Christoph Pennig

Pressemitteilung: youpaN fordert bessere Jugendbeteiligung und flächendeckende Implementierung von BNE

youpaN fordert bessere Jugendbeteiligung und flächendeckende Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung

14.02.2019. Das youpaN hat am letzten Wochenende seine Forderungen überarbeitet verabschiedet. In diesen verlangt das politische Jugendgremium eine bessere Jugendbeteiligung, eine Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Fläche und einen kritischen
Diskurs mit aktuellen Systemen und Institutionen.

Zu diesem Thema erläutert Noura Hammouda, Mitglied des youpaN: „Bessere Jugendbeteiligung ist ein Schlüsselelement in der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN und von BNE, wird aber nicht als solches behandelt. Junge Menschen werden nach wie vor in unserer Gesellschaft klein gehalten. Dabei sollten gerade sie die Möglichkeit haben, ihre Zukunft mitzugestalten. Die Unzufriedenheit von Jugendlichen über diese Tatsache entlädt sich nun in Bewegungen wie ‚Fridays for Future. ‘“

Nicolas Klasen, ebenfalls Mitglied des youpaN, ergänzt: „Zudem muss BNE endlich flächendeckend umgesetzt werden, um unsere Gesellschaft für die Zukunft fit zu machen. Dabei geht es nicht nur um Lehrpläne, sondern auch darum, wie Lernen stattfindet. Lernorte brauchen neue, nachhaltige Methoden und müssen konsequent barriere- und diskriminierungsfrei sein. Nur so können wir eine nachhaltige Gesellschaft gestalten.“

Die Pressemitteilung finden steht zum Download zur Verfügung.

Das youpaN steht gerne für Rückfragen, Interviews oder Hintergrundgespräche zur Verfügung.

 

Ansprechpartner*innen:

Nicolas Klasen:

E-Mail: *protected email*, Tel.: 015908143468

Noura Hammouda:

E-Mail: *protected email*, Tel.: 015738263984

Christoph Pennig

Welches Recht hat die Natur?

Eine Stimme für den Regenwald

In Kolumbien kann der Wald künftig sein Recht selbst einklagen. Seit April 2018 besitzt das Amazonasgebiet die gleichen Rechte wie eine Person. Das oberste Gericht Kolumbiens erkannte nämlich in einem Urteil die Bedeutung des Amazonasregenwalds als lebenswichtiges Ökosystem an. Auch Bolivien und Ecuador haben bereits solche Passagen in ihrer Verfassung verankert. In Kolumbien ging die Initiative von einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen aus, die von der NGO „dejusticia“ unterstützt wurden. Sie argumentierten damit, dass die Abholzung des Regenwaldes den Klimawandel beschleunigt und damit ihre Zukunft. Das oberste Gericht forderte zudem, die Emissionen von Treibhausgasen bis 2020 auf Null zu senken und den Kahlschlag zu stoppen.

Neue Rechtsauslegungen

Nach der Rechtsauffassung der allermeisten Länder sind Natur, Tiere, Pflanzen und Steine einfach Objekte, die jede*r besitzen, zerstören oder schützen kann. Das schlägt sich auch in den Umweltgesetzen nieder. Diese regeln wie viel Umweltverschmutzung oder Naturzerstörung in Kauf genommen wird und legalisieren dadurch Umweltschäden. Das ist anders als bei natürlichen oder juristischen Personen. Die können sich zur Wehr setzen bei einer Verletzung ihrer Interessen. Die Natur ist in solchen Konflikten strukturell benachteiligt. Sobald mensch jedoch der Natur Rechte zugesteht, ändert sich die Lage. Umweltverbände, NGOs oder Anwaltskanzleien können dann vor Gericht ziehen und als Stellvertreter dieser Rechtssubjekte auftreten.

Naturrechtssprechung wächst

In vielen Ländern, beispielsweise Brasilien, Bolivien oder den USA, gibt es mittlerweile entsprechende gesetzliche Regelungen. Es bleibt trotzdem eine Frage der Abwägung. So behält sich der bolivianische Staat die Ausbeutung von natürlichen Ressourcen vor, was in Widerspruch zu den Verfassungsrechten steht und zu Spannungen führt. Das bedeutet, dass die Natur nicht immer und automatisch gewinnt. Sie bekommt aber eine eigene Stimme, die vor Gericht bestand hat. Weltweit werden Jurist*Innen ausgebildet, um die Rechte der Natur und der Bürger*Innen zu schützen. Doch allen guten Vorsätzen zum Trotz, ist die Einbettung und Umsetzung der neuen Gesetze nicht immer einfach. Gerade in Lateinamerika basiert die Wirtschaft noch stark auf dem Raubbau an Ressourcen. Trotz vieler Schwierigkeiten hat die neue Rechtsstrategie des biozentrischen Ansatzes in den letzten zehn Jahren auf internationaler Ebene enorm Fahrt aufgenommen.

Ausführlichere Informationen und den ungekürzten Artikel von SPEKTRUM findest du hier.

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Christoph Pennig

Du gegen den Klimawandel!

Umweltbewusste Menschen in Deutschland kaufen Bioprodukte, verzichten öfter auf Fleisch oder essen möglichst regional und saisonal. Sie beziehen Ökostrom und nehmen das Fahrrad anstatt des eigenen Autos. Das Problem ist, dass diese Gruppe ungerne auf (Fern-)Reisen verzichtet und oftmals geräumige und schlecht gedämmte Wohnungen bewohnt. Das Umweltbundesamt bezeichnet diese Menschen daher als „umweltbewusst bei hohem Ressourcenverbrauch“.

Gerade umweltbewusste Menschen verursachen überdurchschnittlich viel CO². Unter den Umweltbewussten befinden sich besonders viele Akademiker*Innen, die mehr verdienen und besonders weltoffen sind, weshalb sie in größeren Wohnungen leben und mehr reisen. Schon ein Flug nach New York und wieder zurück verursacht 4 Tonnen CO². Um jedoch die Erderwärmung unter 2 Grad zu halten, dürften wir nicht mehr als eine Tonne pro Jahr verbrauchen.

Quelle: pixabay

drei Komponenten, mit denen wir gegen den Klimawandel wirken können

  1. Politisch sein: ohne engagierte Bürger*Innen und öffentlichen Druck gibt es keine Umweltschutzgesetze. Das geht z.B. durch den Eintritt in eine Umweltorganisation. Je mehr Mitglieder*Innen diese hat, umso mehr Einfluss hat sie.
  2. Kompensieren: bei Anbietern wie Atmosfair oder myclimate kannst du deinen Flug und deinen CO²-Ausstoß kompensieren. Das Geld wird verwendet, um den CO²-Ausstoß an anderer Stelle tatsächlich zu senken.
  3. Die großen Dinge angehen: hier vor allem Wohnfläche, Dämmung, Fernreisen und Auto. Möglich ist, z.B. den Vermieter*Innen zur energetischen Sanierung zu bringen oder auf Carsharing umzusteigen. Ein Konto bei einer Ökobank zu eröffnen, spart ebenfalls rund 0,2 Tonnen CO² im Vergleich zu konventionellen Banken.

Einzig die Flugreisen zerhauen die CO² Bilanz leider enorm. Allerdings gibt es auch tolle und vielfältige Urlaubsziele in Deutschland. Bei Auslandsreisen könnt ihr auf die Bahn umsteigen, auch wenn das etwas länger dauert, hilft es sehr viel CO² einzusparen.

Quelle: DER SPIEGEL

Christoph Pennig

Projektideen fürs neue Jahr!

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen und wir haben zusammen mit euch tolle youprOs geplant und umgesetzt. 17 Stück insgesamt! Vielen Dank an alle, egal ob Planer*in oder Teilnehmer*in, die mitgemacht haben!

Was für Projekte gab es?

Um nur ein paar zu nennen: Wir haben mit euch zum Beispiel das youprONachhaltig Schenken – DIY Weihnachtsworkshop umgesetzt. Bei diesem besinnlichen Weihnachtsworkshop habt ihr gelernt, wie man nachhaltige Geschenke selbst herstellen kann.

Oder unser youprOGlobale Partnerschaften für Klimagerechtigkeit.  Im Rahmen dieses Projektes wurden drei Wochenendseminare über den Klimawandel in Malawi und Niedersachsen, souveräne, klimaresiliente Gemeinden in Malawi und Niedersachsen und globale Partnerschaften für Klimagerechtigkeit durchgeführt. 

Unser neuer Projekt-Reader zum Ideenfinden und -planen

Des Weiteren haben wir vor kurzem unseren neuen Projekt-Reader vorgestellt. Mit diesem unterstützen wir dich bei der Umsetzung deiner Idee(n). Und wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dein Projekt zum Erfolg führst. Blätter dich einfach durch unsere Broschüre und schau dir die unterschiedlichen Tools dafür an. Damit wird es jetzt noch leichter Projektideen umzusetzen.

Mach 2019 zu deinem Projektjahr!

Die Projektideen können ganz unterschiedlich sein. Ganze egal ob du eine Plakatkampagne für Ressourcenschutz an deiner Uni machen möchtest. Ein Jugend-Camp zu den SDGs planst oder YouTube-Videos über Gleichberechtigung in deiner Schule filmen möchtest. Wichtig ist nur, dass dein Projekt etwas mit Nachhaltigkeit zu tun hat und wie wir in Zukunft handeln können. Das kann z.B. Umweltschutz durch Müllvermeidung oder auch Demokratielernen durch Diskussionen sein.

Damit wir auch im neuen Jahr viele neue Projekte umsetzen können, sind wir auf viele Ideen angewiesen. Auf unserer interaktiven Karte kannst du dir anschauen, was es überall für vielfältige Projekte gibt. Schau doch mal was in deiner Nähe umgesetzt wurde oder wo es noch keine Projekte gibt und lass dich dabei inspirieren für neue Projekte!

Wir freuens uns auf deine neuen Projektideen und wünschen dir einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Lukasz

3. Pariser Platz Rede

Prof. Dr. Dr. Ervin Laszlo hielt am 3. Dezember die 3. Pariser Platz Rede und betont die Notwendigkeit der Evolution unseres Bewusstseins, das zu oft egozentrisch und materialistisch geprägt ist.

Bevorstehende Krisen? – Wir sind bereits mittendrin

Laszlo sieht die globalen Krisen nicht als bevorstehende Ereignisse, auf die wir uns in aller Ruhe vorbereiten können, sondern als Krisen, die hier und jetzt stattfinden. Nun liegt es an uns den richtigen Weg zu gehen – und das am besten sofort!

Auf die Frage, ob er angesichts von 7 Milliarden Menschen, die die Erde ausbeuten, wirklich glaube, dass das Ruder noch herumgerissen werden könne, antwortete Laszlo: „Ja, sonst bräuchten wir ja gar nichts mehr tun.“ Laszlo schaut voller Optimismus in die Zukunft und sieht gerade diese Zeit des Umbruchs für die Chance des Wandels – das Potenzial dazu liegt in einem jeden Menschen. Neue Technologien und soziale Medien können dabei neue Möglichkeiten schaffen, die viel mehr Menschen in die Lage versetzen den Wandel zu gestalten, sei es auf lokaler oder globaler Ebene.

Lukasz

Die UN-Klimakonferenz in Kattowitz ’18 und Jugendbeteiligung

Nach zwei langen Wochen präsentieren die Delegierten ihre Ergebnisse

Dabei soll die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad beschränkt werden. Der Sonderbericht des (IPCC) Weltklimarates, der zum verstärkten Einsatz der Erreichung des 1,5-Grad-Zieles mahnt, sollte durch den Gipfel „begrüßt“ werden. Die USA, Saudi-Arabien, Kuwait und Russland lehnten diese Formulierung ab und forderten, dass der Bericht „zur Kenntnis genommen wird“, woraus man sich auf den Kompromiss geeinigt hat, dass die „rechtzeitige Fertigstellung des Berichtes begrüßt wird“. Die Klimaziele sind weiterhin selbstgesetzte Ziele der Staaten und nur wenige Länder zeigten sich bereit ihre Maßnahmen deutlich zu erhöhen. Eine neue Regel für Entwicklungsländer soll die durch den Klimawandel entstanden Schäden mit Unterstützung der Industrieländer abdecken. Ab 2020 sollen 100 Mrd. Dollar für die Entwicklungsländer jährlich bereitgestellt werden. Ab 2024 soll es einheitliche Transparenzregeln zur Erfassung der CO²-Emissionen geben. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die einzelnen Länder ihre Maßnahmen anpassen können, falls sie ihre Ziele nicht erreichen sollten.

Die Delegierten sind zufrieden – Die Expert*innen nicht

Kritik hagelt es von oben bis unten. UN-Generalsekretär Antonio Guterres spricht von einem „soliden“ Ergebnis, fordert aber mehr Ehrgeiz, denn der Klimawandel sei „schnell als wir“. Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan zeigte sich enttäuscht: „Ein Jahr voller Klima-Katastrophen und einer eindringlichen Warnung von den besten Wissenschaftlern der Welt hätten zu viel mehr führen sollen“, sagte sie. „Anzuerkennen, dass mehr Ehrgeiz nötig ist, und Regeln für den Klimaschutz zu verabschieden, ist nicht mal annähernd genug, wenn ganzen Nationen die Auslöschung droht.“ Michael Schäfer, Leiter Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland sagte ebenfalls, der Kompromiss greife zu kurz. „Die Regierungen der Welt brauchen viel mehr Druck von ihren Bürgerinnen und Bürgern, endlich mit dem Klimaschutz Ernst zu machen.“

Die Kritik ist berechtigt, denn viele Regeln sind unklar und stellen keine Grundlage für Sanktionen im Falle der Nichteinhaltung. Die finanzielle Unterstützung für Schwellenländer könnte durch Kredite erfolgen und der Emissionsrechtehandel wurde vertagt. Dabei prognostizieren Klimaforscher*innen mit derzeitiger Entwicklung eine Erderwärmung von über drei Grad.

Viele Jugendliche, aber keine Beteiligung

Die Jugenddelegierten der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) hatten auf der Klimakonferenz kein Mitsprache recht und durften noch nicht einmal in Verhandlungsräumen Präsenz zeigen.

Greta Thunberg

Die einzige Beteiligung erfolgte durch Jugendliche, die für Demonstrationen die Schule schwänzten. Die Protestbewegung ging von Greta Thunberg aus. Enttäuscht von der schwachen Klimapolitik setzte sich mit einem Protestbanner jeden Freitag vor ein Parlament. Auf der Klimakonferenz durfte sie eine Rede halten und sprach dabei deutliche Worte: „Ihr sagt, Ihr liebt Eure Kinder über alles. Und doch stehlt Ihr vor ihren Augen ihre Zukunft. Und weiter: „Unsere Umwelt wird geopfert, damit reiche Menschen in Ländern wie meinem in Luxus leben können.“ Die Politiker würden nur darüber sprechen, mit den „immer gleichen schlechten Ideen weiterzumachen, die uns in diese Krise geführt haben…Euch gehen die Entschuldigungen aus. Und uns geht die Zeit aus.“

Aber dann macht Greta deutlich, dass sie Hoffnung hat: „Ich habe gelernt, dass man nie zu klein ist, um etwas zu erreichen. Wir sind hierhergekommen, um Euch wissen zu lassen, dass es Veränderungen geben wird. Ob es Euch gefällt oder nicht. Die echte Macht liegt bei den Menschen. Danke.“

Noura

youprO: Nachhaltig Schenken – DIY Weihnachtsworkshop

Es ist Dezember, die Tage werden kürzer und die Läden werden voller.  Sie beginnt aufs Neue, die Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk. Mit Besinnlichkeit und Bedacht, mit Freude und einer schönen Schenkkultur haben die meisten Dinge, die am 24. unter dem Tannenbaum landen, nicht mehr viel zu tun.
Zeit, dass sich das ändert!

Am 5. Dezember haben wir mit 30 Teilnehmenden aller Altersklassen in Soest gebastelt, gematscht und gerührt: an 7 Stationen haben wir kleine, nachhaltig nützliche Geschenke hergestellt. Unter den Rezepten fanden sich Badesalz, Zahnpasta, Knete und Deo in nicht ganz herkömmlicher Ausfertigung. Mit erstaunen konnten wir zum Beispiel feststellen, dass beinahe all unsere Zutaten essbar waren.

Besonders gut besucht war auch die Bienenwachstücher Station. Bienenwachstücher kann mensch anstatt von Frischhaltefolie verwenden – und das immer wieder! Sie sind mittlerweile hochpreisig in den Bio- und Unverpacktläden des Landes zu finden und dabei so einfach selber zu machen!

Müllfrei verpackt machen unsere kleinen Geschenke jetzt hoffentlich Freude und verstauben nicht auf dem Wandschrank.

Wir fanden’s super, dass wir das ganze kostenlos und damit niederschwellig  anbieten konnten. Es hat so Spaß gemacht, dass wir noch eine halbe Stunde weitergebastelt haben, als schon alle Teilnehmenden weg waren.

 

Lukasz

youcoN 2019 – Eine Robinsonade

Ein täglicher Kampf um das Überleben – isoliert und meilenweit keine Menschenseele in Sicht. Du fühlst die kalten Regentropfen an deinem Körper und merkst wie deine Klamotten durchsickern. Im dichten Gestrüpp hörst du wildes Knurren und auf dem Boden siehst du giftige Insekten rumkrabbeln.

Das können wir dir nicht bieten. Aber dafür kannst du zusammen mit 150 jungen Menschen coole Ideen für die Bildung der Zukunft entwickeln.

youcoN 2019 – Wir.L(i)eben.Zukunft

Vom 29. Mai 2019 bis 02. Juni 2019 geht die youcoN in die dritte Runde. Dieses Mal auf der Insel Rügen. Das Thema dreht sich rund um Bildung: Wie soll Bildung in Zukunft aussehen? Wie macht Bildung die Welt besser? Welche Herausforderungen müssen wir bewältigen und wie kannst DU dabei anpacken?

Auf der youcoN 2019 wird es wieder jede Menge spannende Workshops geben, es werden dynamische Diskussionen geführt und interessante Vorträge gehalten. Für das alles haben wir spannende Referent*innen eingeladen. Das youpaN und viele weitere Initiativen werden vor Ort sein und du kannst mittendrin dein Zelt aufschlagen und mitmachen.

Kann ich mir das leisten?

JA! Definitiv. Denn wir übernehmen all deine Kosten. Wir bezahlen deine Anreise, Verpflegung und Unterkunft.

Save the Date und bleib auf dem Laufenden.

youcoN 2019 – Wir.L(i)eben.Zukunft

Christoph Pennig

youprO: Wegweiser

Die Projektidee

Das Projekt Wegweiser verfolgt das Ziel, junge Menschen bei ihrer Sinnfindung und Selbstverwirklichung zu unterstützen. Indem eine Auseinandersetzung mit zentralen lebensphilosophischen Themen wie Sinn, Glück, Achtsamkeit und Verantwortung gefördert wird, soll zum einen die Idee einer ganzheitlichen und humanistischen Bildung an Schulen begünstigt, zum anderen das Bewusstsein junger Menschen mehr zum bedachten Umgang mit sich selbst und der Umwelt geführt werden.  

Um dies zu erreichen, soll zunächst im ersten Schritt des Projekts eine Studie zum Thema Sinn & Selbstwert an Schulen mit ca. 400 Teilnehmer*Innen durchgeführt werden. Dabei soll an erster Stelle eine Antwort auf die Frage geliefert werden, welchen Sinn Schüler für ihr persönliches Leben sehen bzw. anstreben. Anschließend besteht die Hauptleistung des Projekts, aufbauend auf den Ergebnissen der Studie, aus der Bereitstellung eines gedruckten philosophischen Arbeitshefts, das sowohl an Schüler*Innen als auch an Lehrer*Innen verteilt werden soll.  

Das Arbeitsheft ist dadurch charakterisiert, dass man darin selbst lebensnahe und relevante Themen aus dem Bereich der Philosophie bearbeiten kann und nicht nur philosophische Texte zum Lesen bekommt. Ziel der im Arbeitsheft dargestellten Inhalte soll sein, jungen Menschen dabei zu helfen, herauszufinden, wer sie sind, was ihre Fähigkeiten sind und wie sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten etwas in der Welt bewegen können. Die Inhalte des Arbeitshefts werden außerdem vor Ort an Schulen in verschiedenen Klassen und ggf. noch in einer Arbeitsgemeinschaft bearbeitet.

Der Projektpartner vor Ort ist das Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostfildern-Nellingen. Das Projekt Wegweiser ist so konzipiert, dass es jederzeit und an jedem Ort wiederholbar ist, da die Materialien einfach reproduzierbar und erweiterbar sind. Das Projekt kann daher auch als Lehreinheit, Workshop oder Arbeitsgemeinschaft durchgeführt werden.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung bekannt machen

Das Projekt Wegweiser soll die Welt nachhaltiger machen, indem ein Grundstein für Achtsamkeit und Selbstreflexion im Bewusstsein junger Menschen gelegt wird. Nachhaltigkeit ist hierbei so zu verstehen, dass junge Menschen erkennen, mit welchen ihrer Fähigkeiten sie etwas zur Gemeinschaft beitragen können und dabei sozusagen mit sich selbst im Reinen sind und persönlich Glück sowie Zufriedenheit empfinden können. Die Auseinandersetzung mit konkreten philosophischen Inhalten trägt nicht nur zu einer ganzheitlichen Bildung bei, sondern macht junge Menschen zudem aufmerksamer im Umgang mit sich selbst und der Umwelt, das heißt mit der Natur und anderen Menschen.  

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird im Projekt Wegweiser in zwei Formen verwendet, die eng miteinander verbunden sind. Einerseits wird Nachhaltigkeit im Sinne einer offenen, sinnstiftenden und lebensbereichernden Bildung für junge Menschen verstanden und andererseits im Sinne eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, der Natur und der sozialen Gemeinschaft. Beide Formen der Nachhaltigkeit zu lernen und auch weitergeben zu können, setzt den gedanklichen Umgang mit spezifischen Themen dieses Gebiets voraus, darunter beispielsweise die Themen Verantwortung und Selbstbewusstsein.  

Das philosophische Arbeitsheft liefert als Lehrmaterial eine gute Grundlage dafür, diesen zentralen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit in der Welt, zu fördern. Die Machart des Projekts erlaubt es zudem die Grundidee der Förderung von Nachhaltigkeit schnell zu verbreiten. 

Ort: Ostfildern-Nellingen

Zeit: November 2018 bis Novemebr 2019

Christoph Pennig

Werde aktiv – mit unserem BNE-Projekt-Reader

Projekte machen mit Methode(n)! – Endlich ist er da! Unser Reader mit Ideen, Tipps und Anregungen zur Planung und Umsetzung für dein Projekt einer nachhaltigeren Welt.

Hier findest du den Reader als Download!

Projekte machen mit Methode(n)

Du hast eine oder mehrere Ideen, wie du die Welt besser machen möchtest? Dir fehlen aber Erfahrungen und Methoden, wie man ein Projekt erfolgreich managt und umsetzt?

Wir unterstützen dich bei der Umsetzung deiner Idee(n) und zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dein Projekt zum Erfolg führst. Blätter dich einfach durch unsere Broschüre und schau dir die unterschiedlichen Tools dafür an.

Projekte einfach unterteilen und leichter planen

Für die erfolgreiche Umsetzung unterteilen wir das Projekt in 5 Phasen. Vom Projektbeginn bei dem das Projektziel definiert wird, über die Überprüfung, Planung, Umsetzung und am Ende zum erfolgreichen Abschluss.

Smarte Methode für coole Projekte

Innerhalb der einzelnen Projekt-Phasen zeigen wir dir anhand unterschiedlicher Methoden, wie du ganz konkret dein Projekt verwirklichst. Für jede Phase haben wir dir Methoden rausgesucht, mit denen du auf unterschiedliche Art und Weise Herausforderungen meistern kannst.

Zum Beispiel mithilfe der SMART-Methode mit der du bei Projektbeginn (Phase1) mit fünf Fragen dein Projektziel formulieren kannst. Für Projekteinsteiger*Innen und strukturierte Köpfe genau das Richtige!

Auch wenn du jetzt noch keine konkreten Vorstellungen hast und nicht weißt, wie man daraus ein Projekt machen kann, ist das kein Hinderniss.  Schau auf unserer Website vorbei, was andere für tolle Projekte umgesetzt haben. Nutze die Chance und melde dich bei uns, allein oder mit deinen Freund*Innen, um die Welt ein Stück besser zu machen!