Christoph Pennig

Projektbeirat zur BNE-Jugendbeteiligung gegründet

Am 29.03.18 traf sich der Projektbeirat zu dem Vorhaben youpaN in Berlin zum ersten Mal. 15 Vertreter*innen unterschiedlicher Organisationen und Institutionen aus dem gesamten Bundesgebiet folgten der Einladung, um den Beirat zu gründen. Zu Beginn berichtete Projektmanagerin Dilan Aytac den Teilnehmenden über die Arbeit des youpaN und der youboX. Im Anschluss ordnete Insa Otte aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die nationale Umsetzung von BNE und die Rolle der Jugendbeteiligung in das UNESCO-Weltaktionsprogramm ein.

Im vorletzen Programmpunkt der Veranstaltung wurden die Teilnehmenden dann selbst aktiv: In vier Stationen zu den Bereichen „Wirtschaft“, „Zivilgesellschaft“, „Politik“ und „Institutionen“ diskutierten die Beiratsmitglieder, welche Hebel bestehen und welche noch notwendig sind, um Jugendbeteiligung noch erfolgreicher zu machen.

Die Mitlgieder des Projektbeirats stecken die Köpfe zusammen und diskutieren über eine gute BNE-Jugendbeteiligung

Bedauerlicherweise stellten einzelne Teilnehmende dabei fest, das sich Jugendbeteiligung häufig nur schwer mit dem derzeitigen Bildungssystem vereinbaren lässt. Schüler*innen, aber auch Student*innen, sind mit ihren Aufgaben in der Schule oder Uni so sehr ausgelastet, dass wenig Freiraum für eine Beteiligung, wie beispielsweise in der Politik, offen bleibt.

Ein Thema das auch mir (Marcel) persönlich eine Herzensangelegenheit ist. Wenn echte Jugendbeteiligung gewollt ist, wenn junge Menschen in der Politik erwünscht sind und ihre Stimme einbringen oder Ideen entwickeln sollen, dann muss ihnen dafür auch eine wichtige Ressource gegeben werden: Zeit.

Denn nur so kann gute Jugendbeteiligung funktionieren und nur so kann Jugendbeteiligung in Deutschland zum Erfolg gebracht werden!

Verfasser des Artikels: Marcel Kupfer aus dem youpaN

Christoph Pennig

Auf dem Weg zur youcoN 2018

Neues Jahr, zweite youcoN, neues Motto

Auch 2018 gibt es für euch wieder eine youcoN. Wir von der youboX haben dafür unsere Köpfe zusammengesteckt und ordentlich rauchen lassen. Heraus kamen jede Menge coole Ideen 🦄💡 und das diesjährige Motto: Gemeinsam. Zukunft. Leben! Denn es ist nicht nur toll, wenn wir uns zusammen für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einsetzen, sondern extrem wichtig!

youcoN – Planung 🚧🏗️ und Themen

Aus der letzten youcoN haben wir wahnsinnig viel Energie mitgenommen, die wir gerne in die nächste Runde mitnehmen möchten. Und da seid ihr unverzichtbar!  Zur youcoN 2018 laden wir wieder euch junge Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet dazu ein, vier Tage zu BNE zu tagen, dazu coole Ideen zu entwickeln und Teil der großen Bewegung für eine nachhaltige Welt zu sein!

youcoN-konferenz
youcon-fotobox-bilder
17 Ziele nachhaltiger Entwicklung
Abschlussparty
Virtual Reality Brillen
Nachhaltigkeitsbibliothek
Gemeinsam viel bewirken
Barfuss auf der youcoN
BNE zum Selbstlernen
YoucoN – Wir l(i)eben Zukunft! (18)
YoucoN – Wir l(i)eben Zukunft! (13)
YoucoN – Wir l(i)eben Zukunft! (14)

In einem bunten Programm stehen in diesem Jahr u.a. die Themen im Vordergrund:

  • Gemeinsam für BNE aktiv sein
  • Digitalisierung
  • globale Verantwortung
  • Jugendbeteiligung nachhaltig machen

Ronja Hallerbach

In drei Tagen um die Welt – The Global Festival of Action

Zugegeben, ich bin nicht wirklich ein Weltenbummler. Zum Unverständnis vieler meiner Mitmenschen scheine ich auf irgendeine Weise gegen das allgemein verbreitete Reisefieber relativ immun zu sein.
Trotzdem habe ich letztens so etwas wie eine Weltreise unternommen. Mit dem kleinen Unterschied, dass über 1.000 Vertreter aus mehr als 150 Ländern gleichzeitig an einem Ort zusammenkamen.

Das „Global Festival of Action for Sustainable Development“

Vom 21. – 23. März fand im World Conference Center Bonn das „Global Festival of Action for Sustainable Development“ statt und ich (Ronja) war für das youpaN mit dabei. Übersetzt man den Titel auf Deutsch könnte er folgendermaßen lauten: Weltweites Festival der Taten/Aktionen/Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung.
Organisiert wurde das Ganze von der „UN SDG Action Campaign“. Eine Sonderinitiative des UN-Generalsekretärs, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, die 2015 von den Vereiten Nationen verabschiedeten „Sustainable Development Goals“ (SDGs) bekannt zu machen und die Umsetzung dieser Ziele zu unterstützen. Auf deutsch heißen die SDG´s „17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung„.

Aber was genau haben die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit dem youpaN zu tun?

Eine ganze Menge! Sie bieten den globalen Rahmen, in dem auch wir uns als youpaN bewegen, wenn wir auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ mitgestalten und umsetzen. Dabei liegt unser Schwerpunkt vor allem auf dem vierten Ziel „Hochwertige Bildung“. Genauer auf dem Unterpunkt 4.7 „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Da Bildung aber so etwas wie ein Schlüsselfaktor für nachhaltige Entwicklung ist – denn wie kann etwas verändert werden, wenn man nicht weiß wie? – bestehen viele Verbindungen und Bezüge zwischen Ziel 4 und den anderen Zielen.

Ein paar SDG´s als Sitzklötze

Zu meinen Erlebnissen in Bonn:

Als ich am Mittwochmorgen in das World Congress Center Bonn eintrete, begrüßen mich erstmal drei Sicherheitsleute und unterziehen mich einer Flughafen-mäßigen Sicherheitskontrolle.  Ich muss ein bisschen perplex gewirkt haben, denn einer der Männer grinst mich an und fragt: „Du bist das erste Mal hier, was?“
Ein paar Minuten später sitze ich dann in einem großen Saal, der mich sehr an den Plenarsaal des Bundestags erinnert und fühle mich ganz schön fancy. Nach ein paar Reden von verschiedenen Menschen mit beeindruckenden Titeln werden alle dazu aufgefordert, sich ihrem Sitznachbarn vorzustellen. Mit noch ziemlich holprigem Englisch versuche ich zu erklären, was das youpaN so macht. Erstmal wieder ins Englisch-Sprechen reinzukommen und das noch relativ früh morgens und in den Semesterferien war die erste kleine Herausforderung meiner Weltreise. Zum Glück dauerte es aber nicht allzu lange bis ich mich in Sachen Englisch eingegroovt hatte.

Ich wie ich versuche vor der Fotowand nicht ganz so gestellt zu wirken (hat fast geklappt…)

Über die drei Tage besuchte ich viele verschiedene Workshops und Vorträge, wobei es bei bis zu 6 parallel stattfindenden Veranstaltungen manchmal wirklich schwierig war sich zu entscheiden .
Ulla Lohmann, Journalistin und Canon Botschafterin, gab ein paar Tipps für erfolgreiches Storytelling. Außerdem besuchte ich einen Workshop in dem man den Umgang  mit einer bestimmte Software kennenlernte mit der es möglich ist Erklärvideos zu erstellen. Vielleicht ist demnächst ja mal eines hier auf der Seite zu finden!  😉
Zwei Vertreterinnen des Projektes „Save the world“ vom Theater Bonn sprachen über ihre Erfolge die SDG´s zusammen mit Künstlern auf eine spannende, kreative Weise in die Öffentlichkeit zu tragen, wie z.B. ein Projekt zusammen mit Jugendlichen im Rahmen der Weltklimakoknferenz Bonn oder etwas für Ironiefreunde.

Mein persönliches Highlight

Das war der Workshop von zwei Mitgliedern der amerikanischen Organisation BEATGlobal. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Zusammenarbeit mit Künstlern und aktiv gelebte HipHop Kultur, die Selbstentfaltung junger Menschen zu fördern. Mit einer solchen Bildung durch künstlerischen Ausdruck arbeiten sie daran mit jungen Menschen eine respektvolle, gemeinschaftliche und freie Kultur zu schaffen.

Kaila und Y? von BEATGlobal in Aktion bei der Auftaktveranstaltung

Wir begannen den Workshop indem wir uns in einen Kreis stellten, die Augen schlossen und zu einer bestimmten Situation (Meer, Festival, Stadt) zusammen eine „Tonlandschaft“ (soundlandscape) kreierten. Das heißt jeder machte die Geräusche, die er mit dieser Situation verband und das Ergebnis war wirklich richtig cool! Danach wurden wir von Kaila (World Beatbox Champion 2015) in die Grundlagen des Beatboxing eingeführt und Y? (Yogi Guyadin) erklärte uns kurz wie man es schafft, sich gereimte Lyrics mit Inhalt zu überlegen.
Nun war es an uns in Gruppen einen kurzen Song zu „komponieren“. Thema sollte eines der SDG´s sein. Wir bekamen eine halbe Stunde Zeit, um zusammen eine Performance aus Gesang, Rap, Beatboxing oder was auch immer uns einfällt mit Anfang, Mittelteil und Ende zu entwerfen.

„Who put that „in“ on equality?“

Nach dieser halben Stunde stand ich dann mit meiner Gruppe vor den anderen Teilnehmern und rappte  über Gender Equality während ein Australier (der einzige Mann unserer Gruppe) beatboxte, eine Libanesin sang und der Rest der Gruppe einen flippigen Samba Rhythmus imitierte. Als wir fertig waren, griffen unsere Zuhörer den Chorus spontan auf und wir improvisierten noch ein bisschen gemeinsam weiter, bevor wir der anderen Gruppe lauschen.
Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht zusammen Musik zu machen und es entstand ein unvergleichlich lebensfroher und motivierender Spirit! Außerdem war es superschön wie alle Teilnehmer aus dem doch eher seriösen Anzug-Hemd-oder-Blazer-Modus herauskamen, einander absolut auf Augenhöhe begegneten und gemeinsam kreativ wurden.

Was es sonst noch so zu berichten gibt

Neben den vielen Workshops und Vorträgen gab es noch viele andere Dinge zu entdecken: Im Foyer präsentierten sich jeden Tag andere Initiativen und Organisationen, die ihre Arbeit zu den SDG´s vorstellten. Außerdem gab es ein „SDG Studio“: Eine kleine Bühne mitten im Festivalgeschehen auf der TED-Talk ähnliche Kurzvorträge, aber auch Interviews und Diskussionsrunden stattfanden, die per Livestream übertragen wurden. Zusammen mit weiteren Videos vom Festival sind sie jetzt auf der Homepage zu finden. Dort ist es auch möglich sich nachträglich die Verleihung der UN SDG Action Awards anzuschauen, die am ersten Abend des Festivals stattfand und besonders erfolgreiches und innovatives Engagement für die SDG´s auszeichnete.
Außerdem konnte man eine Virtual Reality Zone besuchen und sich von 360°C Kurzfilmen in andere Welten entführen lassen oder in einem anderen Raum verschiedene Filme auf Leinwand anschauen. Gegen eventuell aufkommen Langeweile in der Mittagspause wurde jeden Tag einen Percussion Workshop im Plenarsaal angeboten und durch gemeinsames Trommeln Energie für den Nachmittag getankt.
Die meiste Zeit zwischen den verschieden Sessions verbrachten ich aber damit im Foyer bei Kaffee und Kuchen mit verschiedensten Leuten ins Gespräch zu kommen, von ihren Projekten zu erfahren und bei Gelegenheit Visitenkarten auszutauschen, um mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

Sehen wir uns in Bonn?

Puh, so ein langer Blogeintrag…Dabei habe ich immernoch nicht alles erzählt! Ich kann abschließend nur noch sagen, dass  es wirklich ein tolles Erlebnis war bei einem so internationalen Festival dabei zu sein. Es war sehr motivierend zu sehen, wie viele Menschen sich rund um den Globus für Nachhaltigkeit engagieren, auch wenn es natürlich noch unendlich viel zu tun gibt!
Das Datum für das nächste Global Festival of Action ist der 6.-8. März 2019 wieder im WCCB in Bonn. Jeder kann mitmachen also melde dich an und geh selber auf dreitägige Weltreise. Wir seh´n uns! 🙂

 

 

 

 

Christoph Pennig

Open Transfer Camp – Zukunftgestalter – wir waren dabei!

Am 10. März fand das Open Transfer Camp der Stiftung Bürgermut in Berlin statt. Das Event richtete sich an junge, engagierte Menschen aus ganz Deutschland. Es bot die Chance sich untereinander zu vernetzten und das Programm durch Diskussionsrunden aktiv mitzugestalten.

Als Vertreter*innen des youpaN haben wir (Marcel und Katharina) eine der Sessions über das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ geleitet. Mit einem kurzen Input informierten wir die Teilnehmenden über unsere Arbeit und den Hintergrund von BNE. Die Problematik die beispielsweise durch Ressourcenvernichtung und Massenkonsum drohen, haben wir nur kurz angesprochen, wichtiger war uns über Lösungsansätze und positive Impulse zu sprechen.

Fotokredit: Martin Peranic – CC_BY_NC

Anfangs haben wir uns mit der Vielschichtigkeit des Begriffs Nachhaltigkeit befasst. Der Begriff wird überall und ständig verwendet, uns hat aber interessiert was die Anwesenden persönlich mit dem Wort verbinden. In der darauffolgende Diskussion wurden zentrale Punkte, wie die Definition von BNE sowie Handlungsmöglichkeiten einzelner Akteure gesprochen. Einig waren wir uns, dass zu der Vermittlung einer nachhaltigen Lebensweise eben nicht nur die Präsentation von Fakten gehört. Wichtiger ist es, ein eigenständiges und zukunftsfähiges Denken und Handeln anzustoßen.

Fotokredit: Martin Peranic – CC_BY_NC

Das Interesse an dem Thema BNE bestand bei vielen Menschen, die wir getroffen haben. Es hat uns großen Spaß gemacht, darüber zu erzählen und zu diskutieren. Die Gespräche mit Vertretern von Organisationen aus ganz verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Bildungsgerechtigkeit, soziale Netzwerke oder Coaching empfanden wir als sehr bereichernd. Aus dem Tag konnten wir neue Impulse und Eindrücke gewinnen und hoffentlich auch vermitteln. Wir glauben, dass es sich immer lohnt mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

Christoph Pennig

youpaN besucht den MachGrün-Wettbewerb

Wenn es um unsere Zukunft geht, können junge Menschen ganz schön kreativ werden!

Gezeigt haben das die Teilnehmer*innen des MachGrün-Wettbewerbs, bei dem es darum ging, Ideen zu entwickeln, wie wir unsere Lern- und Berufswelt nachhaltiger gestalten können. Von nachhaltigen und vielseitig nutzbaren Möbelstücken über fair gehandelte Abschluss-T-Shirts bis hin zu interaktiven Apps, um andere Jugendliche spielerisch zu nachhaltigem Handeln zu motivieren, war alles mit dabei!

MachGrün-Wettbewerb

Julian von der youbox und ich (Daniela) waren vergangenen Montag, am 26.02., als Laudator*innen auf der Preisverleihung des Wettbewerbs mit dabei, um die Preisträger*innen und ihre eingereichten Konzepte zu würdigen. Für uns stellte sich als große Überraschung heraus, dass eine der Hauptpreisträger*innen Clara vom youpaN ist. Herzlichen Glückwunsch, Clara!

Und was nehmen wir daraus mit?
Lasst uns gemeinsam Nachhaltigkeit in alle Lebensbereiche tragen!

Anmerkung: Der Artikel wurde von Daniela aus dem youpaN verfasst.

Aaron

Das erste YoupaN Treffen 2018

Bei gefühlten -20°C kommen Nora und ich (Aaron) im Harz an. Es ist schon abends und wir sind müde, doch wir freuen uns, die anderen wieder zu sehen. Mit dem Programm sind sie auch schon so gut wie am Ende, denn es steht nur noch ein Punkt an – die Sternwarte. In einer sternklaren Nacht blicken wir mit einem Teleskop auf den Mond und den Orion-Nebel, bevor wir ins Bett fallen und schlafen. Am nächsten Morgen gibt es wichtige Themen zu besprechen.

Hier sind die Updates vom YoupaN:

Projekte

Gestalte deine Zukunft! – Bildungs-Projekte für Nachhaltigkeit
Du hast eine tolle Idee für eine nachhaltige Welt? Und du willst damit andere Menschen begeistern? Du suchst nach Mitmacher*innen? Dann nutze die Chance und mache ein Bildungs-Projekt mit uns. Wir vom Jugendbeteiligungsprojekt youpaN suchen nach jungen Ideengeber*innen für ein nachhaltiges Morgen. Ganz egal, ob du zur Schule gehst, studierst oder eine Ausbildung machst. Deine Projektidee ist gefragt. Finde uns hier und mache mit unseren youprOs Zukunft!

Wir haben uns am YoupaN Treffen im Harz mit Projektkriterien und der Entscheidung von Projekten beschäftigt. Wenn Du ein cooles Projekt mit BNE-Bezug hast, dann können wir das unterstützen und mit Dir durchführen! Du hast total Bock darauf, was zu machen? Dann reiche Deine Projektidee unter diesem Link ein 🙂 Wir freuen uns darauf!

Öffentlichkeitsarbeit

Wir konzentrieren uns wahrscheinlich auf 3 Plattformen – unsere Website, Facebook und Instagram. Dort findest Du Neuigkeiten, Infos und coole Sachen 😀

Entscheidungen

Hast Du Dir schon mal überlegt, wie man Entscheidungen in einer Gruppe mit 20 jungen Menschen trifft? Das ist eine spannende Frage und genau darüber haben wir lange diskutiert. Haben wir eine Entscheidung getroffen, wie wir Entscheidungen treffen? Das wird sich bald herausstellen 🙂

Kommunikation

Hast Du Dich schon mal gefragt, wie man in einer Gruppe mit 20 jungen Menschen kommuniziert? Auch dafür haben wir lange gebraucht, denn es gibt viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Slack, WhatsApp, Riot, Signal, Telegram und viele mehr. Wir haben uns auf Teams (von Microsoft) geeinigt und werden die anderen Möglichkeiten beenden, denn Kommunikation ist das A und O!

Fachforen

Wir geben den jungen Menschen in Deutschland eine Stimme! Wir sitzen am Tisch in allen 6 Fachforen (frühkindliche Bildung, Schule, berufliche Bildung, Hochschule, non-formales und informelles Lernen/Jugend, Kommunen) und wir können mitdiskutieren. Diese Fachforen haben entscheidend an dem Nationalen Aktionsplan (NAP) mitgewirkt, doch dort waren wir noch nicht dabei. Jetzt können wir mit den Fachforen an der Umsetzung des NAP arbeiten.

Positionspapier

Stichwort Positionspapier – Brauchen wir als YoupaN ein Papier, indem unsere Meinung zum Konzept BNE steht oder nicht? Soll sich das YoupaN inhaltlich zu verschiedenen Themen äußern und Positionen einnehmen oder sich unter dem schwammigen Wort BNE verschleiern? Was verstehen wir unter BNE? Was verstehst Du unter BNE? Darüber werden wir beim nächsten Treffen diskutieren und entscheiden.

Vergangene Veranstaltungen

  • Clara, Erdem und Aaron waren im Januar in Berlin auf dem Kongress „Zukunft? Jugend Fragen!“.
  • HannaMio und Aaron waren vor 2 Wochen Woche in Hannover auf der Bildungsmesse didacta.

Kommende Termine:

  • Am 10. März halten Katharina und Marcel einen Workshop beim Open Transfer Summit in Berlin
  • Am 21. – 23. März kannst Du Hanna und Ronja auf dem Global Festival of Action in Bonn treffen.
  • Am 13.04 findet das Jubiläum 10 Jahre Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg in Stuttgart statt. Dort kannst Du Hanna und Aaron treffen.

Sonstiges:

Aaron hat ein cooles Ebook zu BNE ins Deutsche übersetzt. Es hat den Titel „Das Geldspiel und darüber hinaus“ und Du kannst es kostenlos lesen und herunterladen. Weitere interessante Bücher von seinem Projekt findest Du hier.

Wir waren an diesem Treffen im Harz nur 9 Menschen, weil viele Stress in der Schule, im Studium oder sonst was haben. Das kennst Du doch bestimmt auch. Trotz allem wollen wir dieses Jahr mit Deinem Projekt durchstarten und die Welt zu einem besseren Ort machen. Du hast da voll Bock drauf?
Dann melde Dich – wir freuen uns drauf!

Dein YoupaN

Christoph Pennig

Der Film zum BNE-Agendakongress

Am 27. und 28.11.2017 fand der BNE-Agendakongress „In Aktion“ im bcc in Berlin statt. Roman Spira hat die zwei Tage in seinem Kurzfilm in tollen Bildern, interessanten Stimmen und aus der Sicht von jungen Menschen festgehalten. Mitglieder aus unserem youpaN kommen darin zu Wort, Julian aus der youboX und unser Bühnenauftritt.

Genug der Worte, lassen wir die Bilder sprechen:

Wenn du noch mehr dazu erfahren möchtest, dann guck in unseren Nachbericht der Veranstaltung.

Aaron

Bildung 2.0? Die didacta in Hannover

Nach einer langen Anreise kommen Hanna und ich (Aaron) am Hauptbahnhof in Hannover an und machen uns, kurz nach dem Einchecken in unserer Unterkunft, auf den Weg zur Bildungsmesse didacta 2018 – dem Bildungsgipfel im Flachland.

Durch den Eingang West kommen wir direkt in Halle 13 und schnell wird klar, dass sich hier alles um Digitalisierung und Industrie 4.0 handelt. Wir sind in der Halle mit den Themengebieten Berufliche Bildung und didacta Digital.

Es gibt 3D-Drucker,

 

 

 

 

Roboterarme werden ausgestellt, mit denen verschiedene Prozesse automatisiert werden können und viele Start-ups präsentieren ihre neuen Ideen. Noch nie habe ich so stark gemerkt, dass wir in einer Zeit leben, in der sich alles verändert. Ich habe auch noch nie einen 3D-Drucker gesehen und mir wird bewusst, was das für eine bahnbrechende Technologie ist. Auf Knopfdruck kann theoretisch jedes Ding, was man sich wünscht, ausgedruckt werden – wir sehen sogar eine Geige, die von einem 3D-Drucker gedruckt wurde – cool!

Werden wir in Zukunft noch Dinge kaufen, oder sie von unserem Drucker ausdrucken lassen? Wie wird das Arbeitsleben in Zukunft aussehen? Werden wir noch arbeiten müssen, wenn vieles automatisiert werden kann? Werden wir weniger arbeiten, weil wir durch solche Technologien immer effizienter werden? Das sind spannende Fragen die wir uns stellen sollten.

Bildung 2.0

Aber hier auf der didacta geht es um Bildung und das merken wir auch. Riesige Whiteboards werden ausgestellt, die die normalen Tafeln, auf der Lehrer mit Kreide schreiben, schon lange abgelöst haben – zumindest auf der Schule, wo ich war. Ob das schon überall der Fall ist, weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher, dass es die alten Kreide-Tafeln in Zukunft nicht mehr geben wird.

Die Frage die ich mir stelle ist, ob sich etwas an den Unterrichtsmethoden ändert. Wird es weiterhin Frontal-Unterricht geben? Werden wir an dem aktuellen Konzept von der Schule festhalten oder wollen wir innovative Wege gehen, wie zum Beispiel Finnland, welches die Schulfächer bis 2020 abschaffen will. (Quelle) Wie gehen wir mit der Digitalisierung um?

Ich erinnere mich, wie ich früher meine Eltern alles gefragt habe: Wie funktioniert eine Videokamera? Was ist das größte Tier, das jemals existiert hat? Wie viele Menschen gibt es auf der Welt? Außerdem hatten meine Eltern Kochbücher und Landkarten, wenn wir in den Urlaub gefahren sind, um zu schauen, welcher Weg der richtige war. Obwohl meine Eltern einige gute Ansätze auf meine Fragen hatten und wir immer das Ziel erreichten, wenn wir reisten, und obwohl meine Eltern viele leckere Gerichte kochen und mir das beigebracht haben, sind ihre Ansätze veraltet. Das liegt nicht daran, dass ich das so will, sondern weil wir jetzt Computer und das Internet haben.

Durch irgendwelche Suchmaschinen bekomme ich eine Antwort auf so gut wie alle Fragen. Wenn ich ein Ziel erreichen möchte, benutze ich einen der vielen Online- und Offline Kartennavigatoren und wenn ich etwas kochen möchte, dann gibt es im Internet tausende Möglichkeiten ein Gericht zu kochen.

Natürlich nimmt es die menschliche Erfahrung nicht weg, aber wir können so gut wie alles durch das Internet lernen. Ist die Schule an sich veraltet und obsolet?

In Halle 12 geht es genau um das Thema Schule/Hochschule. Es gibt sehr viele Verlage, die ihre Schulbücher präsentieren, zahlreiche Schulmaterial-hersteller sind vertreten und auch andere Organisationen, wie Greenpeace, die Heinrich-Böll-Stiftung, PETA etc..

Weiter geht es mit Halle 11, die in das Thema Schule und Frühkindliche Bildung aufgeteilt ist. Es gibt einen Stand von dem Klimahaus Bremerhaven, dem deutschen Jugendherbergswerk, dem Bund der freien Waldorfschulen e.V. und von viele anderen.

Die didacta hat sogar eine eigene Internetseite, wo du alle Aussteller und viele zusätzliche Informationen finden kannst.

Auf dem Weg zu Mio

Doch eigentlich sind Hanna und ich auf dem Weg zu Mio. Wo ist denn eigentlich Mio? Er nimmt an einer Podiumsdiskussion teil aber wir wissen nicht, wo diese stattfindet.

Wir kommen an den BNE-Stand (Bildung für nachhaltige Entwicklung) von der UNESCO, machen ein kurzes Foto und erfahren, dass er im Congress Center sein müsste. Dort angekommen, sitzen alle beim Mittagessen also kommen wir genau richtig. Doch Mios Auftritt haben wir verpasst, was Schade ist. Wir schnacken kurz, doch dann muss er auch schon weiter – wie man Mio halt so kennt (er ist immer unterwegs 🙂 ).

Nach dem Mittagessen laufen wir noch mit Dilan und Sophia von der YouboX herum, bevor wir dann am Abend völlig erschöpft in unsere Betten fallen und sofort einschlafen.

Vielleicht bis nächstes Jahr?

Am nächsten Tag heißt es auch schon auf Wiedersehen, denn Hanna macht sich jetzt schon auf den Weg zum YoupaN Treffen im Harz, zu dem Nora und ich später dazu stoßen werden, weil wir noch das Treffen vom Fachforum Schule haben.

Ich schaue nochmal auf der didacta vorbei, lasse mich von einer Albert-Einstein-Figur aus einem 3D-Drucker faszinieren, wage mich mit einer Spezial-Brille von Google in virtuelle Welten und frage mich, was die Bundeswehr auf einer Bildungsmesse macht.

Alles in allem war es interessant auf der didacta zu sein, doch wie Bildung in Zukunft aussieht, steht immer noch offen. Was denkst du?

Neu im Team

Hey Hey! Seit Februar bin ich, Sophia, Teil des youboX-Teams und unterstütze im Hintergrund die laufenden Prozesse.

Ich bin 27 Jahre alt und lebe seit 2 Jahren in Berlin.

In den letzten Jahren war ich vor allem in den Bildungsabteilungen verschiedener Museen unterwegs und organisierte Vermittlungsprogramme. In meiner Masterarbeit beschäftigte ich mich mit Kunst und Zukunftsfähigkeit und zeigte, dass auch Künstler*innen einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können.

Wenn ich nicht hinter dem Computer sitze, jäte ich Unkraut auf den Feldern einer solidarischen Landwirtschaft und zaubere aus dem geernteten Gemüse kleine Köstlichkeiten.

Christoph Pennig

youprOs für eine nachhaltige Welt

Endlich ist es soweit! Wir mischen die BNE-Welt neben der youcoN und dem youpaN jetzt auch mit unseren youprOs auf. youprOs? Genau, richtig gehört! youprOs sind Bildungs-Projekte für eine nachhaltige Welt, die junge Ideenhaber*innen gemeinsam mit unserem youpaN  machen können.

Was für Projekt-Ideen kannst du einreichen?

Die Projektideen können ganz unterschiedlich sein. Ganze egal ob du eine Plakatkampagne für Ressourcenschutz an deiner Uni machen möchtest. Ein Jugend-Camp zu den SDGs planst oder YouTube-Videos über Gleichberechtigung in deiner Schule filmen möchtest. Wichtig ist uns nur:

Das Projekt macht die Zukunft nachhaltiger.
Andere Menschen lernen damit, was sie für Nachhaltigkeit machen können.
Wir setzen die Projektidee gemeinsam um.
Das Projekt hat Unterstützung vor Ort
Das Projekt wird von jungen Menschen umgesetzt.

Und so reichst du eine Projekt-Idee ein

1. Du hast eine Idee.

2. Gehe auf  www.youpan.de/projektidee.

3. Fülle den Fragebogen aus.

4. Wir rufen dich in wenigen Tagen zurück und besprechen, wie wir die Idee zu einem Projekt machen.

Wer kann mitmachen?

Alle jungen Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren, die gute Ideen für Bildungs-Projekte für Nachhaltigkeit haben.

Wie unterstützen wir dich?

Als Projektpartner*innen machen wir die Idee gemeinsam zum Projekt. Unsere Projektcoaches unterstützen dich als Expert*innen bei der Projektplanung. Und wir unterstützen dich bei deiner Umsetzung vor Ort. Und unser Jugendforum youpaN bringt das Projekt in die Öffentlichkeit und kann die Idee mit 500 bis 5.000 Euro unterstützen.