politik. Wahlrecht ab 16. Bildung neu und mit Engagement zusammen denken. All diese Ideen kamen beim #JugendMacht Workshop des Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) auf.

Foto: Elena Keil

In dem Workshop setzten Nicolas, Noura und Elena vom youpaN sich mit Jugendvertreter*innen aus Organisationen wie „Jugendhackt“, der „Jugendfeuerwehr“, dem „Jugendrat“, „Lernen durch Engagement“ (…) zusammen, um über unser Engagement zu reden.

Dabei wurde schnell klar: Wir sind alle motiviert, weil uns die Themen am herzen liegen, für die wir uns einsetzen. Doch auch Frust kommt an der einen oder anderen Stelle auf: Es wird immer gesagt, wir seien die Zukunft! Doch sie aktiv mitzugestalten, wird uns nicht immer leicht gemacht.

Termine von Ministerien und Politiker*innen unter der Woche, die wir mit unseren Herzensthemen trotz Schule, Uni oder Arbeit erreichen möchten. Hoher Zeitaufwand, der oft kaum gewürdigt oder gewertschätzt wird. Vor allem aber: Das Gefühl, oft einfach nicht richtig ernst genommen zu werden.

Foto: Elena Keil

Aus diesem Grund konnten wir an mehreren Terminen Forderungen entwerfen, die das Engagement von uns jungen Menschen stärken und uns keine Steine mehr in den Weg legen. Es ist außerdem nicht selbstverständlich, dass wir überhaupt die Möglichkeit haben uns zu engagieren. Oft geht das schon durch den hohen Leistungsdruck in Schulen, der Situation zu Hause oder am Arbeitsplatz nicht.

Wir möchten, dass in Zukunft jede*r das Gefühl hat, sich beteiligen zu können!

Filmreview zu „Science fair“:

Der bei der diesjährigen youcoN in Deutschland uraufgeführte Film „Science fair“, produziert von National Geographic, zeigt die faszinierenden Geschichten von neun Schülern, die sich beim internationalen Wettbewerb „Intel ISEF“, kurz für „Intel International Science and Engineering Fair“ bewerben. Der ca. anderthalb Stunden dauernde Film bringt die Geschichten von Schülern, die aus völlig verschiedenen Gebieten stammen, auf die Leinwand. Diese Schüler kommen aus Amerika, Deutschland und Brasilien. Egal aus welchen Verhältnissen sie kommen, egal auf welche Schule sie gehen oder in welcher Stadt sie wohnen, sie alle haben eine Idee und die Durchsetzungskraft, etwas Großartiges zu erreichen. Während ihrer Reise orientiert sich der Film am Vorbild von Jack Andraka, der 2012 als 15-Jähriger Neuntklässler den „Hauptpreis“ der Veranstaltung, den „Derek E. Moore-Preis“, gewann. Dieser ist im Film immer wieder zu sehen und gibt Statements zur Lage der Teilnehmer.

Um wen geht es im Film?

Ein Beispiel für einen der Schüler ist Kashfir, die sich mit einem biotechnischen Projekt an einem Wettbewerb für einen Platz an der ISEF qualifiziert. Es wird sehr anschaulich auf Kashfirs Leben, vor- und nach der ISEF, eingegangen. Mit ihrem Schulleben in einer eher durchschnittlichen Schule, in der weder ihr Interesse, noch ihr schlussendlicher Erfolg jemanden kümmern, wird die Lage von Schulen in diesen Bereichen in ganz Amerika kritisiert. Doch es ist sehr schön zu sehen, wie sich aus dem schüchternen, zurückhaltenden Mädchen eine extrovertierte, starke Junge Frau mit Durchsetzungsvermögen entwickelt.

Neben Negativbeispielen der amerikanischen Schulen werden auch positive Aspekte gezeigt. Die Lehrerin Dr. Serena McCalla an der Jericho High, die sich um die Schüler und Schülerinnen kümmert, die – erst schulintern, dann im Rahmen der ISEF – an den Science-fair-Wettbewerben teilnehmen, opfert einen Großteil ihrer Freizeit für ihre Schüler. Doch, wenn auch definitiv einige der im Film erwähnten Personen etwas speziell erscheinen, werden auch Erfolgsgeschichten präsentiert. Der Weg von Myllena und Gabriel aus Brasilien, die sich mit einem Heilungsmittel für das Zika-Virus in ihrem Land als eins von acht Projekten für die ISEF qualifiziert haben, ist eine extrem motivierende Geschichte. Was allerdings erstaunlich ist, ist die Tatsache, dass sechs von neun Schülern, auf die genauer eingegangen wird, aus Amerika sind, auch wenn sie vielleicht, wie bei Kashfir, einen Migrationshintergrund haben.

Aber was ist die ISEF?

Bei der Intel ISEF geht es um die Förderung junger Talente im Bereich der Technik und Wissenschaft. 1700 Jugendliche können sich hierfür durch viele lokale oder nationale Wettbewerbe qualifizieren, an der einwöchigen Veranstaltung teilzunehmen. Die Teilnehmenden kommen dabei von überall aus der Welt. Sie werden – je nach Projekt – in eine der 22 Kategorien eingeteilt. Am Ende der Veranstaltung und der Preisverleihung kommt es noch zur Ehrung einer Person mit dem „Derek E. Moore-Preis“, der mit 75.000$ dotiert ist. Teilnehmende erwartet jedoch hierbei ein extremer psychischer Druck, welcher durchaus zu Überarbeitung führen kann. Auch die Regeln sind äußerst scharf: Wer auch nur den kleinsten Regelverstoß begeht, riskiert, direkt rauszufliegen.

Fazit

Insgesamt ist der Film äußerst empfehlenswert. Es wird darauf eingegangen, wie viel man mit einer Idee und genügend Engagement erreichen kann, egal, woher man ist oder welche Sprache man spricht. Es werden Jugendliche gezeigt, die ihre Träume verfolgen und (meistens) auch gewillt sind, alles zu geben, um diesen zu verwirklichen. Diejenigen, die Erfolg haben; und sei es nicht beim ersten Mal, kann eine Zukunft in einer der besten Universitäten weltweit erwarten.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Florian Ring von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Jugendbeteiligung 2030: Wie kann man sich beteiligen?

Foto: Nele Kälberloh

Was ist eigentlich Jugendbeteiligung? Sich zu beteiligen, also sich einbringen, bedeutet aktive Teilnahme an den Prozessen des öffentlichen Lebens, in der Schule, Vereinen, der Gemeinde oder in der Familie. Es gibt unterschiedliche Beteiligungsformate, wie zum Beispiel Jugendforen, youcoN und die Mitbeteiligung in Gremien. Beteiligung bedeutet nicht nur eine Stimme zu haben, sondern sich in allen Bereichen einzusetzen.

Videodreh in 3 Tagen

Foto: Nele Kälberloh

Wie werden sich junge Menschen im Kontext von „Nachhaltigkeit 2030“ beteiligen? Am Donnerstag fing die Erstellung eines Szenarios an. „Erforsche die Zukunft und entwickle Szenarien in Videos“ lautete das Motto dieses Workshops. Dabei gibt es bei der Erstellung der Szenarien fünf Phasen.

  1. Problemanalyse (Problem beschreiben)
  2. Einflussanalyse (Einflussfaktoren, die im Zusammenhang mit dem Problem stehen)
  3. Deskriptorenanalyse (Wie stell ich mir das vor?)
  4. Entwicklung von Szenarien
  5. Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zur Problemlösung

Diese wurden bis Samstag bearbeitet, wobei tolle Endergebnisse entstanden.

Julius Grund (Institut Futur) berichtet, dass es im Workshop darum geht, dass sich die Leute beteiligen. Jeder Einzelne müsse sich Ziele setzen und sich überlegen, wie er sein eigenes Umfeld mitgestalten kann. Jeder solle dahinter stehen, was er oder sie will. Die Aufgabe der Erwachsenen sei es, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sind und dort hinzuführen, wo sie sich beteiligen möchten.

„Jugendliche wünschen sich eine Verdreifachung von Nachhaltigkeit in der Bildung, das ist ein Ist-Stand […]. Da sie aber in der Gestaltung der Lerninhalte nicht beteiligt sind, können sie solche Entscheidungen nicht treffen. Wir sollten die Jugendliche selbst aussuchen lassen, um eine verbesserte Zukunft zu gestalten.“ – Julius Grund

Dieser Artikel wurde geschrieben von Seyma Erdogan und Seyed Hosseini von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Jugendbeteiligung stärken – aber wie?

Foto: Carolin Schnelle

Die Teilnehmer der youcoN sind jung und haben das Leben noch vor sich. Dennoch entscheiden oft ältere Menschen über das Leben, das die Jugendlichen jetzt und in den nächsten Jahren führen. Dies spiegelt sich in zahlreichen gesellschaftlichen, sozialen oder (schul-)politischen Aspekten wieder. Gerade bei jugendrelevanten Themen wie Schul- oder Klimapolitik werden die Entscheidungen von einer Generation getragen, die deren langfristige Folgen nicht mehr erleben wird. Doch wie schafft man es, Jugendlichen eine stärkere Beteiligung im öffentlichen Raum zu ermöglichen?

Wichtig ist vor allem: Jeder, der sich an politischen Prozessen beteiligen möchte, soll sich auch beteiligen können, unabhängig vom sozialen Hintergrund oder sonstigen Qualifikationen. Grenzen, denen Jugendliche bei ihrer Initiative für mehr Beteiligung begegnen, müssen überwunden werden. Vor allem Schüler werden in ihrem gesellschaftlichen Engagement oft von Lehrern oder der Schulleitung ausgebremst, wenn sie beispielsweise eine Freistellung während der regulären Schulzeit benötigen.

Weiter wird von Jugendlichen, die sich aktiv für eine bessere Gesellschaft einsetzen, von der Schule die gleiche Leistung wie von allen anderen Schülern erwartet. Dass die engagierten Schüler weniger Zeit für Hausaufgaben, Unterrichtsvor- und Nachbereitung haben, wird dabei nicht bedacht. Eine faire Lösung zu finden, die diesem Problem gerecht wird, ist schwierig, aber hoffentlich möglich: Das youpaN entwirft bereits Ideen, um die Kultusministerkonferenz auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. So könnten beispielsweise für gesellschaftliches Engagement oder vergleichbare Jugendbeteiligung Leistungspunkte vergeben werden, die schulische Leistungen ausgleichen.

Gerade diese Punkte sind youpaN-Mitglied Marcel Kupfer sehr wichtig:

„Jugendliche müssen dazu ermutigt werden, sich aktiv an unserer Gesellschaft zu beteiligen und an einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten.“

Sie sollen mitreden, Lösungen konzipieren, Ideen einbringen und gemeinsam Ansätze für eine Welt entwickeln, in der wir alle gut und gerne leben können. Es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen – sei es in der Schülervertretung, dem Sportverein, der Gemeinde oder einem überregionalen Projekt. Das youpaN schafft Möglichkeiten für eine gute Jugendbeteiligung auf politischer Ebene.

Die Weichen dafür werden jetzt gestellt: hier und heute, auch auf der youcoN.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Marie Haase von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Wenn das Wasser in der Flasche mal grau ist…

Der Bau einer nachhaltigen Wasser-Recycling-Installation dauert ungefähr zwei Tage. Der erste Entwurf eines solchen Systems lässt sich aber schon in anderthalb Stunden Workshop-Zeit erarbeiten. Referentin Katrin Hoffmann wohnt, soweit es gesetzlich möglich ist, in einem Tiny House. Ein mobiles Zuhause, das auf zehn Quadratmetern eigentlich alles bietet, was ein Mensch braucht. Damit kann Katrin einfach von Ort zu Ort reisen, um ihre Lebensweise vorzustellen, mit anderen zusammenzuarbeiten und sich auszutauschen.

Doch wie wird das Tiny House wirklich autark und unabhängig von starren Infrastrukturen? Wie kann ein nachhaltiges Wasser-Recycling-System hergestellt werden, dass praktisch in den Alltag passt – an jedem Ort?

Losgelöst von Vorgaben sammeln die Teilnehmenden Inspirationen und Ideen.

Das größte Vorbild ist dabei die Natur. Niederschlagswasser, das im Boden versickert, läuft durch verschieden grobe, teils mineralhaltige Bodenschichten und wird so maschinell gefiltert und mineralisiert, bevor es zum Grundwasser gelangt. Das Mäandern eines Flusses hilft, Wasser zu säubern – in den Kurven liegen große Steine, die für Verwirbelungen sorgen, sodass sich dort Schmutzpartikel ablagern. Der ständige Strom und UV-Einstrahlung durch das Sonnenlicht behindert die Arbeit von bakteriellen Kulturen und hat somit eine desinfizierende Wirkung. In stehenden Gewässern verwerten Sumpfpflanzen und Mikroorganismen organische Materialen wie Tenside.

Wie können diese natürlichen Materialien in einem kompakten System in den Haushalt integriert werden und wo sind ihre Grenzen? Sumpfpflanzen können in geschlossenen Räumen ohne UV-Einstrahlung nicht überleben; Mikroorganismen stoppen ihre Arbeit bei zu kalten Temperaturen. Außerdem nutzen wir Wasser unterschiedlich – im Bad findet sich im Abwasser Seife, in der Küche gelangt das Fett von Essensresten ins Spülwasser. Damit gelten für verschiedene Räume nicht die gleichen Anforderungen an ein Wasser-Recycling-System.

Eine allgemeine Konstruktion kann dennoch funktionieren, wenn entsprechende Substanzen vorher entfernt werden. Fett von Tellern lässt sich mithilfe von getrocknetem Kaffeesatz aufsaugen und dieser lässt sich anschließend als Dünger verwenden – viele Haushaltsabfälle können also durch und durch selbstständig nachhaltig verwertet werden.

Verwirklichte Beispiele, interessante Entwürfe

Katrin Hoffmann zeigt an einem kleinen Holzmodell, wie sie eine Gartenhütte ästhetisch und praktisch mit einem nachhaltigen Wassersystem ausgestattet hat. Durch eine Dachrinne fließt Regen- und Schmutzwasser. Dabei ist in der Rinne ein maschinelles Filtersystem integriert: In Nylonstrümpfen befinden sich Materialien wie Kiesel und Aktivkohle. Nach Säuberung des Wassers kann es zum Gießen der Pflanzen um die Gartenhütte genutzt werden. Ein großer Vorteil ist, dass das Material in den Strümpfen bei Abnutzung leicht auszutauschen ist. Denn müsste man zum Beispiel zur Instandhaltung einer Wasser-Recycling-Konstruktion jedes Mal ein Rohr ab- und wieder anschrauben, würde das einfach den Alltag zu sehr behindern.

Die Teilnehmenden bringen danach ihre Entwürfe und Ideen für verschiedene Elemente zu Papier.

Zum Sammeln von Niederschlag soll eine Trichterform verwendet werden. Der Trichter kann dabei zum Beispiel aus einem Material bestehen, an dem Wasser kondensieren kann, um auch Tauwasser gewinnen zu können. Oder in ihm werden Sumpfpflanzen gesetzt, die das Wasser schon reinigen und durch einen Verschluss wird der Wasserfluss reguliert, damit die Pflanzen überleben. In Rohren, durch die das Wasser natürlicherweise nach unten fließt, können Wasserräder angebracht werden, die wiederum eine Pumpe betreiben, die das Abwasser zurück zum Anfang des Filtersystems bringt. Filtermaterialien und Mineralsteine können einfach ausgetauscht werden, wenn sie in Schubladen im Wasserrohr angeordnet werden.

Es wird deutlich, dass die ersten Entwürfe so nicht direkt umgesetzt werden können. Dennoch sind die Ideen, die entstehen, wenn man sich von klassischen Erwartungen an scheinbar so etwas kompliziertes wie Wasser-Recycling löst, vielleicht wegweisend sind für nachhaltige Veränderungen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Palina Tkachonak von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Nicht lang schnacken, selbst anpacken!

Unter dem Motto „Gemeinsam für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ trat Thomas Hohn am heutigen Samstag der youcoN auf die Bühne. Als Kampaigner für Umwelt- und Bildungspolitik bei Greenpeace und durch privates Engagement hat er einige Erfahrungen gesammelt, die er so gut wie möglich versuchte, im Rahmen seines Vortrages an die Jugendlichen weiterzugeben. Für ihn sowie die youcoN-Teilnehmer war die Fragestellung „Wie werde ich politisch wirksam?“ zentral.

Politisch wirksam – aber wie?

Um einen Einblick in seine Arbeit für Greenpeace und Konzeptionierung und Umsetzung ihrer Projekte zu geben, stellte er gleich zu Beginn ein allgemeines Schema vor, das einen Einstieg in die Entwicklung eines Projekts vereinfachen soll. Zunächst sei es dafür besonders wichtig, sich seines Problems und seiner Zielsetzung bewusst zu sein. Dafür sei natürlich eine enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft erforderlich, damit man mit überprüften Fakten eine Grundlage für erste Thesen schaffen könne.

Genauso wichtig sei es allerdings, sich ein Netzwerk von Mitstreitern aufzubauen. Aus dem einfachen Grund, dass eine größere Gruppe viel mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht und öffentlich mehr Druck erzeugen kann, ist es sinnvoll, sich mit anderen zusammenzuschließen. Außerdem bietet eine Gruppe sehr viel Platz für kreativen und konstruktiven Austausch. Durch die Unterteilung in Aufgabenbereiche können Projekte, Aktionen oder Initiativen zudem effektiver geplant und umgesetzt werden.

Ganz so einfach?

„So schön das auch klingt, so einfach ist es nicht, seine Meinung einzubringen. Meist erreicht man schnell einen Punkt, an dem man hängen bleibt und nicht weiter arbeiten kann“, meint eine Teilnehmerin aus dem Publikum im Anschluss an den Vortrag. Doch Thomas Hohn reagierte gelassen. Dass Probleme im Prozess auftreten, wäre ganz normal. Das Wichtigste sei, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern immer wieder Wege zu suchen, sich selbst eine Stimme zu geben.

Es geht darum, sich mit Menschen, die die selben Ziele haben, zu vernetzen und gemeinsam anzupacken.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Johanna Dörrie von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Auf dem Markt der Möglichkeiten mit dem SV-Bildungswerk

Zu einer nachhaltigen Bildung gehört Mitbestimmung an Schulen: Lukas vom SV-Bildungswerk vertritt den Verein auf dem Markt der Möglichkeiten. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Was machst du hier?

Aktuell sitze ich hier, betreue unseren Stand für das SV-Bildungswerk und informiere alle Interessenten über unsere Arbeit. Wir setzen uns dafür ein, Beteiligungsstrukturen an Schulen zu stärken, damit Jugendliche ihre Ideen besser umsetzen können und gehört werden.

Wie bringt ihr euch für nachhaltige Entwicklung ein?

Eines unser Kernprojekte ist „Schule-Klima-Wandel“, mit diesem versuchen wir, gemeinsam mit Jugendlichen Strategien zu entwickeln, wie wir dem Klimawandel begegnen können. Dazu besuchen eigens von uns ausgebildete Klimabotschafter Schulen oder Veranstaltungen und geben dort Klimaworkshops. Gemeinsam sprechen wir dann über unsere Rolle und unseren Einfluss auf den Klimawandel und suchen nach Lösungsansätzen.

Wie kann man euch denn unterstützen oder bei euch mitmachen?

Wer Interesse hat, bei uns mitzumachen, hat mehrere Möglichkeiten: Wir bilden junge Menschen zu SV-Beratern und zu Klimabotschaftern aus. Als SV-Berater hilft man Schülervertretungen bei ihrer Arbeit und arbeitet mit ihnen zusammen: Wir beantworten dann Fragen wie „Welche Rechte haben Schülervertretungen?“ oder „Wie können Schülervertretungen ihre Forderungen einbringen?“. Als Klimabotschafter gibt man Workshops für Jugendliche, so wie ich zum Beispiel hier auf der youcoN. Natürlich kann man auch einfach Mitglied bei uns werden und in unseren Strukturen mitwirken.

Was gefällt dir an der youcoN?

Die youcoN ist ein sehr intensiver Kongress. Mir gefällt vor allem, dass die youcoN von jungen Menschen für junge Menschen organisiert wird, das spiegelt sich in sehr vielen Situationen positiv wieder. Einen großen Vorteil sehe ich zudem in der Möglichkeit, kostenfrei an der youcoN teilzunehmen, sodass niemand aus finanziellen Gründen von der Teilnahme ausgeschlossen wird.

Welche drei Dinge wünscht du dir für eine nachhaltige Zukunft?

Auf gesellschaftlicher Ebene wünsche ich mir ein breites Bewusstsein für die Dringlichkeit des Themas – Klimawandel geht uns alle an! Von der Politik erhoffe ich mir Aufmerksamkeit für die Folgen des Wandels, die sich zum Beispiel in Form von Klimaflüchtlingen in den nächsten Jahrzehnten deutlich zeigen werden. Für mich persönlich wünsche ich mir, dass wir alle gemeinsam handeln und zusammen arbeiten, um gegen den Wandel anzugehen.

Lukas, vielen Dank für das Gespräch!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Marie Haase von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

Auf dem Markt der Möglichkeiten mit Engagement Global

Auf dem Markt der Möglichkeiten können am Stand von Engagement Global mehrere Wettbewerbe zu globaler Entwicklung an deutschen Schulen kennengelernt werden. Wir haben der Standpatin ein paar Fragen gestellt.

Was machst du hier?

Ich bin heute mit dem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten der youcoN, um Jugendlichen von uns zu berichten und auf unsere Aktionen hinzuweisen. Dazu gehören der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „Alle für eine Welt – eine Welt für alle!“ und der Songcontest „Dein Song für eine Welt“.

Wie bringt ihr euch für nachhaltige Entwicklung ein?

Mit unserem Songcontest wollen wir Jugendliche für nachhaltige Entwicklung sensibilisieren. Wir rufen mit dem Wettbewerb Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 25 Jahren dazu auf, Verantwortung für unsere Welt zu übernehmen und über den Tellerrand hinaus zu blicken. Es wurden zuletzt sehr viele Lieder eingereicht, die sich mit Ungleichheit in der Welt beschäftigen und sich mit Friedensoptionen auseinandersetzen.

Wie kann man euch denn unterstützen oder bei euch mitmachen?

Uns kann man vor allem unterstützen, indem man auf uns und unser Anliegen aufmerksam macht. Auf der Messe haben wir zum Beispiel schon einige junge Lehrer getroffen, die unsere Wettbewerbe in ihren Klassen publik machen wollen. Viele der Gewinner der letzten Songcontests unterstützen uns zudem, indem sie ihre Lieder bei Veranstaltungen wie der Grünen Woche vortragen und damit auf uns und unser Kernthema hinweisen.

Was gefällt dir an der youcoN?

Hier sind so viele freiwillige Jugendliche, die sich für nachhaltige Entwicklung interessieren und sich engagieren, um ihre Projekte zu verwirklichen. Gerade nachhaltige Bildung ist ein Thema, das ganz entscheidend von unten mitgestaltet werden und nicht den Jugendlichen von oben aufgedrückt werden soll.

Welche drei Dinge wünscht du dir für eine nachhaltige Zukunft?

Ich wünsche mir eine Veränderung im Konsumverhalten der Menschen oder dass die Menschen ihr Konsumverhalten zumindest überdenken. Außerdem wünsche ich mir Bildung, die praktisches Handeln berücksichtigt und auch Jugendliche zum praktischen Handeln motiviert. Zudem würde ich mich sehr über mehr zwischenmenschlichen Zusammenhalt freuen, gemeinsam ist doch vieles einfacher.

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieser Artikel wurde geschrieben von Marie Haase von der Jugendredaktion der Jungen Presse e.V., die live von der youcoN auf ihrem Magazin www.youthmag.de berichtet und uns diesen Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Seit über 65 Jahren setzt sich die Junge Presse ehrenamtlich für medieninteressierte Jugendliche ein und ist einer der größten bundesweit aktiven Jugendmedienverbände.

youprO: Das war Youth & Politics – verstehen und verändern

Politisches Engagement von Jugendlichen – Eine Konzeptentwicklung irgendwo im Nirgendwo

Vom 26.06. – 04.07. fand unser Youth&Politics- youprO in der Bildungsstätte „Alter Brunsel“ in Burlage (Ostfriesland) statt. Insgesamt nahmen 21 junge Menschen unterschiedlicher Bildungshintergründe und Herkunft an dem Seminar teil. Unsere Mission: Wir wollten herausfinden, was geschehen muss, um junge Menschen zu mehr politischem Engagement zu motivieren.

Gemeinsam mit ein paar Freunden habe ich das Projekt initiiert und durchgeführt. Dabei hat uns unser Kooperationspartner „Peer Leader International e.V.“ tatkräftig unterstützt. Durch ein parallel stattfindendes internationales Seminar und die in der Organisation beschäftigten Jahresfreiwilligen konnten wir Impulse u.a. aus Nord- und Süd- sowie aus Stadt- und Landperspektive sammeln und einbringen. Um unsere Ideen hinterher im internationalen Netzwerk teilen zu können, fand das Seminar auf Englisch statt.

Was ist politisches Engagement? Und was ist und dabei wichtig?

„Vielen ist gar nicht bewusst, wie umfangreich Politik überhaupt ist. Da geht es nicht nur um Parlamente und Gesetze. Viele handeln schon viel politischer, als sie denken.“ – so sagte mein Mitmoderator Harald.

Deshalb war es am Anfang sehr wichtig, eine Art „Bestandsaufname“ zu machen. Wir sammelten also mögliche Beteiligungsmöglichkeiten und politische Instrumente. Auch machten wir uns unserer eigenen politischen Situation bewusst. Dazu wurden Notizen zur politischen Veränderung als Orientierung für die folgenden Seminartage gemacht.

„Bildung ist der Schlüssel.“ – Da waren sich alle sehr schnell einig

Doch was bedeutet das genau? Um dem mehr auf den Grund zu gehen, luden wir verschiedene Referent*innen und Gäste ein, uns einen Input zu geben: Es ging um globale und koloniale Aspekte der Nachhaltigen Entwicklung, um Kerncurricula und Erfahrungen der politischen Bildung an niedersächsischen Schulen, um Innovationen bei themenorientierten Unterrichtsverfahren, um links-grüne Jugendarbeit (DWARS Groningen, NL), einen Einstieg in die SDGs und unsere Vorstellungen von Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globale Bildung (Thomas Hohn, GREENPEACE) und die Arbeit des youpaNs.

Und nun?

Wie kann Schule besser funktionieren als sie es heute tut? Was braucht sie, um SchülerInnen zu handlungsfähigen Menschen auszubilden? – Erst ein mal braucht sie Werte, dann ein Konzept und eine Umsetzung. Unser Prozess dazu ist in den nachfolgenden Bildern dargestellt:

 

Verstanden und jetzt verändern – Erarbeitung eines Folgeprojektes

Auf Grundlage der vorher angeführten Zusammentragungen ging es im letzten Teil des Seminares darum, ein Konzept zu entwickeln, das reif genug ist, um einen großen Projektantrag daraus zu machen. Es entstand das Konzept der „Y-School“ (à „Youth School“), welche nun all die gesammelten Aspekte von Wertvorstellungen, Werkzeugen und Visionen vereinen sollte.

Konkret möchte unser Team gerne 3 Jahre lang (2019-21) versuchen,

  • ENTWEDER 10 Schulen nach diesem Prinzip auf- oder umzubauen
  • ODER 100 Schulen zu motivieren, Essentials schrittweise einzuführen.
  • Dieser Auf- oder Umbau soll im internationalen Verbund des Peer-Leader-Netzwerkes geschehen, weil sich das Team mehr Ideen und andersartige Erfahrungen verspricht, zudem im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklung eine Plattform von Problemen, Ideen und Aktionen nötig sei.

Das Vorgehen wird nun so sein:

  1. Sondierungen in den Ländern bei Ministerien, Eltern, SchülerInnen, LehrerInnen, NGOs
  2. Projektplanungsseminar im September (4-5 Tage in UKR, BiH oder GER), ferner Redaktion für einen „Alternativen Orientierungsrahmen“
  3. Formulierung des Projektantrages, Einreichung
  4. Umsetzung 2019-22

Wir wollen in Deutschland die Nationalen „Player“ einbeziehen: Engagement Global, Greenpeace, BUND, Misereor, Brot für die Welt.

Ergebnisse könnten sein:

  • Alternativer Orientierungsrahmen aus globaler Jugendsicht
  • Veränderungen in Modellen in Richtung Beteiligung / Peer-Education / Projekt / Handlungsorientierung

Mein Fazit

Ich bin super zufrieden. Mithilfe unseres Kooperationspartners ist es uns gelungen, ein Seminar zu veranstalten, welches sich bedürfnisorientiert und zieloffen nach den Belangen der Teilnehmenden richtet. Unser einziges Ziel war es, Antworten auf unsere Ausgangsfrage zu finden, daraus Lösungen zu entwickeln und sie soweit auszureifen, dass eine neue, antragsfertige Projektidee entsteht. Das haben wir geschafft und das macht mich stolz, auch wenn es natürlich nicht immer einfach war, alle unter einen Hut zu bekommen. Am Ende verließen wir alle den „Alten Brunsel“ als Freund*innen, mit denen wir auch zukünftig zusammenarbeiten möchten.

Der Artikel wurde von Hannah verfasst.