Ein Hotel für Insekten

Vor einem Jahr hat sich an unserer Schule eine Klimagruppe gegründet, die nur so vor Tatendrang zur Rettung der Umwelt strotzte. Im Kleinem haben wir schon tolle Projekte durchgeführt. Leider blieben die aber ein bisschen im Verborgenem. Daher war die Idee, ein Insektenhotel zu bauen. Denn damit wollten wir unser Projekt auf dem Schulgelände sichtbar machen. Und das Interesse unserer Mitschüler*innen am Engagement für Klimaschutz wecken.

Der Zeitpunkt war gut gewählt. Die schockierenden Lebensperspektiven standen uns durch den Workshop noch vor Augen und motivierten.

Bauplan des Insektenhotels

In unserer Klimagruppe sind alle Altersstufen unserer Schule vertreten, da die Sensibilisierung für das Klima nie zu früh anfangen kann. Das Insektenhotel war eine gute Möglichkeit, um alle Altersgruppen leicht zu beteiligen. Beim Insektenhotel konnte jede/r altersunabhängig praktisch Hand anlegen.

Alle Altersgruppen bauen gemeinsam an dem Hotel

Bei der Konzeption des Hotels war uns Stabilität und eine einfache, schnelle Konstruktion wichtig. Daher entschieden wir uns, Europaletten als Grundmaterial für das Gestell zu benutzen und aufeinander zu schichten. Wir haben bei der Materialauswahl darauf geachtet, dass die Baumaterialien aus einer nachhaltiger Forstwirtschaft kommen.

Wie wir es uns vorgenommen hatten, ging der Aufbau (nach anfänglichem Chaos) zügig voran (1 Nachmittag) und war für alle Bauarbeiter*innen sehr zufriedenstellend. Bei Projekten für den Klimaschutz, welche oft aus vielen Dialogen mit anderen Mitschüler*innen, Eltern und Schulpersonal bestehen, ist ein Ergebnis oft nicht sofort sichtbar. Daher ist es zur Abwechslung erfreulich gewesen, nach einer Projektdurchführung sofort ein real existierendes Resultat vor sich stehen zu haben.

Die Zukunftsperspektive unserer Erde ist mit dem Temperaturanstieg und Artensterben (allen voran Insekten) schockierend. Deshalb haben wir uns zwei Tage damit in einem Workshop auseinandergesetzt. Mit einer Mischung aus Ernst und Humor brachten uns die Klimabotschafter*innen des SV-Bildungswerkes den Klimawandel näher. Aber wir wollten die Diskussionen nicht nur Worte sein lassen, sondern direkt handeln: Wir wollten ein Hotel für Insekten bauen.

Es sind noch nicht alle geplanten Füllmaterialien im Hotel platziert, da wir diese möglichst selbstständig in der Natur sammeln wollen, weshalb die Bestückung peu à peu vorangeht. Dennoch haben wir die weitere Bestückung organisiert, weshalb wir schon bald ein voll bestücktes Insektenhotel erwarten können.

Es sind noch nicht alle geplanten Füllmaterialien im Hotel platziert, da wir diese möglichst selbstständig in der Natur sammeln wollen, weshalb die Bestückung peu à peu vorangeht. Dennoch haben wir die weitere Bestückung organisiert, weshalb wir schon bald ein voll bestücktes Insektenhotel erwarten können.

youprO: Podcast zum öffentlichen Raum

Wir befinden uns tagtäglich im öffentlichen Raum wie unserem Kiez. Dort begegnen wir der Umwelt und anderen Menschen, es gibt Regeln und Interessenskonflikte. Doch selten denken wir darüber nach, was der öffentliche Raum eigentlich alles ist und dass wir ihn nach unseren Ideen gestalten können.

Studierendenpodcast (3)
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Deshalb haben wir dem Podcast Raumcast gegründet. In vier Folgen gucken wir uns an, was der öffentliche Raum eigentlich ist, wie er sich entwickelt hat und wie wir ihn in Zukunft ausgestalten können. Gerade junge Generationen können z.B. vor dem Hintergrund des Klimawandels erfahren, wie die Funktionen des öffentlichen Raumes neu bzw. anders durchdacht werden können, damit wir ökologische Gefahren ausgleichen und gleichzeitig so viele Menschengruppen wie möglich einbeziehen.

Höre dich durch unsere Podcast-Folgen

  • Berliene Maja
    Zeit zu handeln: Insekten sterben in den Städten aus. In den letzten 30 Jahren ist die Biomasse von Fluginsekten über 75% zurückgegangen. Deutschlandweit sind ein Viertel der Insektenarten vom Aussterben bedroht. Brauchen wir Menschen überhaupt Insekten? Ein Gespräch mit Wildbienenexperten Dr. Schmid – Egger und der Geoökologin Sonja Knapp.
  • Carsharing
    We are sure you have heard of car sharing before! Especially living in big cities car sharing is everywhere and in the 21st century it is almost as common as using public transport. So letʼs get into it and take a closer look at car sharing and itʼs history.
  • In Deutschland muss niemand auf der Straße leben
    Wie kann es passieren, dass so viele Menschen in einem Sozialstaat wie Deutschland auf der Straße leben? Wieso gehen wir im Alltag so ignorant mit obdachlosen Menschen um? Welche Fragen müssen wir uns stellen, um etwas zu verändern? Was genau muss sich eigentlich verändern? Wer trägt welche Verantwortung?
  • Fahrradstadt
    Berlins Straßen sind auf den Autoverkehr ausgerichtet. Motorisierte Fahrzeuge haben Vorrang vor allen anderen Verkehrsteilnehmern. Insgesamt 58% der Verkehrsflächen in Berlin sind für das Autos reserviert. Davon entfallen 19% auf parkende Flächen. Mit unseren Gästen Prof. Andreas Knie und Prof. Oliver Schwedes reden wir über Chancen, Möglichkeiten und die aktuellen Defizite der Stadt Berlin auf dem Weg zu einer Fahrradstadt.

Übrigens

Zur offiziellen Raumcast-Seite geht es hier entlang.

Als sogenanntes „tu project“ können Studierende mit uns das Projekt ohne Lehrkraft selbstständig durchziehen und bekommen dafür auch noch Creditpoints. Das ist mal eine partizipative Bildung!

Mehr Projekte für eine bessere Welt

Der Podcast zum öffentlichen Raum ist eins von ganz vielen Projekten junger Menschen, die wir vom youpaN unterstützen, um die Welt nachhaltiger machen.